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Die Aston-Armada am Ring

Foto: VLN

Waren sie vor einigen Jahren noch Exoten am Ring, wurden es von Jahr zu Jahr mehr. Aston Martins sind nicht mehr vom Antlitz des Eifel-Klassikers wegzudenken.

20.05.2008 Powered by

Beim Rollout vor vier Wochen in Zolder zeigte man sich mit Fahreigenschaften des ganz in weiß gehaltenen Aston zumindest zufrieden. "Wir hatten am Anfang noch ein paar Probleme mit der Fahrwerksabstimmung und haben etwas am Setup gearbeitet. Nun sind wir ein bisschen besser, aber noch nicht da wo wir hinwollen. Aber insgesamt bin ich ganz zuversichtlich für die weiteren Einsätze", beschreibt Fahrer Jo Seeber die derzeitige Situation.

Seine Nordschleifentauglichkeit stellte man dann bei der VLN unter Beweis. Zeiten unter zehn Minuten lassen Fahrer und Team hoffen, die gesteckten Ziele zu erreichen. Jo Seeber weiß um die guten Eigenschaften des Aston auf der Nordschleife: "Die Vorteile liegen darin, dass das Auto sehr gut auf der Bremse ist. Zudem ist es nicht so giftig, das heißt, man weiß meist, was das Auto tut und dies ist bei einem derartigen Rennen wichtig."
Zuverlässigkeit ist das Ziel

Minimalziel: Ankommen

Als Ziel hat man im Team eigentlich nur zwei Dinge ausgegeben. Teamchef Guido Demmer nennt die Langlebigkeit als oberste Prämisse. "Erste Priorität hat sicherlich die Zielankunft. Wenn das gelingt, wollen wir natürlich vor den anderen Astons landen." Dabei helfen sollen dem Team aus dem schweizerischen Zug die Nordschleifen erfahrenen Fahrer Gregor Morawitz, Frank Döring, Horst Philip und besagter Jo Seeber. Weiterhin baut man auf eine Neuentwicklung der Kölner Firma Vetys, die die Fahrwerkseinstellungen optimiert. So soll eine verbesserte Bodenhaftung erzeugt werden und das Fahrzeug in den Kurven noch schneller werden.

Ansonsten kann man weniger auf aerodynamische Neuerungen bauen. Zum Einen weil man alles selbst entwickeln musste, zum Anderen durfte man mit Spoiler und ähnlichen Änderungen die Seriennähe nicht gefährden. Vor allem der erste Grund ist Teamchef Demmer ein Dorn im Auge. "Wir hätten uns schon mehr Unterstützung von Aston Martin selbst gewünscht, aber so wird es uns noch mehr Spaß machen, die anderen Teams hinter sich zu lassen", zeigt er sich kämpferisch.

Ein weiteres spannendes Markenduell also im Feld des 36. 24h-Rennen. Es ist zwar äußerst unwahrscheinlich, dass man Robert Lechner und Co im DBRS 9 ernsthaft gefährden kann, doch die Teams um Ulrich Bez und Matthew Marsh wird man sicher nicht aus den Augen verlieren.

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