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Die Besten Autos 2009: Zeichen der Pracht

Über 92.000 auto motor und sport-Leser haben in zehn Kategorien "Die Besten Autos 2009" gewählt. Der VW-Konzern liegt vorn: Sechs von zehn ersten Plätzen gehen an Audi und VW.

Mit der Neuauflage des Golf hat es VW endlich wieder geschafft. Das meistverkaufte Auto in Deutschland wurde in diesem Jahr von den auto motor und sport-Lesern erstmals seit 2004 wieder zum besten Auto der unteren Mittelklasse gewählt. Eine Genugtuung für die Ingenieure, Designer und Manager in Wolfsburg, nachdem sie sich die vergangenen vier Jahre immer dem Audi A3 und damit den Kollegen aus Ingolstadt geschlagen geben mussten.

Doch auch sonst hat es bei der auto motor und sport-Leserwahl "Die besten Autos 2009" einige Veränderungen auf den Spitzenplätzen gegeben. So konnte die Mercedes S-Klasse die 2007 eroberte Top-Platzierung in der Luxusklasse nicht gegen den neuen BMW 7er verteidigen. Im Gegenteil: Die S-Klasse fiel mit einem Minus von 11,6 Prozent der Stimmen sogar hinter den Audi A8 auf den dritten Platz zurück.

Audi kann Traumergebnis nicht wiederholen

Audi kann zwar das Traumergebnis von 2008 nicht wiederholen, verteidigt aber drei der vier im Vorjahr geholten Top-Platzierungen: Der neue A4 überzeugt mit 35,3 Prozent der Stimmen klar die meisten Leser in der Kategorie Mittelklasse. Auf Platz zwei landet der BMW 3er mit über elf Prozent Rückstand, gefolgt von der Mercedes C-Klasse. Mit Platz vier und 5,4 Prozent der Stimmen kann das neue Opel-Flaggschiff Insignia einen ersten Achtungserfolg feiern. Ebenfalls 5,4 Prozent hat der VW Passat, es folgt der Ford Mondeo.

Erstaunlich ist das sehr gute Abschneiden von Audi (38,4 Prozent) in der oberen Mittelklasse. Trotz seiner schon recht langen Laufzeit lässt der A6 die Konkurrenten BMW 5er (21,0 Prozent) und Mercedes CLS (16,0 Prozent) klar hinter sich.

In der Kategorie Geländewagen gelang Audi der Übergang nahtlos. Nachdem 2008 noch der Q7 die meisten Stimmen erhielt, liegt in diesem Jahr der Q5 mit 15,6 Prozent auf dem ersten Rang. Überraschend schwach ist das Abschneiden des ebenfalls neuen Mercedes GLK. Dessen kantiges Design gefällt lediglich 7,7 Prozent der Teilnehmer. Das reicht hinter BMW X5 (10,5 Prozent) und Mercedes G-Klasse (neun Prozent) für Platz vier. Die M-Klasse verabschiedet
sich 2009 ganz aus den Top sechs, im Vorjahr bekam sie immerhin noch 11,4 Prozent der Stimmen. Insgesamt dürfte die diesjährige Leserwahl den Mercedes-Fans nicht in guter Erinnerung bleiben: 2009 schafft kein einziges Modell einen ersten Rang. Dabei hat die renommierte Marke in Deutschland vergangenes Jahr nach VW die meisten Autos verkauft.

VW räumt ab

Der Top-Volumenmarke im Lande ergeht es da besser: Neben der unteren Mittelklasse konnte VW auch die Kategorien Kleinwagen und Vans für sich entscheiden. Selbst in der Auslaufphase ist der Polo in diesem Segment für die Leser die klare Nummer eins (30,1 Prozent). Gut an kommt auch der neue Ford Fiesta, der sich mit plus 11,2 Prozent gegenüber der letzten Wahl von Platz sieben auf den zweiten Rang verbesserte.

Alfa Romeo verzeichnet ebenfalls bei den Kleinwagen einen gelungenen Einstand. Auf Anhieb lässt der Mito den Opel Corsa hinter sich und verdrängt in der Importwertung den Vorjahressieger Skoda Fabia mit einem deutlichen Vorsprung von 18 Prozent auf den zweiten Platz. Der Fabia büßte gegenüber 2008 gut acht Prozent ein.

Den erhofften Durchbruch bei den Minis schafft der Fiat 500 nicht. Auch wenn der Vorsprung mit 0,4 Prozent nicht gerade üppig ist, bleibt der Mini die Nummer eins in dieser Kategorie.
Als Trostpflaster bleibt dem 500 immerhin der Spitzenplatz in der Importwertung. Trotz guter Verkaufszahlen ist der Smart Fortwo gegen Mini und Fiat 500 chancenlos.

Noch ein weiterer erster Rang geht an ein italienisches Auto: Der Ferrari California schlägt den Aston Martin DB9 Volante in der Import-Cabrio-Wertung. Der California löst damit seinen Bruder F430 Spider als beliebtestes Import-Cabrio ab. Die Gesamtwertung gewinnt 2009 wieder das Porsche 911 Cabrio, das damit den Vorjahressieg gegen den Mercedes SL wiederholen kann. Im Vergleich zum vergangenen Jahr ist der Vorsprung von nur 1,4 Prozent aber deutlich geringer. 2008 erhielt der Porsche noch rund doppelt so viele Stimmen wie der Mercedes. Insgesamt ist aber auch das Abschneiden von BMW bemerkenswert: Unter den sechs beliebtesten Cabrios können sich mit 3er, 1er und 6er drei BMW-Modelle platzieren.

Porsche holt Sportwagentitel zurück


Nach der Schmach im Vorjahr, als der Audi R8 den ersten Platz belegte, gewinnt Porsche diesmal hauchdünn die prestigeträchtige Sportwagen-Wertung. Mit 26,1 Prozent lässt der Elfer den R8 (26,0 Prozent) knapp hinter sich. Dass die Importwertung wieder an einen Aston Martin geht, mag an den spektakulären Szenen des neuen James-Bond-Films liegen. Sieger DB9/DBS
und V8 Vantage platzieren sich 2009 vor dem Ferrari-Modell F430.

Britische Modelle sind auch in der Geländewagen-Kategorie traditionell stark, und so gewinnt der Range Rover Sport (10,4 Prozent) erneut die Importwertung der Offroader. Gut platzieren kann sich auch Volvos Antwort auf den Trend zu kompakteren SUV: Der XC 60 erreicht immerhin Platz drei.

Citroen C5 und Skoda Superb statt Jaguar XF

Eine Niederlage muss dagegen Jaguar einstecken. 2008 sorgte sicher auch das Design des XF für einen Sieg, aber der positive Eindruck verblasste bei den Teilnehmern der Leserwahl offenbar etwas. Ausgerechnet die bislang nicht gerade durch besonders faszinierendes Design aufgefallene VW-Schwestermarke Skoda läuft nun mit dem Top-Modell Superb dem Jaguar XF (minus 3,2 Prozent) den Rang als bestes Importauto in der oberen Mittelklasse ab.

Ein weiterer Newcomer ist der Citroën C5, der die Importwertung der Mittelklasse für sich entscheiden kann. Das neue Design der französischen Marke kam schon mit der Einführung des C6 bei den Lesern recht gut. Der C5 ist zwar ebenfalls auffällig, aber nicht ganz so avantgardistisch gestaltet wie der C6. Eine Mischung, die offenbar die auto motor und sport-Leser überzeugt. Vorjahressieger Alfa Romeo 159 wird in diesem Jahr nur noch Dritter, der zweite Rang geht an den Skoda Octavia. Als bestes japanisches Modell gelingt dem Lexus IS mit 9,1 Prozent wieder einmal nur ein Achtungserfolg.

Vans fest in VW-Hand

Die Kategorie der Vans ist traditionell eine Hochburg von VW. In den letzten fünf Jahren ging der erste Platz immer an den VW Multivan, und daran hat sich auch nichts geändert. Der Bulli bleibt
der Liebling der Leser. Auf den weiteren Plätzen gibt es jedoch einige Veränderungen. In den vergangenen Jahren konnte sich der Ford S-Max mit seinem sportlichen Design hinter dem Multivan platzieren. Diesmal geht der zweite Rang jedoch an den kleinen VW-Bruder Touran. Und zwar nicht, weil mehr Leser als bisher für ihn gestimmt hätten: Der Touran liegt fast exakt auf dem Vorjahresniveau. Grund für den Sprung sind die Verluste bei Ford: Der S-Max büßt vier Prozent an Stimmen ein.

Die Importwertung bei den Vans geht ebenfalls an einen Seriensieger. Erster wird wie in den fünf Jahren zuvor der Renault Espace. Der Abstand zu den Verfolgern schrumpft jedoch von Jahr zu Jahr. Der Vorsprung vom zweitplatzierten Skoda Roomster beträgt 2009 nur noch 0,7 Prozent.

Maserati Quattroporte als Dauersieger

Mit jedem weiteren Jahr, in dem der Maserati Quattroporte die Importwertung in der Luxusklasse für sich entscheidet, wird deutlich, welch großer Wurf Designer Sergio Pininfarina mit dem Modell gelungen ist. Über 15 Prozent trennen den Maserati vom Zweitplatzierten Bentley Continental Flying Spur und vom Rolls-Royce Phantom − zwei Konkurrenten, die ebenfalls mit Fug und Recht als echte Traumautos bezeichnet werden können. Der Quattroporte ist nach den drei deutschen Modellen BMW 7er, Audi A8 und Mercedes S-Klasse die beliebteste Luxus-Limousine der Leser.

Bei Seat dürften die Korken in diesem Jahr richtig laut knallen. Denn anders als Maserati konnte die spanische Marke seit zehn Jahren keinen Erfolg bei der Leserwahl "Die besten Autos" mehr
feiern. In diesem Jahr ist es nun endlich soweit: Der Seat León belegt den ersten Rang in der Importwertung der unteren Mittelklasse. Mit dem knappen Vorsprung von 0,6 Prozent setzt er sich gegen den Alfa Romeo 147 durch. Die Faszination des ungewöhnlich gestalteten Volvo C30 scheint dagegen nicht lange angehalten zu haben. Der Vorjahressieger büßt 4,4 Prozent ein und rutscht auf den dritten Platz ab. Auch die Absatzzahlen in Deutschland blieben 2008 hinter den Erwartungen zurück.

Doch nicht nur Fahrzeuge mit ungewöhnlichem Design hatten es im Jahr 2008 schwer. In den Diskussionen rund um die Autokrise ging zuletzt die Faszination, die neue Modelle immer noch auf die Autofans ausüben, ein wenig unter. Die Vielfalt von 336 Autos, die zur auto motor und sport-Wahl standen, hat bei den Teilnehmern diese hoffentlich wieder geweckt.

Jens Katemann

Foto

ams

Datum

2. Januar 2010
5 4 3 2 1 1 5 2
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