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Die Autos der i-Mobility

Alternative Antriebskonzepte

Ministerpräsident Winfried Kretschmann, Eröffnung, Messe Foto: Beate Jeske 24 Bilder

Parallel zum auto motor und sport-Kongress öffnet vom 9. bis 12. April die i-Mobility ihre Pforten. Im Verbund der Stuttgarter Frühjahrsmessen können hier wegweisende Fahrzeugkonzepte der Hersteller ausprobiert werden.

10.03.2015 Birgit Priemer

Unterwegs in der Mercedes B-Klasse ED mit 179 PS

Genießen Sie die nahezu geräuschlose Fahrt in der Elektroversion der B-Klasse, deren Antriebsstrang in Kooperation mit E-Auto-Spezialist Tesla entwickelt wurde. Die wichtigsten Eckdaten: Die E-Maschine verfügt über 179 PS, das maximale Drehmoment beläuft sich auf 340 Newtonmeter. Der 1,7 Tonnen schwere Kompakt-Van benötigt laut Werksangabe 7,9 Sekunden, um von null auf 100 km/h zu beschleunigen, die Höchstgeschwindigkeit beläuft sich auf 160 km/h. Die Reichweite des elektrisch betriebenen Fünfsitzers beträgt rund 200 Kilometer, die Preise starten bei 39.151 Euro. Eine Probefahrt auf der i-Mobility ist für Besucher hingegen kostenlos.

Carsharing auch für Urlaubsreisende

Bei Smart können Sie sich intensiv über das Carsharing-Programm Car2Go informieren, das allein in Stuttgart eine Flotte von rund 500 elektrisch angetriebenen Zweisitzern umfasst. Auch in anderen Städten wie Hamburg, Amsterdam, Wien oder Rom ist der Cityflitzer auf diesem Wege verfügbar, was das Konzept auch für Urlaubsreisende interessant macht. Während es über Car2Go schon die neue Smart-Generation mit Verbrennungsmotor gibt, behält die E-Variante vorläufig noch das alte Kleid.

Probefahrt im Mercedes Plug-in-Hybrid

Bei Mercedes steht 2015 ganz im Zeichen der Plug-in-Hybride. So können Besucher der i-Mobility auch eine Probefahrt mit dem C 350e machen, der über eine Systemleistung von 279 PS verfügt, 600 Newtonmeter Drehmoment hat und rund 30 Kilometer rein elektrisch fährt. Ebenfalls im Angebot: der C 300 Bluetec Hybrid, bei dem der Vierzylinder-Diesel mit einem Hybridmodul kombiniert wird.

E 300 Bluetec als Diesel-Hybrid

Die Limousine der oberen Mittelklasse kombiniert hier einen 204 PS starken Vierzylinder-Diesel mit einem 20 kW starken E-Motor, was zusammen ein sparsames Gesamtpaket ergibt: Der CO2-Ausstoß beläuft sich auf 99 g/km, der Normverbrauch auf 3,8 Liter pro 100 Kilometer. Bis Tempo 160 km/h kann sich der Verbrenner im Schubbetrieb abschalten und so sparsam vor sich hin „segeln“. Die Preise für die Limousine starten bei 52.687 E uro.

Drei Hybridvarianten in der Luxus-Oberklasse

Die Luxuslimousine von Mercedes steht in drei Varianten zur Wahl: als Diesel S 300 Bluetec Hybrid, als S 400 Hybrid und als S 500 Plug-in-Hybrid. Letzterer bringt es auf eine rein elektrische Reichweite von rund 30 Kilometern, könnte also in den Innenstädten oder auf dem Weg zur Arbeit emissionsfrei unterwegs sein. Der Verbrauch des Sechszylinders im Normzyklus liegt bei 2,8 Litern pro 100 Kilometer, er beschleunigt von null auf 100 km/h in 5,2 Sekunden.

Autonomer Future Truck ab 2025

Mit dieser Studie zeigt Mercedes, wie man sich den Lastwagen der Zukunft vorstellt. Die Zugmaschine mit Sattelauflieger misst in der Länge rund 25 Meter und kann auf Autobahnen und Fernstraßen autonom unterwegs sein – vorausgesetzt, der Gesetzgeber schafft die rechtlichen Rahmenbedingungen. Auf einem Teilabschnitt der A 14 bei Magdeburg hat der Truck seine Feuertaufe bereits bestanden, jetzt ist er auf der i-Mobility zu bewundern.

Strom aus der Straßenlaterne für den BMW i3

Beim Laden eines Elektroautos über eine klassische Steckdose allein dürfte es nicht bleiben. Spätestens in drei Jahren funktioniert das auch per Induktion über eine Platte, die wir bequem in die Garage und unter das Auto legen können. Außerdem hat BMW den Prototypen einer Straßenlaterne entwickelt, die gleichzeitig davor parkende Elektroautos mit Hochvoltbatterien über eine integrierte Ladestation mit Strom versorgen kann. Die Kosten werden bargeldlos im Rahmen des Chargenow-Netzwerks von BMW abgerechnet. Eine entsprechende Bedieneinheit ist in den Lampensockel integriert. Das Projekt wird ab diesem Frühjahr in München erprobert – Besucher der i-Mobility können sich vom 9. bis 12. April persönlich einen Eindruck davon verschaffen.

BMW Drive-Now-Flotte bis nach San Francisco verfügbar

Was für Smart Car2Go, ist bei BMW Drive-Now – ein erfolgreiches Carsharing-Projekt, das in diesem Falle in Kooperation mit Autovermieter Sixt betrieben wird und auch international bis ins kalifornische San Francisco verfügbar ist. Zur Flotte gehören unter anderem der neue Mini, Mini Cabrio, Clubman und Countryman sowie die BMW-Modelle 1er, X1 und der elektrisch angetriebene Active E. Die Autos lassen sich per App finden, reservieren und jetzt auch öffnen. 0,31 Cent kostet die Minute inklusive Treibstoff, Parktickets, Versicherung und Kfz-Gebühren. Wer die Tarife im Detail kennenlernen möchte, kann sich auf dem Drive-Now-Stand auf der i-Mobility genauer informieren und auch registrieren lassen.

BMW i8 mit zwei E-Motoren

Ein Sportwagen, der schon mit seinem Aussehen viel Aufsehen erregt: Der Plug-in-Hybrid aus Kohlefaser-Verbundwerkstoffen ist voll auf Leichtbau getrimmt und kommt im Normzyklus mit einem Verbrauch von 2,1 l/100 km aus, der CO2-Ausstoß beläuft sich auf nur 49 g/km. Dabei wird ein 1,5-Liter-Dreizylinder (231 PS) mit zwei E-Motoren kombiniert: einem 96-kW-Synchronmotor an der Vorderachse und einem 15 kW-Starter-Generator, der direkt am Dreizylinder sitzt. Dieser hilft dem Verbrennungsmotor beim Beschleunigen und füllt mit schnellen Stromschüben das Turboloch des hochaufgeladenen Triebwerks aus. Eine Sechsgangautomatik leitet die Kraft an die Hinterachse weiter. Die Preise für den ungewöhnlichen Supersportler, der theoretisch 37 Kilometer rein elektrisch fahren kann, beginnen bei 126.000 Euro, inklusive der 20-Zoll-Bereifung.

Interaktives lernen und üben in der Autostadt

Die Autostadt in Wolfsburg verfolgt einen ganzheitlichen Mobilitätsansatz, der besonders Kinder und Jugendliche im Blickfeld hat. Die Kleinen können im Mini-Beetle-Simulator erste Fahrerlebnisse sammeln und interaktiv das richtige Verhalten im Straßenverkehr üben. Auf einer 85 Quadratmeter großen Ausstellungsfläche widmet sich die Autostadt außerdem dem Leichtbau und dessen Vorbildern aus der Natur. Ein früher Vertreter in Sachen Leichtbau und Aerodynamik war der Messerschmitt Kabinenroller KR 200, der aus der Sammlung ZeitHaus der Autostadt stammt und ebenfalls auf der i-Mobility zu bewundern sein wird. Und da in den Restaurants der Autostadt nach den Slowfood- und Fairtrade-Prinzipien gekocht wird, findet sich hier sogar eine Showküche.

Richtiger Umgang im Straßenverkehr mit „Mobile Kids“

Aktiv für mehr Verkehrssicherheit zu werden – darum geht es Daimler bei der Initiative Mobile Kids, denen hier spielerisch beigebracht werden soll, wie man sich im Straßenverkehr verhält. Diese globale Initiative wird auch auf der i-Mobility zu sehen sein. Kinder bekommen hier die Möglichkeit, an ihrer täglichen Mobilität zu arbeiten – und dabei noch Spaß zu haben. Dem Nachwuchs helfen so unterschiedliche Fragestellungen wie „Wie bewegen sich die Menschen in der Stadt fort?“, „Wie sieht es mit der Natur in den Städten aus?“, „Wie fühlt sich der Schulalltag in der Stadt an?“ oder „Was machen Kinder, die in der Stadt wohnen, in ihrer Freizeit?“ Eltern können sich in der Zwischenzeit über die Arbeit von Mobile Kids in Freizeitparks, Indoor-Spielplätzen, Automessen oder an Schulen informieren. Ein familiengerechtes Rundum-Programm also, bei dem sich alle wohlfühlen können.

Computergesteuerter Audi RS7 bei Renngeschwindigkeit

Ein Auto zum Anfassen: Auf der i-Mobility präsentiert Audi als Ausstellungsstück exakt jenen RS7, der im Sommer letzten Jahres auf dem Hockenheimring im Renntempo unterwegs war. Das Besondere an diesem Auftritt: Das Auto war unbesetzt und wurde nur von einem Computer gesteuert, dem zahlreiche Sensoren und Kameras zur Seite standen. Den Nahbereich zwischen 0,2 und fünf Metern decken Ultraschallsensoren ab, 3-D-Kameras hinter der Frontscheibe registrieren bis zu 30 Meter entfernte Fußgänger, Kameras in den Seitenspiegeln vervollständigen das Bild. Über Infrarot können selbst bei Nacht Fußgänger und Radfahrer erkannt werden. Mittlerweile hat der Audi-Versuchsträger sogar die 900 Kilometer lange Strecke vom Silicon Valley nach Las Vegas völlig autonom zurückgelegt – ganz ohne Fahrer und Insassen.

Audi A3 e-tron in 7,6 Sekunden von 0 auf 100 km/h

Der A3 Sportback e-Tron startet zu Preisen ab 37.900 Euro und wird bereits ausgeliefert. Dafür bekommt der Kunde einen geräumigen, hochwertig verarbeiteten Viertürer, der bis zu 50 Kilometer rein elektrisch unterwegs sein kann. Der 150 PS starke 1.4 TFSI und ein E-Motor mit 75 kW schaffen eine Systemleistung von 204 PS und bringen den Fronttriebler laut Werksangabe in 7,6 Sekungen von null auf 100 km/h, die Höchstgeschwindigkeit beträgt 222 km/h. Allerdings schrumpft das Kofferraumvolumen durch die Batterie um 100 Liter.

Porsche Cayenne S E-Hybrid mit 416 PS

Effiziente Motoren haben bei Porsche immer schon eine große Rolle gespielt. Im Zuge des Facelift hat die Marke den Hybridantrieb des Cayenne noch einmal optimiert, um den Verkaufanreiz zu steigern. Zu Preisen ab 82.087 Euro gibt es hier die Kraft der zwei Herzen, die es auf eine Systemleistung von 416 PS bringen.

Porsche Panamera S E-Hybrid verbraucht 3,1 l/100 km

Auch für die große Limousine gibt es die Möglichkeit, einen V6-Benziner mit einem E-Motor zu kombinieren, wie beim Cayenne beläuft sich die Systemleistung auf 416 PS. Zu Preisen ab 104.221 Euro beschleunigt diese Panamera-Variante in 5,5 Sekunden von null auf 100 km/h, der Verbrauch beläuft sich im Normzyklus auf 3,1 Liter pro 100 Kilometer, was einem CO2-Ausstoß von 71 g/km entspricht. Die rein elektrische Reichweite beträgt 36 Kilometer, sodass kleine Trips lokal emissionsfrei ohne Einsatz des Verbrenners zurückgelegt werden. Das macht die Idee der Plug-in-Hybride vor allem in Ballungsräumen reizvoll.

VW Passat GTE fährt 50 km rein elektrisch

Auch der neue Passat ist ein Siegertyp, den es ab Sommer sogar als Plug-in-Hybrid geben wird. Wie beim Golf GTE kooperiert der 1.4 TFSI mit einem 85 kW starken E-Motor, was eine Systemleistung von 218 PS ergibt. Die elektrische Reichweite beläuft sich auf 50 Kilometer, der Verbrauch im Normzyklus auf nur 1,7 l/100 km.

VW E-Up und E-Golf ab 26.900 Euro

Anders als BMW verzichtet VW auf eine spezielle Hülle für seine E-Modelle. Äußerlich unterscheidet sich der E-Up nur durch bogenförmige LED-Tagfahrlichter, einige blaue Akzente und die Reichweitenanzeige im Cockpit von den konventionellen Versionen. Auch der E-Golf präsentiert sich optisch weitgehend unverändert. Die zwei alltagstauglichen VW-Stromer sind bereits im Handel, den E-Up gibt es zu Preisen ab 26.900 Euro, den E-Golf ab 34.900 Euro. Dafür bekommt man vollwertige Autos mit einer elektrischen Reichweite von rund 150 Kilometern. Der E-Up schafft es in 12,4 Sekunden auf Tempo 100 und bis auf eine Höchstgeschwindigkeit von 130 km/h. Der Golf absolviert den Standardsprint mit 10,4 Sekunden immerhin zwei Sekunden schneller, und seine Höchstgeschwindigkeit beträgt 140 km/h.

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