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Deutsche Umwelthilfe klagt gegen Smart

Foto: dpa

Die Deutsche Umwelthilfe (DUH) klagt gegen Smart im Streit um den Rußfilter des Diesel-Zweisitzers. Das Auto stoße rund 20 Mal mehr Ruß aus als Diesel-Pkw mit "echtem Dieselpartikelfilter".

13.06.2006

"Wir verlangen die vollständige Tilgung der irreführenden und wettbewerbswidrigen Werbung, wonach der Smart For Two CDI mit einem Dieselpartikelfilter ausgerüstet ist", sagte DUH-Bundesgeschäftsführer Jürgen Resch am Montag (12.6.) in Berlin. Potenzielle Kunden dürften nicht getäuscht werden.

Der Verband kündigte an, er werde vor dem Landgericht Stuttgart eine einstweilige Verfügung auf Unterlassung der Werbung beantragen. "Die Klage wird unverzüglich eingereicht." Die Umwelthilfe hatte zuvor eine Frist für eine Unterlassung gesetzt, die verstrich. Der Diesel-Smart erfülle nur knapp die geltende Euro-Norm 4, aber nicht die künftige Euro-Norm 5. Daher drohe wegen der Pläne der Bundesregierung eine Strafsteuer von 300 Euro und eine erhöhte Kfz-Steuer von 2008 an. Das für 2007 angekündigte Modell in den USA solle aber den strengsten amerikanischen Abgasnormen genügen.

Ein Smart-Sprecher wies die Vorwürfe zurück. Der im Smart For Two angebotene Parteikelfilter erfülle die Forderungen des Kraftfahrtbundesamtes für Dieselpartikel-Filter und erfülle die derzeit gültige Schadstoffnorm Euro 4. Wie die neue Norm Euro 5 aussehen werden, und ab wann sie gelte, sei heute noch nicht genau bekannt.

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