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Delphi schreibt 2003 rote Zahlen

Der weltgrößte Autozulieferer Delphi hat im vergangenen Jahr auf Grund von Restrukturierungskosten rote Zahlen geschrieben. Der Verlust betrug 56 Millionen Dollar (45 Millionen Euro) nach einem Gewinn von 342 Millionen Dollar 2002, teilte das Unternehmen am Dienstag (20.1.) mit.

20.01.2004

Der Jahresumsatz stieg auf 28,1 (Vorjahr: 27,4) Milliarden Dollar. Delphi ist ein ehemaliger Konzernteil des weltgrößten Autoherstellers General Motors, der nach wie vor wichtigster Abnehmer ist.

Im vierten Quartal wies Delphi einen Quartalsgewinn von 82 (119) Millionen Dollar aus. Der Quartalsumsatz legte auf 7,3 (7,0) Milliarden Dollar zu. Je Aktie fiel 2003 ein Verlust von zehn Cent an gegenüber einem Gewinn von 61 Cent im Vorjahr. Im Schlussquartal sank das Ergebnis pro Aktie auf 15 Cent von 21 Cent im Vorjahr.

Delphi streicht 5.000 Jobs in den USA

Delphi will die Zahl der ausländischen Mitarbeiter um insgesamt 3.000 reduzieren. Davon seien bereits 1.550 Stellen gestrichen worden. Delphi will bis Ende 2004 die Zahl der Arbeiter in den USA um 5.000 verringern. 1.600 davon hätten bereits ihre Jobs verloren. Auch 500 Stellen von Angestellten seien abgebaut worden. In Deutschland hatte Delphi in vergangenen Jahr die Grundig Car Intermedia System für 39 Millionen Dollar gekauft.

Der Anteil anderer Auftraggeber als GM am Geschäft sei im Gesamtjahr auf 39 Prozent von 35 Prozent 2002 gesteigert worden, hieß es weiter. Im Schlussquartal sei er bis auf 42 Prozent gestiegen (Vorjahr: 36 Prozent). Delphi versucht, von der Dominanz des GM-Konzerns bei den Aufträgen wegzukommen.

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