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„Die besten Autos 2010“

Das sind die Gewinner der Leserwahl

Beste Autos 2010 Foto: ams 60 Bilder

Knapp 100.000 Leser sind durchgestartet und haben in zehn Kategorien „Die besten Autos 2010“ gewählt. Die Ergebnisse halten einige Überraschungen bereit.

28.01.2010

Man musste kein Hellseher sein, um das Ergebnis der Kleinwagen-Gesamtwertung erahnen zu können. Schließlich hatte schon der Vorgänger des aktuellen VW Polo selbst in seiner Auslaufphase im Vorjahr fast ein Drittel aller Stimmen in diesem Segment eingeheimst und sich somit zum wiederholten Mal Rang eins gesichert.

Die Besten Autos 2010 - Der Gala-Event 5:22 Min.

VW Polo bleibt an der Spitze

Seine Neuauflage im letzten Frühling hat dem VW Polo nicht nur Siege in zahlreichen Vergleichstests beschert, sondern auch den ersten Platz unter den Kleinwagen - und dies mit einem Traumergebnis von 56,3%, die von keinem anderen Modell erreicht werden. Vorjahres-Zweiter Ford Fiesta rutscht zugunsten von Opel Corsa auf Rang drei. In der Kleinwagen-Importwertung behauptet der Alfa Romeo Mito mit 27,9% Zustimmung seine Spitzenposition - mit deutlichem Abstand zu den Konkurrenten Skoda Fabia (12,6%) und Seat Ibiza (10,6%).

Ford Ka schafft es auf's Treppchen bei Mini Cars

In der Kategorie Mini Cars gibt es nach nur einem Jahr Pause einen erneuten Doppelsieg für den Mini aus dem Hause BMW - in beiden Disziplinen legt der kultige Brite im Vergleich zum Vorjahr in der Lesergunst noch zu. Damit verweist er den Vorjahressieger der Importwertung Fiat 500 auf den zweiten Rang, der aber dennoch ein Drittel aller Stimmen gewinnen konnte. Auf Platz drei steht der Toyota iQ -  trotz deutlichem Abstand zum Spitzenduo ein Achtungserfolg für den drei Meter kurzen Stadtflitzer. In der Gesamtwertung verteidigt der Fiat 500 den 2. Platz, aber mit nicht mehr ganz so vielen Stimmen wie im Vorjahr. Erstmals auf dem Treppchen steht der Ford Ka, der seit seiner Neuauflage 2009 sogar weitere Stimmen gewinnen konnte und den Smart Fortwo auf Rang 4 verwies.

Golf bleibt der Liebling der Kompaktklasse

Wenig Bewegung dagegen in der Kategorie untere Mittelklasse: Spitzenreiter VW Golf hat seinen Führungsanspruch in der Gesamtwertung mit leichtem Stimmenschwund verteidigt. Der inzwischen sieben Jahre alte Audi A3 fährt mit gut 20% der Stimmen erneut auf den zweiten Platz. Und der ebenfalls nicht mehr ganz taufrische BMW 1er steht wie im Vorjahr auf Rang 3. Auch wenn es nicht für eine Platzierung auf dem Sieger-Podest reichte, konnte der neue Opel Astra immerhin einen Achtungserfolg von knapp zehn Prozent Zustimmung einfahren.

In der Mittelklasse schafft es die Mercedes C-Klasse nur auf Platz 3

Der erneute Sieg in der Importwertung vergoldet dem in die Jahre gekommenen Alfa Romeo 147 die Ablösung. Im Frühjahr muss er der moderneren Giulietta weichen. Der Seat León, Primus der letzten Leserwahl in dieser Kategorie, ist auf Rang zwei verwiesen. Gefolgt vom Volvo C30, der ein Facelift und eine Sparvariante bekam. In der Gesamtwertung Mittelklasse werden der Audi A4 und seine Derivate Allroad und A5 ihrem Ruf als Abonnements-Sieger erneut gerecht und erobern über 35 Prozent der Stimmen. Fünf Jahre nach ihrem Debüt büßt die populäre BMW 3er-Reihe zwar weiter an Zuspruch ein, behauptet sich aber wacker vor den meisten Konkurrenten. Der Mercedes C-Klasse mitsamt CLC bleibt wie in den Vorjahren lediglich der dritte Platz.

Skoda Octavia bekommt viel Zustimmung

Überraschung bei der Mittelklasse-Importwertung: Der Skoda Octavia hat nicht nur den Citroën C5 vom ersten auf den dritten Rang verdrängt, er konnte sogar bei der diesjährigen Wahl seinen Stimmenanteil fast verdoppeln. Während die Entscheidung für den geräumigen, soliden und wirtschaftlichen Octavia überwiegend vernunftgesteuert sein dürfte, sind beim Zweitplazierten Alfa Romeo 159 wohl mehr Emotionen im Spiel. Sein gelungenes Design scheint auch nach fünf Jahren die Leser für sich einnehmen zu können. Stabwechsel in der oberen Mittelklasse: Die Mercedes E-Klasse ist mit 35,8% auf der Spitzenposition. Die Runderneuerung des Klassikers mit noch mehr Komfort und Sicherheit hat sich für Mercedes gelohnt.

5er GT kann Stimmenverlust für BMW nicht stoppen

Der Audi A6, langjähriger Spitzenreiter in der Dienstwagen-Liga, landet mit 10% Stimmenverlust auf Rang 2. Als ewiger Dritter steht der BMW 5er auf dem Treppchen - auch der GT als erster Vorbote der nächsten Generation kann nicht verhindern, dass die Baureihe nochmals Zuspruch verliert. Back again: Nach einem Jahr auf Platz zwei in der Mittelklasse-Importwertung ist der Jaguar XF mit 29% wieder ganz oben. Der neue Design-Stil kommt offenbar besser an als der Skoda Superb, der deshalb auf Rang zwei abrutschte. Vorjahres-Dritter Volvo V70/XC 70 ist in seiner Platzierung bestätigt, wenn auch mit deutlichem Abstand zu seinen Konkurrenten.

Porsche Panamera setzt sich an Spitze der Luxusklasse

Hut ab, Porsche Panamera - aus dem Stand katapultiert er sich an die Spitze der Luxusklasse-Gesamtwertung, wenngleich nur mit hauchdünnem Vorsprung zur BMW 7er-Baureihe. Obwohl die Mercedes S-Klasse erneut Punkte verloren hat, kann sie sich auf Platz 3 positionieren. Konkurrent und Vorjahres-Zweiter Audi A8 hat seinen Stimmen-Anteil nämlich im Vergleich zu 2009 fast halbiert.

Neu aufgemischt ist zudem die Luxusklasse-Importwertung: Auf der Überholspur zieht der Aston Martin Rapide, der noch gar nicht auf dem Markt ist, an seinen Konkurrenten vorbei. Der optisch aufregende Viertürer erntet mit 34,3% reichlich Vorschuss-Lorbeeren und erreicht mit dieser Punktzahl um ein Haar jene des Maserati Quattroporte aus dem Vorjahr. Dieser steht jetzt mit nur noch 18,2% auf Rang 2. Dicht gefolgt vom Jaguar XJ, dessen neues Design den Bruch mit der Vergangenheit markiert. Die einstigen Platzhirsche Bentley Continental und Rolls-Royce haben dagegen kräftig Prozente lassen müssen.

König der Sportwagen ist der Mercedes SLS AMG

In der Königsklasse der Sportwagen hat der Newcomer Mercedes SLS AMG das Kopf-an-Kopf-Rennen der Konkurrenten mit hauchdünnem Vorsprung (21,1 Prozent) vor Audi R8 (20,9 Prozent) und Porsche 911 Carrera/Turbo (20,7 Prozent) für sich entschieden. Die moderne Interpretation des Flügeltürer-Mythos war zu stark für die Heckmotor-Ikonen Porsche 911 und für den ersten Mittelmotor-Sportwagen von Audi - sie haben beide Stimmen eingebüßt. Eine Rochade auch bei den ausländischen Sportwagen: Der neue Ferrari 458 Italia schiebt sich mit minimalem Abstand vor dem Aston Martin V8 Vantage auf den zweiten Platz. König der Super-Sportwagen ist indes wie im Vorjahr der Aston Martin DB9/DBS. Alle drei Kandidaten konnten für sich kräftige Stimmenzuwächse verbuchen.

Audi R8 Spyder siegt in der Cabrio-Wertung

Mit Spannung wurde das Ergebnis der Cabrio-Wertung erwartet, traten doch gleich acht neue Modelle ganz unterschiedlichen Kalibers an. Der Sieger heißt Audi R8 Spyder. Knapp dahinter Klassiker Mercedes SL, der seit dem Facelift vor zwei Jahren wieder im Aufwind ist. Das Porsche 911 Cabrio muss sich mit dem dritten Platz bescheiden - doch nach 27 Jahren Produktionszeit sind Sympathieschwankungen des Publikums leichter wegzustecken. Obwohl es nicht für Gold, Silber oder Bronze reichte, darf sich Audi indes über den Anfangserfolg von zehn Prozent Zustimmung und somit Rang vier für das neue A5 Cabrio freuen. Bei den Import-Cabrios ist dagegen alles beim Alten geblieben: Der Ferrari California steht - wenn auch mit Verlusten gegenüber der letzten Wahl - wieder an der Spitze, dicht gefolgt von Aston Martin DB9/DBS Volante und Alfa Romeo 8C Spider.

BMW X1 schafft auf Anhieb den Sprung auf Platz 3

Bei der Geländewagen-Gesamtwertung ist der dritte Platz der bemerkenswerteste: Auf Anhieb hängt der BMW X1 seine größeren Brüder und die Mehrzahl der Offroader ab und erhält neun Prozent der Leserstimmen. Noch mehr Zuspruch erntete freilich das Gelände-Urgestein Mercedes G-Klasse, an dem man offenbar schätzt, dass es zwar mit der Zeit geht, sich selbst aber in 30 Jahren Bauzeit treu geblieben ist. Zugelegt hat ebenfalls der kompakte SUV Audi Q5, der jetzt mit 17,4 Prozent erneut die 4 x 4-Riege anführt. Auch bei den ausländischen Geländewagen überrascht der Drittplatzierte: Skoda ist mit dem Yeti der Vorstoß in eine neue Klasse gelungen. Sein beachtlicher Anfangserfolg zeugt vom Sinn fürs Pragmatische der Leser-Jury. Wenn es aber deutlich teurer sein darf, schlägt das Herz noch immer für die Nobel-Fraktion von Land Rover: Hinter dem erneuten Sieger Range Rover Sport mit einem weiteren Stimmenzuwachs belegt der noch größere und luxuriösere Range Rover wie im Vorjahr Rang zwei.

VW Multivan führt Van-Hitliste an

Ohne Van und aber: Der Siegertyp VW Multivan legt ebenfalls zu und führt nun mit 35,8% die Van-Hitliste an. VW Touran auf Platz 2 und danach Ford S-Max - wie gehabt, aber mit Verlusten. Der König der ausländischen Vans heißt erneut Renault Espace, dicht gefolgt vom Kronprinzen Skoda Roomster. Und dank leichten Rückwinds schafft es auch der Chrysler Grand Voyager wieder aufs Podest und vertreibt den Vorjahresdritten Citroën C4 Picasso auf Platz fünf.

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