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DGM-Endlauf mit Meisterfeier

7. DGM Lauf in Gschwend

7. DGM Lauf in Gschwend 20 Bilder

Rekorde beim Endlauf in Gschwend (3.10.): die Night Hunters mussten nicht nur mit dem Ansturm von Zuschauern im Quarzsandwerk Lang fertig werden, sondern auch mit insgesamt 141 Teilnehmern.

06.10.2009 Powered by

Der Meistertitel in der "Königsklasse“ musste sich in Gschwend entscheiden. Marlon Lewandowsky vom SCC Bramsche hatte noch die Chance, Christof Schumann von der Tabellenführung zu verdrängen. Dazu musste allerdings ein Tagessieg her. Vater Dirk fuhr für Sohn Marlon die Sektionen im gemeinsamen Proto "X-treme“ vor. So auch in der letzten Sektion, Nr. 14. Hier ging es vor dem letzten Tor durch eine Wasserlache. Diese "Lache“ entpuppte sich allerdings fast als See: das Wasser lief nicht nur über die ohnehin großen Räder, sondern bis ins Fahrzeug. Der Untergrund war schlammig statt fest, bot keinen Grip. Dirk probierte die Ausfahrt, doch nichts ging vorwärts. Er wollte sich nicht nach vorne bergen lassen, um den nachfolgenden keine Spur zu ziehen. Also wieder rückwärts durchs Wasser. Dabei zog er sich den hinteren rechten Reifen vom Rad, und der Kran musste den "X-treme“ herausheben. Kurz vorm Absetzen, knapp einen Meter über dem Boden riss der Bergegurt und das Gefährt knallte nach unten. Trotz Radwechsel half es nichts: der Motor muckte nur noch anstatt kräftigen Vortrieb zu leisten. Marlon konnte die letzte Sektion nur noch anfahren, Christof war der Sieg sicher und damit auch der Meistertitel in der Klasse Prototypen.

Ebenfalls offen war die Entscheidung in der Klasse Original. Auch hier hoffe ein Mitglied des SCC Bramsche auf den Platz in der Mitte des Podiums. Direkter Gegner von Josef Rosemann war Dominik Keuper von den "4x4 Schlammtigern Wiesbach Saar“. Hier entschied sich der Titelkampf in der Sektion 2. Die Steilabfahrt meisterte Dominik noch, doch in der Anfahrt zum dritten Tor kippte sein LJ 80 um und er kassierte einen teuren Abbruch. Josef hingegen fuhr alle zehn Sektionen zu Ende und wurde mit Abstand Tagesieger und damit Deutscher Meister.

Den Abroller des Tages lieferte Klaus Hofmockel in der Sektion 2. Wo Dominik noch heil die Abfahrt herunterkam, kugelte sich Klaus samt überraschtem Beifahrer Wolfgang Fröls sein Auto um 360 Grad. Der gelbe Mercedes G landete wieder auf allen vier Rädern und nach einer Schrecksekunde und unter viel Applaus der Zuschauer ging es weiter. Doch nicht lang. Der G war offenbar müde und legte sich wie Dominiks LJ vor dem dritten Tor auf die Seite. Abends im Festzelt wurde Klaus immer noch von vielen angesprochen "Hey, du bist doch der mit dem gelben G? Cooler Stunt!“ Wenigstens ein bisschen Anerkennung nach einer erneuten Anreise mit Panne.

Bei der rekordverdächtigen Zahl von 141 Teilnehmern waren auch 47 Starter im Fun Cup und neun im Junior Cup - diese Zahlen sind bis dato in der DGM noch nie erreicht worden. Dementsprechend war der Zuspruch an Essen und Getränke. Die Küche rund um die Metzgerei Altvater hatte alle Hände voll zu tun.

Die Tagessieger:
JuniorCup: Tamara Beck, Daihatsu F50, 6,02 Fehlerpunkte
Fun Cup: Andre Beck, Daihatsu F50, 8,03 Fehlerpunkte
Original: Josef Rosemann, Suzuki Samurai, 22,49 Fehlerpunkte
Standard: Burkhard Leicht, Suzuki LJ 80, 60,79 Fehlerpunkte
Modified: Jürgen Wagner, Suzuki Samurai, 365,61 Fehlerpunkte
ProModifed: Daniel Eberle „Geröllheimer“, 770 Fehlerpunkte
Prototyp: Christof Schumann, „Fürchtenix“, 338 Fehlerpunkte
Mannschaft: Allradfreunde im SCC Bramsche mit 87 Punkten.

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