Das teilte der Verband der Automobilindustrie (VDA) am Dienstag (26.8.) mit. Seit 2004 hätten die deutschen Hersteller ihren Marktanteil auf dem russischen Markt nahezu verdreifacht. Allerdings liegen die deutschen Autobauer, etwa VW, noch hinter der ausländischen Konkurrenz vor allem aus den USA und Asien zurück.
Oberklasse von deutschen Herstellern dominiert
Jeder siebte Neuwagen, der derzeit in Russland zugelassen werde, komme von einer deutschen Konzernmarke, sagte VDA-Präsident Matthias Wissmann. Auch in den kommenden Jahren sei mit einem hohen Wachstum zu rechnen. Im Oberklasse-Segment seien die deutschen Marken Mercedes-Benz, BMW und Audi mit einem Anteil von 60 Prozent klar führend.
Die Motorisierung der breiten Bevölkerung habe gerade erst begonnen. Während in Deutschland mehr als 500 Autos auf 1.000 Einwohner kämen, seien es in Russland nur 200. Die Erneuerung des Pkw-Bestands werde auch dadurch unterstützt, dass die russische Regierung die Einführung strengerer Abgasnormen beschlossen habe.






