Obwohl die Trophee Andros-Version des kommenden Dacia-SUV extrem tief über dem Asphalt kauert und auch die Radhäuser im Vergleich zur Serienversion zu dicke Backen machen, zeigt die Rennversion schon die Karosse des Dacia Duster, der auf dem Genfer Auto Salon 2010 seine Publikumspremiere feiern wird.
An der Front prangt das intergrierte Dacia-Logo zwischen einer Chromspange. Im Vergleich zur spektakulären Duster-Studie kommt die Serienversion ein wenig bieder daher. Der Viertürer, der sich Komponenten vom Nissan Qashqai und X-Trail ausleiht, zeigt auch in der Rennversion ein kleines drittes Seitenfenster sowie ausladende Stoßfänger am Heck. Die Form der aufrechtstehenden Heckleuchten wird in der Heckklappe fortgeführt und gibt wiederum das Design der Heckscheibe vor.
Dacia Duster als Siebensitzer mit anderem Namen
Der rund 4,50 Meter lange Dacia Duster (zur Dacia-Kaufberatung) kommt zudem in einer 20 Zentimeter längeren Siebensitzerversion auf den Markt. Ein Unterfahrschutz in Alufinish sowie Trittbretter an den Seiten werden den allradgetriebenen Dacia Kanjara auszeichnen. Der Dacia Kanjara wird ab rund 18.000 Euro in der Basisversion zu haben sein. Die fünftürige Version kostet ab rund 15.000 Euro. Beide Versionen erhalten die aus dem Konzern bekannten Motoren. So stehen zwei Benziner mit 1,6- und 2,0-Liter Hubraum mit 110 beziehungsweise 140 PS zur Verfügung, die Diesel-Fraktion bildet ein 130 PS starker 1,9-Liter sowie ein 1,6-Liter mit 110 PS. Auf den Markt wird der Dacia Kanjara jedoch erst Ende 2010/Anfang 2011 kommen.
Rennversion des Dacia Duster mit über 350 PS
Derart untermotorisiert geht der Dacia Duster natürlich nicht auf die Eis-Rennstrecke. Der aus Kohlefaser gefertigte Dacia Duster-Renner ist mit einem Dreiliter-V6-Benziner bestückt, der es auf mehr als 350 PS bei 7.500/min und ein maximales Drehmoment von 360 Nm bei 5.500/min bringt.
Das sequentielle Sechsganggetriebe soll für schnelle und präzise Gangwechsel, der mittig vor der Hinterachse angeordnete V6-Motor für eine optimale Gewichtsverteilung des nur 950 Kilogramm schweren Rennwagens sorgen. Sperrdifferenziale und ein speziell entwickeltes Fahrwerk für den Einsatz auf Eis und Schnee sind weitere Besonderheiten der Rennversion, die vier Meter in der Länge und 1,90 Meter in der Breite misst und über einen Radstand von 2,50 Meter verfügt.
Dacia Duster-Debüt im Frühjahr 2010
Bisher war Dacia Duster-Pilot und Rennsportlegende Alain Prost bei der Trophee Andros auf einem Toyota Corolla unterwegs. 2007 und 2008 konnte Prost das populäre Eisrennen in den französischen Seealpen für sich entscheiden. im vergangenen Jahr wurde er Zweiter.






