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Die 50 beliebtesten Firmenautos

Wie viel Rabatt ist möglich?

Mercedes S 350 Bluetec, Frontansicht Foto: Hans-Dieter Seufert 50 Bilder

Hohe Rabatte klingen verlockend, aber Sie beeinflussen die Autorestwerte. Wir zeigen Ihnen wie viel Nachlass es für die 50 beliebtesten Firmenautos gibt und was Sie beachten müssen.

18.08.2015 Henning Busse

Der Gewerbekundenmarkt ist schon seit Jahren die Stütze des Neuwagenhandels. Verständlich also, dass sich die Autohersteller um diesen Markt besonders kümmern. Mit Erfolg: Hohe Verkaufsförderungen bescherten der Fahrzeugbranche allein in der ersten Jahreshälfte einen Gewerbekundenanteil von 65 Prozent in der Neuzulassungsstatistik, was einem Plus von 2,2 Prozent gegenüber 2014 entspricht. Derzeit ist für Firmenwagenkunden ein Rabatt von bis zu 18.000 Euro möglich - das ergab eine Auswertung von meinauto.de und auto motor und sport bei den 50 beliebtesten Firmenwagen.

Firmenwagen-Rabatte in allen Fahrzeugklassen

Zwar sind die hohen Abschläge in der Regel nur Premium-Autos wie der Mercedes S-Klasse vorbehalten, doch auch kleinere Modelle warten mit guten Nachlässen auf. So gibt es zum Beispiel den beliebten Fiat 500 aus der Kleinwagenklasse mit mehr als 30 Prozent Abschlag - macht eine Ersparnis von rund 4.000 Euro, womit der Verkaufspreis der Ausführung 1.2 Pop im Bereich von 9.000 Euro rangiert. In der Kompaktwagenklasse offeriert Citroën beim C4 ein sehr günstiges Angebot: Hier sind ebenfalls 30 Prozent Rabatt drin, was die Anschaffungskosten der gut ausgestatteten Ausführung Selection mit Dieselmotor auf rund 17.000 Euro drückt.

In der Mittelklasse gibt es ebenfalls Schnäppchen, wie Mazda beweist: Das Modell 6 bewirbt die Marke im Gewerbebereich mit mehr als 27 Prozent Rabatt. So zahlen Kunden für die Kombivariante mit 150-PS-Selbstzünder in der umfangreich ausgestatteten Exclusive-Ausführung statt 33.790 nur noch 24.498 Euro.

Restwerte beim Dienstwagen im Auge behalten

Doch so schön die hohen Rabatte auch anmuten mögen: Je höher der Nachlass, desto größer ist später der Wertverlust. Dieses Problem betrifft ebenso die Leasingkunden. Selbst wenn sie bequem am Ende den Wagen zurückgeben können und somit den Wiederverkauf nicht fürchten müssen, wirkt sich der Wertverlust auf die monatlichen Belastungen aus. Denn der Kunde gleicht mit der Rate und einer etwaigen Sonderzahlung lediglich die Differenz zwischen Neuwagenpreis sowie Fahrzeugrestwert aus.

Autos, die hier nicht stabil genug sind, verursachen höhere Finanzierungskosten - sofern der Hersteller nicht die Restwerte subventioniert, um mit seinen Konditionen konkurrenzfähig zu bleiben. Entscheidend für den Wertverlust ist auch das Markenimage. Laut einer Studie der Marktbeobachter von Schwacke gelten die Modelle von Porsche, Land Rover, Jeep, BMW, Audi und Skoda als besonders wertstabil. Aber auch Dacia überrascht mit einem guten Restwertverlauf, was daran liegt, dass die Marke kaum Rabatte auf die günstigen Autos gibt.

Ausstattung kann entscheidend für den Restwert sein

Fuhrparkleiter können der Restwertfalle kaum entgehen, doch wer klug Schadenbegrenzung betreibt, reduziert die Folgen immens. Denn nicht allein die Modellauswahl entscheidet über Wohl oder Übel, die Ausstattung spielt ebenfalls eine Rolle. Das fängt bei der Autofarbe an: Positiv wirkt sich Schwarz, Grau oder Silber aus. Zudem sollte es nicht die leistungsstarke Top-Motorisierung sein. Unbedingte Voraussetzung hinsichtlich der Erhaltung des Restwerts sind laut Schwacke-Marktbeobachter Sitzheizung, Zentralverriegelung, Einparkhilfe, Bluetooth-Schnittstelle, Freisprecheinrichtung und Klimaananlage - besser noch: Klimaautomatik. Hinderlich sind beziehungsweise nicht honoriert werden Anhängerkupplung oder Schiebedach.

Was in den kleineren Klassen zur Kür zählt, ist ab der Mittelklasse aufwärts bereits Pflichtprogramm. Dazu gehören Automatikgetriebe, Lederausstattung und Alufelgen. Noch bessere Chancen beim Wertverlauf haben Modelle der gehobenen Klassen mit einem Navigationsgerät und Xenon-Lichtern. Auch die Bedeutung von Assistenzsystemen wächst langsam und spielt künftig eine Rolle beim Restwert. Beliebt sind derzeit Müdigkeitserkennung, Kurvenlicht, Notbremsassistent, Spurhalteassistent, Verkehrszeichenerkennung und Abstandsregeltempomat

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