Noch sind die Temperaturen viel zu niedrig, um die Freude am Offenfahren zu genießen. Doch schon bald werden die Tage wieder länger, die Sonnenstrahlen wärmer und die Düfte der Natur intensiver. Dann ist wieder Cabrio-Zeit.
Sieg für den 911
Unsere Leser haben aus einer Fülle von Modellen abgestimmt und die besten Autos für Frischluft-Fanatiker gekürt. Auf Platz eins landet das Porsche 911 Cabrio. Den Reizen des Sportwagens ist ohnehin schwer zu widerstehen. Wer einmal an einem lauen Frühlingstag bei einer Ausfahrt mit geöffnetem Verdeck dem Sechszylinder-Boxer bei der Arbeit zuhören durfte, ist Gefangener des Mythos 911.
Für 13,6 Prozent der Leser gibt es kein besseres Fahrzeug zum Offenfahren als den 911er. Allerdings büßte er im Vergleich zum Vorjahr fast sieben Prozentpunkte ein. Ihm auf den Fersen ist der Mercedes SL, der nach dem jüngsten Facelift frisch überarbeitet zur Ausfahrt bittet.
Auf Rang drei rangiert ein weiterer Oben-ohne-Klassiker: Das BMW 3er Cabrio verwandelt sich dank Stahlklappdach in Sekundenschnelle zum ganzjahrestauglichen Coupé. Auch die Konkurrenz aus Ingolstadt hat mit dem TT Roadster ein erfolgreiches Modell am Start, das die Leser auf den vierten Platz wählten.
Für viele wird der Mercedes SLR McLaren wahrscheinlich nur ein Traum bleiben. Doch die Qualitäten des Roadsters mit der ellenlangen Motorhaube überzeugen: Platz sieben der besten Cabrios.
Bei den italienischen Vertretern des Fahrens ohne Dach sorgt schon die Formensprache für Entzückung. Gepaart mit dem V8-Sound eines Alfa Romeo 8C Spider (Rang acht) oder Ferrari California (Rang zehn) ergibt sich ein besonders intensives Fahrerlebnis, das nur an einem scheitern dürfte: dem hohen Einstiegspreis der beiden italienischen Beaus.
Ferrari in der Importwertung vorn
Das hohe Traumwagen-Potenzial des neuen Ferrari California spiegelt sich auch in der Endwertung der besten Import-Cabrios wider. Hier landet der mit einem Stahlklappdach und Direktschaltgetriebe ausstaffierte California mit 13,1 Prozent der Stimmen auf dem ersten Platz.
Rang zwei geht nach England: Der Aston Martin DB9 gilt unter Kennern als ebenso emotionsgeladenes Automobil, das dank seiner zwölf Zylinder jederzeit für Adrenalinschübe gut ist.
Italienische Armada
Derartige Gefühlsregungen verspürt der geneigte Autofan schon beim Anblick des Alfa 8C Spider. Der ebenso formschöne wie seltene Italiener landet in der Importwagen-Klasse auf Platz drei.
Ein weiterer italienischer Vertreter der offenen Zunft, der Ferrari F430 Spider, musste im Vergleich zur letztjährigen Abstimmung Federn lassen. Mit 6,2 Prozent der Stimmen verlor der Spider im Vergleich zum Vorjahr über sechs Prozent. Ihm auf den Fersen ist ein weiterer soundgewaltiger Sportler aus Italien: Der Lamborghini Gallardo Spyder landet auf Platz sieben.





