Zum 37. Mal stimmen die auto motor und sport-Leser darüber ab, wer den Wettkampf der Marken und Modelle für sich entscheidet. Für 2013 gehen 373 Kandidaten an den Start - insgesamt 51 völlig neue Modelle sowie 48 überarbeitete Baureihen.
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Ob Adam der Marke Opel eine neue Welt eröffnet? Der mutige Neuling in der Riege der Minicars tritt immerhin gegen starke Konkurrenten wie Mini oder VW Up an. Spannend ist auch die Frage, wie sich die nahezu baugleichen Konzern-Brüder Seat Mii und Skoda Citigo gegenüber dem VW Up behaupten.
Die besten Autos 2013 - welcher SUV/Crossover ist in?
SUV und Crossover sind in - davon soll auch das Kleinwagen-Segment profitieren: Fiat Sedici, Suzuki SX4 und Toyota Urban Cruiser kommen nicht nur mit optischer Anmutung à la Offroader daher, sondern sind in bestimmten Versionen sogar mit Allradantrieb zu bestellen. Fiat 500 L, Honda Jazz oder Mitsubishi Colt nehmen dagegen optische Anleihen bei den Vans und bieten neben mehr Höhe zum Teil auch mehr Flexibilität im Innenraum als in dieser Klasse üblich.
Vergleichsweise konventionell zeigen sich der neue Peugeot 208 und Renault Clio. Beide sind dennoch rundum optimiert und vor allem deutlich sparsamer. In der Kompaktklasse wird das Konkurrentenfeld von einer Neuheiten-Flut kräftig aufgemischt. Die Preisspanne von unter 10.000 Euro etwa für den Dacia Logan bis über 40.000 Euro für die beiden Hybrid-Brüder Chevrolet Volt und Opel Ampera deutet allerdings große Unterschiede bei Technik und Qualität an. Das Augenmerk richtet sich aktuell auf die mittlerweile siebte Generation des VW Golf, den Primus. Neue Impulse sind auch von Hyundai i30, Skoda Rapid, Toyota Auris und Volvo V40 zu erwarten.
Mercedes tritt dagegen erstmals mit zwei grundverschiedenen Konzepten an: Zum Einen mit der vom hohen, kurzen Raumwunder zum dynamischen Kompaktsportler mutierten A-Klasse, zum Anderen mit der vanartigen B-Klasse. Kombiversionen sind in der Mittelklasse seit Jahren beliebter als Limousinen. Neue Akzente setzen jetzt sportliche Crossover wie etwa der Citroën DS5 oder elegante Coupés bis hin zum viertürigen VW CC. Auf dem Vormarsch sind zudem Spartriebwerke sowie Hybridversionen, wie sie für den neuen BMW 3er oder - in Kombination mit einem Diesel - bei Citroën, Peugeot und Volvo angeboten werden.
Die Nachfolger von Ford Mondeo und Mazda 6 setzen vor allem auf Leichtbau. Trotz der weltweiten Dominanz der deutschen Premium-Marken suchen die anderen Hersteller in der oberen Mittelklasse selbst bewusst ihre Chancen. Der neue Lexus GS könnte - speziell als Hybrid - das Zeug haben zu punkten. Bei Jaguar sollen ein neuer V6-Kompressormotor, der Kombi namens Sportbrake und der optionale Allradantrieb Terrain gut machen. Echte Neuerscheinungen in der Luxusklasse sind lediglich der BMW 6er als Gran Coupé und der Mercedes CLS Shooting Brake.
Korrekturen bei Massen und MaßenDarüber hinaus sollen Modellpflegemaßnahmen BMW 7er, Lexus LS und Rolls-Royce Phantom sparsamer und zeitgemäßer machen. Obwohl sich bei den Sportwagen die Leistungsspirale weiterdreht, nehmen viele Hersteller bei Massen und Maßen Kurskorrekturen vor. Beispiel Ferrari: Der F 12 hat zwar im Vergleich zum Vorgänger 599 GTB 120 PS mehr, ist aber leichter und kürzer. Ähnliches gilt für den Aston Martin Vanquish, der den DBS ablöst. Aus Japan kommen zudem zwei erschwingliche Spaßautos mit Hinterradantrieb und Boxermotor: Subaru BRZ und Toyota GT 86.
Geländewagen oder SUV - wer ist das beste Autos 2013?
Bei Cabrios spielt es kaum eine Rolle, ob ein klassisches Stoffverdeck oder ein versenkbares Hardtop für Wetterschutz sorgt. Beide Varianten haben ihre Vorzüge und ihre Anhänger. Noch erfreulicher ist der Umstand, dass das Frischluft- Vergnügen nicht wirklich teuer sein muss: Mazda MX-5 und VW Golf Cabrio gehen mit Preisen ab 23.000 Euro an den Start, Renault Wind und Smart Fortwo Cabrio sind noch deutlich preiswerter.
Kein anderes Marktsegment ist in den vergangenen Jahren derart schnell gewachsen wie das jener Modelle, die sich nicht mehr Geländewagen, sondern Sport Utility Vehicles nennen. Die Kunden schätzen die hohe Sitzposition sowie das gute Platzangebot, und immer mehr verzichten sogar auf den gewichts- und verbrauchssteigernden Allradantrieb. Selbst traditionelle 4x4-Marken wie Jeep und Land Rover haben Modelle mit nur einer angetriebenen Achse im Programm.
Das gilt insbesondere für neue Kompakt-SUV wie Ford Kuga, Honda CR-V und Hyundai Santa Fe. Acht Neuheiten runden das Van-Angebot ab. Renault-Tocher Dacia schickt mit Dokker und Lodgy zwei enorm günstige und geräumige Vans ins Rennen. Dabei ist das Mutterhaus mit Kangoo, Modus, Scénic und Espace bereits gut aufgestellt und liefert im Rahmen einer Kooperation die Basis für den Mercedes Citan.
Die besten Autos 2013 - So nehmen Sie teil:
Als Teilnehmer der Leserwahl "Die besten Autos 2013" haben Sie zwei Stimmen: Mit der ersten Stimme wird das jeweils beste Auto innerhalb der zehn Kategorien gewählt. Die Zweitstimme können Sie für das jeweils beste Auto der Importklasse abgeben. Die Zweitstimme entfällt, wenn Sie sich bereits für ein Importauto als Klassenprimus entschieden haben. Das Votum tragen Sie bitte auf einer der im Heft beigehefteten Wahlpostkarten ein. Auch die Online-Wahl ist hier möglich. Die Beantwortung der dort gestellten Zusatzfragen ist freiwillig. Unabhängig von Ihrer Wahlentscheidung nehmen alle eingesandten Karten an der Endauslosung um die drei Gewinnerautos teil. Einsendeschluss ist der 4. Januar 2013. Es gilt das Datum des Poststempels. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen. Weitere Wahlkarten können Sie per Telefon unter 0711/182-1416 anfordern oder per Fax unter 0711/182-1908.






