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Alfa Romeo auf der Mille Miglia 2007

Alfa - der Rekordsieger der Mille Miglia

Foto: Daniel Reinhard 38 Bilder

Von den ersten zwölf Ausgaben der Mille Miglia gewannen Alfa Romeos zehn. Einige der Rennautos sind auch Jahrzehnte nach ihrem ersten Einsatz am Start.

08.05.2007 Powered by

Das Exemplar 6C 1500 MMS aus dem Jahr 1928 - im Rennen unter der Startnummer 33 mit Enrico Franciosi und Elisabetta De Paoli - erreichte den dritten Platz in seiner Klasse bei der Mille Miglia 1928 und 1929 und den zweiten 1930.

Dem Historischen Museum der Militärmotorisierung gehört der Alfa Romeo 1750 6C Super Sport von 1929 (Nr. 40), der Marschall Mirko Farina und Massimo Capozio anvertraut ist: Das Fahrzeug wurde von Giacinto Ghia für die Rennen ausgestattet, dann von Farina und Zagato umgebaut, der das Ersatzrad an der Seitenwand unterbrachte, so dass das aktuelle Aussehen als GT-Version entstand.

Wertvoll ist der 1929er 6C 1750 SS Zagato (Nr. 47) im Besitz der Luxemburger Tommy und Daniel Rollinger: Mit Romeo Paoli gewann er die Weltmeisterschaft in Eritrea 1951. Große historische Bedeutung hat der 1750 CS von 1930 (Nr. 54), mit dem Luca Busi und Max Ferruzzi starten: Das Exemplar gehörte Benito Mussolini und nahm sieben Mal an der Mille Miglia teil.

Eine brillante Sportvergangenheit und Dutzende Siege kann der 1932er 8C 2600 Monza (Nr. 81) vorweisen, der heute von dem Briten Hugh Taylor gelenkt wird: In der Saison seiner Herstellung gewann er den Grand Prix Finnland, im Jahr danach den GP Schweden und den GP Norwegen, immer mit dem skandinavischen Piloten Victor Windengren, der Alfa Romeo auf der Rennbahn wie auch auf dem Eis zahlreiche prestigeträchtige Erfolge verschaffte.

Auf eine lange Reihe angesehener Dauerrennen (24 Stunden von Le Mans und Spa Francorchamps) blickt der 8C 2300 Le Mans aus dem Jahr 1932 (Nr. 95) zurück, der mit dem Holländer Jack Braam Ruben im Rennen ist. Eine glänzende Vergangenheit in sportlicher Hinsicht hat der 1933er 8C 2300 Monza (Nr. 102) des Rennstalls von Enzo Ferrari, mit dem Chiron und Nuvolari zahlreiche klassische Bergrennen gewannen, und er errang gute Plätze auf der Piste (GP Spanien, Frankreich, Tschechoslowakei), bevor er privat in Portugal und Brasilien Rennen fuhr. An der Mille Miglia 2007 nimmt er mit den deutschen Amazonen Annette und Katharina Viessmann teil.

Einen außerordentlichen Stammbaum hat auch das Exemplar 8C 2300 Monza von 1933 (Nr. 123), in dem wir dieses Jahr Admiral Giovanni Vitaloni mit Giuseppe Colasacco an der Seite beobachten können. Das Exemplar gehörte zur Scuderia Ferrari und gewann Große Preise und Classics mit Tim Birkin, Antonio Brivio Sforza, Bill Everitt und anderen bekannten Piloten.

Zur Jubiläums-Mille Miglia darf der Direktor des Historischen Museums der Militärmotorisierung, Giacomo Matteace, nicht fehlen: Er entschied sich für den 1942er Alfa 2500 6C Coloniale (Nr. 143), der lange in den Kolonien in Westafrika eingesetzt wurde.

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