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Die Chartbreaker im September

Foto: VW, Daimler-Chrysler

Die Spitzenplätze bei den Neuzulassungen - geordnet nach den Fahrzeugsegmenten - teilen zum größten Teil Mercedes und Volkswagen unter sich auf.

21.10.2003

So verdrängte der VW Lupo mit 3.333 Neuzulassungen (Anteil in der Gruppe 23,0 Prozent) den Renault Twingo im September 2003 von Platz eins auf den zweiten Rang. Der kleine französische Dauerbrenner kam im Berichtsmonat lediglich auf 2.632 Neuzulassungen. Allerdings führt er die Neun-Monats-Statistik mit insgesamt 26.321 Neuzulassungen souverän an. Den dritten Rang in der Gruppe der Minis holte sich mit 2.176 Zulassungen der Smart.

Im Segment der Kleinwagen gab es im Vergleich mit dem Vormonat keine Veränderung. Hier rangiert der VW Polo unangefochten auf Platz eins. Ihm stehen im September 7.146 Neuzulassungen zu Buche. Den zweiten Platz hält - wie immer - der Opel Corsa, der allerdings durch 6.717 neu zugelassene Modelle Tuchfühlung zum obersten Platz auf dem Treppchen aufnimmt. Zum Vergleich: Im August lag der Unterschied Polo - Corsa bei 3.300 Modellen. Nichts desto trotz bleibt der Wolfsburger in der Gesamtstatistik Januar bis September mit 83.145 Modellen weit vor dem Konkurrenten aus Rüsselsheim (56.791 Modelle). Auch der dritte Rang geht an den Autokonzern aus Wolfsburg. 5.395 Neuzulassungen konnte der Skoda Fabia erreichen.

VW Golf unangefochten auf Rang 1 - 3er-BMW rutscht ab

Auch die Gruppe der Unteren Mittelklasse ist fest in VW-Hand. 17.772 Neuzulassungen manifestieren für den VW Golf/Bora den ersten Rang. Dies entspricht im September einen Segment-Anteil von 25,5 Prozent. Weit abgeschlagen rangiert die A-Klasse von Mercedes (8.510 Neuzulassungen) auf dem zweiten Rang. Platz drei geht an den Ford Focus mit 6.613 Neuzulassungen. Der im August neu in den Handel gekommene Mazda 3 wurde im September 48 mal neu zugelassen. Dies bedeutet Platz 26 von 32 in der Unteren Mittelklasse.

In ganz anderen Sphären bewegt sich da der Topseller VW Golf/Bora. Mit 173.047 neu zugelassenen Modellen zwischen Januar und September wird der Wolfsburger auch im Jahr 2003 nicht mehr von der Tabellenspitze zu verdrängen sein. Zuviel Luft liegt zwischen ihnen und dem Zweiplatzierten Opel Corsa mit lediglich 67.404 Modellen.

Das uneingeschränkte Reich von Mercedes beginnt mit der Mittelklasse. Hier konnte sich die C-Klasse durch 11.585 Neuzulassungen den ersten Rang im September 2003 vom 3er-BMW zurückerobern. Dieses Ergebnis beschert einen Segment-Anteil von 18,9 Prozent. Selbst der zweite Rang war für die Bayern nicht mehr zu halten. Der VW Passat holte sich Silber mit 9.770 neu zugelassenen Fahrzeugen. Erst auf dem Bronze-Platz (8.933 Neuzulassungen) steht der 3er von BMW. Allerdings hält das bayerische Zugpferd über die ersten drei Quartale mit 92.608 Neuzulassungen den ersten Platz vor dem Passat (84.178) und der C-Klasse (81.539).

Obere Mittelklasse: E-Klasse ohne Konkurrenz

Ein Stockwerk höher, wir erreichen die Obere Mittelklasse, steht - ungeschlagen - mit der E-Klasse wieder ein Modell aus Stuttgart ganz oben. Der stolze Gruppen-Anteil von 46,7 Prozent wurde durch 10.216 Neuzulassungen erreicht. Insgesamt konnte Mercedes 2003 81.998 neue E-Klasse-Modelle an den Mann bringen. Ähnlich wie in der Golf-Klasse ist auch hier weit und breit kein Konkurrent sichtbar. Platz zwei geht an den 5er-BMW mit 5.116 Neuzulassungen (2003: 37.248), der dritte Rang hat der Audi A6/S6 mit 2.827 (2003: 33.573) inne.

Unwesentlich dünner ist da die Luft für die Mercedes S-Klasse im Segment Oberklasse. 972 Neuzulassungen bedeuten einen Segmentanteil von 30,9 Prozent. Im Jahr 2003 verkaufte Mercedes in Deutschland insgesamt 8.024 Luxus-Modelle. Hinter dem Stern reihen sich der Audi A8/S8 mit 598 Neuzulassungen im September (2003: Platz drei mit 5.154 Neuzulassungen) und der 7er-BMW mit 422 neu zugelassenen Autos (2003: Platz zwei mit 5.771 Neuzulassungen) ein. Der 6er-BMW - ein Neuzugang im September - erhielt 106 mal ein Kennzeichen. Dies dürften jedoch ausschließlich Händler-Fahrzeuge gewesen sein.

Mit dem Bereich der Geländewagen ist die Phalanx der deutschen Hersteller gebrochen. Hier thront der Toyota RAV 4 mit 1.698 Neuzulassungen (Anteil: 17,3 Prozent) auf dem ersten Rang. Auf Platz zwei lauert hingegen die ML-Klasse von Mercedes mit 1.439 und der BMW X5 mit 1.114 Neuzulassungen. Die Statistik nach drei Quartalen: 1. Toyota RAV 4: 13.841; 2. ML-Klasse: 12.264; 3. BMW X5: 10.553 Neuzulassungen.

Der Peugeot 206 CC dominiert die Cabrios

Auch bei den Cabrios stehen weder VW noch Mercedes ganz oben - der Peugeot 206 CC ist mit 1.609 Neuzulassungen das Parade-Cabrio. Weit abgeschlagen rangieren die Mini aus dem Hause Mercedes - das Smart Cabrio (876 Neuzulassungen) und der Smart Roadster (784 Neuzulassungen) - auf den Plätzen zwei und drei. Hier wird auch der 206 CC den Jahresabschluss für sich entscheiden.

Für VW gibt es erst bei den Vans wieder etwas zu holen. Der Touran steht nach 2.778 Neuzulassungen auf dem ersten Rang (Anteil: 21,6 Prozent.): Platz zwei und drei gehen an den Opel Meriva (4.914) und den Opel Zafira (4.165). Allerdings führt der Zafira die Statistik Januar bis September noch knapp vor dem Touran an.

Die fünfte Pole Position für VW kann der Transporter/Caravelle bei den Utilities holen. 2.778 Neuzulassungen für die Wolfsburger bedeuten 43,4 Prozent Segmentanteil. Auf Rang zwei steht der/die Mercedes Vito/V-Klasse (749) und Rang drei geht an den Ford Transit/Tourneo mit 688 Neuzulassungen.

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