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Bus-Studie von Aston Martin

Der Aston Martin für Pendler

Foto: dpa 21 Bilder

Die Bus-Studie von Aston Martin hat einen Londoner Design-Wettbewerb gewonnen. Rechtzeitig zu den olympischen Spielen 2012 sollen die roten Doppeldecker-Busse durch die britische Metropole rollen.

27.04.2009 Kai Klauder Powered by

2005 geht ein Aufschrei durch London. Der Grund ist die Verbannung der legendären Routemaster-Busse. Sie sind ein Wahrzeichen der Stadt - und ein praktisches Verkehrsmittel in London, weil die Einstiegstür immer offen steht. Selbst während der Fahrt können die Passagiere aufspringen und über eine Wendeltreppe in das Obergeschoss emporsteigen. Genau das ist auch einer der Gründe für die Abschaffung der roten Doppeldeckerbusse - sie seien wegen der Aufspringplattform zu unsicher und zudem zu wenig behindertengerecht.

Olympia macht alles neu

Jetzt sind die Vorzeichen jedoch neu gestellt. 2012 wird London die olympischem Sommerspiele ausrichten und will sich von seiner sympathischsten Seite zeigen. Dazu gehören - wenn es nach den Vorstellungen des Londoner Bürgermeisters Boris Johnson geht - selbstverständlich auch die Routemaster-Busse.

Mitte des Jahres ließ der 2008 in sein Amt eingeführte Johnson einen Designwettbewerb für einen neuen Routemaster ausschreiben. In zwei Kategorien wurden jetzt die besten Entwürfe prämiert. Die erste Kategorie - "Imagine a new Bus for London "- wurde nach dem Alter der Teilnehmer unterteilt: Unter elf Jahren, elf bis 15, 16 bis 18 und über 18 Jahre alte Zeichner brachten ihre Vorstellungen zu Papier. 475 Einsendungen wurden gesichtet und jeweils drei Hauptgewinner prämiert.

Der Auftrag: Design a new Bus for London

In der Kategorie "Design a new Bus for London" setzten sich die beiden Entwürfe von Aston Martin und Foster + Partners sowie von Capoco Design Ltd. gegen ihre 223 Mitbewerber durch. Beide Vorstellungen des Routemaster der Zukunft verfügen über einen barrierefreien Zugang, umweltfreundliche Antriebskonzepte mit elektrisch betriebenen Radnabenmotoren (Aston Martin und Foster + Partners) oder mit Hybridantrieb (Capoco) und orientieren sich optisch stark am historischen Vorbild, das seit 1956 durch die britische Metropole rollte.

So ist der Entwurf von Aston Martin und Foster + Partners mit Holzboden ausgestattet und beide Entwürfe besitzen weiterhin neben einer seitlich angeordneten Rampe im Heckbereich die Aufspringplattform und den Zugang über eine Treppe zum Oberdeck.

Die mit jeweils 25.000 Britischen Pfund (rund 25.560 Euro) prämierten Entwürfe werden nun von verschiedenen Bus-Herstellern auf ihre Alltagstauglichkeit geprüft. Schon 2011 sollen die ersten Routemaster der "zweiten Generation" zum Einsatz kommen - damit wurde noch ein Jahr Puffer eingeplant, schließlich müssen zum Fan-Ansturm bei den olympischen Spielen 2012 sämtliche Kinderkrankheiten behoben sein.

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