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Delphi sucht Krisen-Ausweg

Foto: Delphi

Der größte amerikanische Autoteilehersteller Delphi Corp. befindet sich in Gesprächen mit seinen Hauptgewerkschaften und General Motors (GM) über eine einvernehmliche Restrukturierung des US-Geschäfts. Dies hat die angeschlagene Gesellschaft am Freitag (5.8.) bekannt gegeben.

05.08.2005

Sie hat auch 1,5 Milliarden Dollar einer Kreditzusage von 1,8 Milliarden Dollar in Anspruch genommen.

Das tief in den roten Zahlen steckende Unternehmen ist die frühere Autoteile-Sparte von GM. GM ist weiterhin der größte Delphi-Kunde. Der amerikanische Branchenführer GM hatte angesichts seiner Probleme im amerikanischen Automarkt die Produktion stark gedrosselt, wovon Delphi besonders betroffen war. Delphi zahlt auch viel höhere Löhne als die meisten anderen Zulieferanten.

Die Gespräche seien sehr konstruktiv, betonte Delphi-Konzernchef Robert S. Miller in einem Interview mit dem "Wall Street Journal". Sie gäben ihm Hoffnung, dass eine Restrukturierung außerhalb des Gerichts erfolgen könne. Die Gespräche zielen nach Darstellung der Zeitung auf die Vermeidung einer Insolvenz-Reorganisation ab.

Falls Delphi keine Vereinbarungen mit GM und der Automobilarbeitergewerkschaft UAW treffen könne, die die US-Tarifkosten erheblich reduzieren und eine Restrukturierung oder den Verkauf von unprofitablen Geschäftsbereichen ermöglichen, könne das Unternehmen nicht den gegenwärtigen Kurs fortsetzen bis der derzeitige Tarifvertrag im September 2007 auslaufe, hieß es.

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