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Die neuen Regeln

Foto: dpa

Rechtzeitig vor dem Saisonstart fassen wir die wichtigsten Regeländerungen noch einmal zusammen:

14.03.2007 Powered by

+ Die Crashtests wurden verschärft. Beim Frontalaufprall muss die Energie progressiver absorbiert werden. Zum gleichen Zweck sind im Heck größere Crashboxen vorgeschrieben. In den Seitenkästen sind reißfeste Karbon-Faserstrukturen vorgegeben, die ein Eindringen von scharfkantigen und spitzen Fremdkörpern verhindern sollen.

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Ein Motor muss weiterhin zwei GP-Wochenenden überstehen, allerdings zählen dazu nur noch der Samstag und der Sonntag. Freitags können die Teams mit den Motoren verfahren, wie sie wollen.

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Die Motordrehzahl ist auf 19.000/min beschränkt.

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Ab 1. März dürfen die bisher homologierten Motoren lediglich in den Bereichen Pumpen, Einlass und Auspuff sowie Schmierstoffe modifiziert werden. Ansonsten bleibt die Technik eingefroren.

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Bridgestone liefert Einheitsreifen. Im Angebot sind vier unterschiedliche Härtegrade. Die Reifenfirma bringt jeweils zwei Typen zu jeder Rennstrecke.

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Jeder Fahrer erhält pro Rennwochenende je sieben Sätze beider Reifentypen. Davon müssen am Freitagabend vier und am Samstagmittag zwei Sätze zurückgegeben werden. Für Qualifikation und Rennen bleiben acht Reifensätze. Die Fahrer müssen im Rennen beide verwenden. Bei Regen entfällt diese Regel.

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Um den Rennverlauf transparenter zu machen, muss Bridgestone die weichere der beiden Mischungen optisch klar kennzeichnen.

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Pro Team sind 300 Satz Reifen und 30.000 Testkilometer erlaubt.

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Am Freitag wird nun zwei Mal 90 Minuten trainiert. Damit sind die Autos gegenüber 2006 eine Stunde länger unterwegs.

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Das freie Samstagstraining dauert eine Stunde und findet von 11.00 bis 12.00 Uhr statt.

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Verstöße gegen das Reglement im Training werden nicht mehr mit Zeitstrafen geahndet, sondern mit einer Versetzung in der Startaufstellung. Die Schwere des Vergehens legt die Anzahl der Startplätze fest.

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Während einer Safetycar-Phase darf so lange kein Team zum Tanken an die Box fahren, bis sich das gesamte Feld hinter dem Sicherheitsfahrzeug versammelt hat. Wer trotzdem tankt, muss später eine Zehnsekundenstrafe in der Box absitzen.

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Damit überrundete Fahrer den Verfolgern beim Re-Start nicht im Weg stehen, werden sie vorbeigewinkt. Sie können hinten am Feld wieder aufschließen und gewinnen so eine Runde zurück.

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