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Aufbereitung

Lassen Sie Ihr Auto in neuem Glanz erstrahlen

Professionelle Fahrzeugaufbereitung, Beispiel BMW Foto: Reinhard Schmid

Wenn Sie Ihr Auto verkaufen wollen, sollten Sie es noch einmal gründlich aufbereiten.

23.03.2012

Mit einem so aufbereiteten Auto können Sie beim Verkauf einen deutlich besseren Preis erzielen. Sie sollten das Auto deshalb gründlich reinigen, kleine Kratzer entfernen und den Lack polieren.

Vorbereitung

Starten Sie die Aufbereitung mit einer Wäsche des Autos.

Motorraum säubern und Motorwäsche

Säubern Sie den Motorraum von Laub und Schmutz. Sie können auch eine Motorwäsche vornehmen, sollten dabei aber beachten, dass Sie dies nur auf einem dafür vorgesehenen Platz durchführen wo ein Ölabscheider für das Abwasser vorhanden ist. Empfindliche Teile sollten Sie zum Schutz mit einer Plastiktüte abdecken.

Scheiben und Spiegel putzen

Putzen Sie die Scheiben gründlich und vergessen Sie auch nicht die oberen Kanten. Die Scheiben fallen einem potentiellen Käufer zwangsläufig auf, spätestens wenn er im Fahrzeug sitzt und durchschaut. Bei Scheiben mit Heizdrähten sollten sie vorsichtig arbeiten und möglichst nur in Richtung der Drähte arbeiten.

Kleinere Schäden im Lack entfernen

Nur bei einem sauberen Auto können Sie Schäden im Lack erkennen. Je sauberer der Lack poliert ist, desto glänzender sind die Aussichten für den potentiellen Käufer. Für neuwertige Lacke ist eine Hartwachspolitur in der Regel ausreichend. Sie wird auf den trockenen Lack aufgetragen und nach Anleitung einpoliert.

Bei älteren Lacken die spürbar gelittenhaben und an Glanz verloren haben sollten Sie mit einem Microfasertuch die Politur auftragen. Zeigt das erste polieren keine Wirkung können Sie den Vorgang wiederholen. Sie können auch eine Poliermaschine nehmen um das Auto großflächig und bequem zu polieren.

Polieren Sie nie in der direkten Sonne, besser im Schatten. Nach dem auftragen der Politur empfehlen wir mit Hartwachs nachzuarbeiten.

Steinschläge, Kratzer und Schrammen können Sie nicht wegpolieren. Hier benötigen Sie ggf. einen Lackstift und Klarlack. Informieren Sie sich vorher in Ihren Unterlagen über die Lackfarbe Ihres Autos.

Entfernen Sie zunächst den Rost und lose Lackteile. Danach muss die Stelle gesäubert und grundiert werden. Wenn der Rost vollständig entfernt wurde, muss mit Silikonentferner nachgearbeitet und Rostumwandler aufgetragen werden. Nun tragen Sie den Lack mit dem Lackstift dünn auf. Nachdem die Stelle mit Klarlack aufgefüllt und versiegelt ist sollten Sie die Stelle noch einmal polieren.

Flüssigleder gegen Risse im Leder

Eine einfache Lösung gegen Risse im Leder ist Flüssigleder. Es wird aufgetröpfelt oder aufgestrichen und kann hinterher mit einer entsprechenden Farbe übermalt werden. Von diesem Flüssigleder dürfen keine Wunder erwartet werden und es ist nur für kleine Risse geeignet, allerdings manchmal besser als die hässlichen Risse zu ignorieren.

Lästige Gerüche im Auto beseitigen

Gegen lästige Gerüche helfen einfachste Hausmittel wie Essig und Kaffeepulver. Stellen Sie eine Schüssel damit über Nacht in Ihr Auto. Am nächsten Tag wurden die Gerüche gebunden. Muffige Polster und Fußmatten kann man mit Natronpulver sehr gut behandeln. Es wird einfach aufgestreut und nach dem einwirken abgesaugt.

Gründliche Innenraum-Reinigung

Saugen Sie den gesamten Innenraum aus. Danach machen Sie sich ein Bild von etwaige Flecken oder Verschmutzungen auf Polstern oder Kunststoffteilen. Im Fachhandel finden Sie die passenden Reinigungsmittel, oft helfen aber auch Hausmittel wie Essig, Wasser und ein Lappen. Nach der Reinigung sollte das Auto gut lüften, zum einen um Feuchtigkeit und Schimmelbildung zu vermeiden, zum anderen um keinen zu starken Geruch von Putzmitteln zu hinterlassen.

Cockpit auffrischen

Das Cockpit besteht oft auf Kunststoff und Holz. Gerade bei Kunststoff kann man mit entsprechenden Sprays versuchen den Glanz und die Farbe wiederherzustellen.

Fahrzeug-Aufbereitung beim Profi

Es gibt Spezialisten für die Aufbereitung von Fahrzeugen. Diese sind oft schneller und effizienter als man es selbst hinbekommt. Zwar fallen hierbei Kosten an, diese rentieren sich aber meist durch den höheren Verkaufspreis. Außerdem spart man sich so ganz nebenbei eine Menge Zeit.

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