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Dezember-Absatz

Auto-Krise flacht sich leicht ab

Foto: dpa

Die Absatzkrise auf dem deutschen Automarkt hält an, ist aber nicht mehr ganz so tief wie im November. Im Dezember wurden nur noch 6,6 Prozent weniger Autos als im Vorjahr zugelassen.

06.01.2009

Insgesamt wurden im Dezember knapp 226.000 Pkw neu angemeldet. Das teilte das Kraftfahrt-Bundesamt (KBA) am Dienstag (6.1.) in Flensburg mit. Im November war der Automarkt noch um fast 18 Prozent eingebrochen. Für das Gesamtjahr 2008 ergibt sich ein Rückgang um 1,8 Prozent auf knapp 3,1 Millionen neu zugelassene Autos in Deutschland. Das Defizit von 58.000 Autos sei erst im letzten Quartal des Jahres entstanden, so das KBA.

VW unangefochten an der Spitze

Die deutschen Hersteller nahmen 2008 mit 64,9 Prozent den größten Teil des Marktes ein. Dabei war Volkswagen mit 615.000 Fahrzeugen und einem Marktanteil von 19,9 Prozent klar die Nummer eins. Opel (-9,5 Prozent) und Porsche (-8,5 Prozent) hatten die größten Absatzrückgänge zu verkraften. Der größte Gewinner unter den deutschen Marken war Smart mit einer Steigerungsrate von 5,7 Prozent.

Beste Importmarke ist Renault mit einem Anteil von 4,8 Prozent. Der größte Verlierer unter den ausländischen Herstellern ist Toyota mit einem Rückgang von 27 Prozent, Fiat ging dagegen mit einer Steigerung von 19,4 Prozent in die Statistik ein.

Kleine Autos besonders gefragt

Von den Klassen her waren 2008 vor allem Kleinstwagen gefragt. Das Mini-Segment legte um 18 Prozent zu. Aber auch der SUV-Trend (+ drei Prozent) hält nach wie vor an. Rückgänge warem dagegen in den Segmenten der Oberen Mittelklasse (-18,6 Prozent), bei den Sportwagen (14,2 Prozent) und den Vans (- elf Prozent) zu verzeichnen. Auch der Anteil der Diesel-Fahrzeuge ging zurück.

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