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Die schönsten Autos 2011

Der Autonis 2011 geht an ....

Aston Martin Cygnet Foto: Hersteller 83 Bilder

22.916 Leser haben entschieden: Unter den Neuvorstellungen der vergangenen zwölf Monate wählten sie "Die schönsten Autos 2011". Den meisten Zuspruch erhielt die renovierte Mercedes C-Klasse samt Coupé.

20.10.2011 René Olma

Für die Mehrzahl der Menschen gehört das Design zu den wichtigsten Kriterien beim Autokauf. Doch was verstehen die auto motor und sport-Leser unter gelungenem Styling? Bei der Wahl "Die schönsten Autos 2011" wurden die Neuvorstellungen der vergangenen zwölf Monate beurteilt.

Den Geschmack der Leser trifft die neue Mercedes C-Klasse besonders gut: Mit 67,6 Prozent fährt sie das höchste Ergebnis ein. Ihre besondere Stärke zeigt sich nicht zuletzt in der Tatsache, dass nur ein Prozent der Bewertungen negativ ausfallen, aber 68,6 Prozent durchweg positiv. Und auch sonst schlägt sich die Marke mit dem Stern erfolgreich: In insgesamt drei Kategorien (Mittelklasse, Oberklasse und Cabrios) belegen die Stuttgarter die ersten Plätze, außerdem schuf Mercedes nach Meinung der Leser mit großem Vorsprung die Designikone der Autogeschichte schlechthin: den 300 SL Flügeltürer.

Aston Martin Cygnet mit Zustimmung und Ablehnung

Dass jedoch nicht nur Premiummarken überzeugendes Design abliefern, zeigt in diesem Jahr Opel. In der Kleinwagen-Kategorie sichert sich der Corsa mit 31,2 Prozent in der Gesamtbilanz den ersten Platz und verweist den Luxus-Mini Aston Martin Cygnet (24,7 Prozent) auf den zweiten Rang. Möglich macht den Erfolg auch hier wieder das insgesamt gefällige Gesamtpaket. Betrachtet man die ausschließlich positiven Nennungen, hätte das Toyota iQ-Derivat von Aston Martin mit  35,7 Prozent eigentlich die Nase vor dem Corsa (34,5 Prozent Zustimmung). Doch während der Opel nur bei 3,3 Prozent der Leser auf Ablehnung stieß, gefällt elf Prozent der Stil des Nobel-Minis von Aston gar nicht.

Daher lohnt bei der Betrachtung der Ergebnisse immer der Blick auf die jeweiligen Positiv- und Negativ-Wertungen. Bei besonders mutig gestalteten Autos kommt es fast zwangsläufig zu einer vergleichsweise hohen Anzahl von Skeptikern. Opel muss sich darüber jedoch auch beim zweiten Sieg – dieses Mal in der Van-Kategorie – keine Gedanken machen. Der Zafira Tourer erringt seine Spitzenposition souverän (40,5 Prozent). 43,3 Prozent der Teilnehmer bewerten ihn durchweg positiv, nur 2,8 Prozent gefällt er nicht.

Audi nur in der Kompaktklasse erfolgreich

In der Kompaktklasse kann der Vorjahres-Gesamtsieger Audi seinen einzigen Erfolg in diesem Jahr verbuchen: Der RS3 Sportback (36,3 Prozent) gilt den Lesern als bestgestylter Vertreter der Golf-Klasse. Mit dem BMW Einser M Coupé kommt wiederum eine Sportvariante eines Kompakten auf den zweiten Rang (30,5 Prozent). Der Citroën DS4 erobert mit 11,3 Prozent Zuspruch immerhin den achtbaren dritten Rang.

Überhaupt setzen sich die Franzosen recht erfolgreich in Szene. In der Mittelklasse erringt der Peugeot 508 (6,1 Prozent) ebenfalls den dritten Platz, bei den Vans gelingt dies dem Citroën C4 Picasso (16 Prozent). Überdies scheint sich die jüngste Designoffensive der Marke auszuzahlen: 48 Prozent der Teilnehmer bescheinigen den Franzosen, stilistisch Trends zu setzen.

In der Oberklasse schafft es Mercedes, neben dem ersten Rang (CLS) auch gleich den dritten (CL) zu besetzen. Mit einem denkbar knappen Vorsprung von 0,1 Prozent vor dem CL kommt der Audi A7 auf den zweiten Platz. Die erfolgsverwöhnten deutschen Premiumhersteller können in diesem Jahr jedoch nicht überall überzeugen. In der Kategorie Geländewagen verweist der  Range Rover Evoque (33 Prozent Zuspruch) den BMW X3 (28,8 Prozent) und den Audi Q3 (14,7 Prozent) auf die Trostplätze.

In der Sportwagen-Wertung schafft es das beste deutsche Modell sogar nur auf den dritten Platz (Porsche Cayman R). Den Sieg holt sich der Aston Martin Virage (34,4 Prozent) vor dem Lamborghini Aventador (33,7 Prozent). Das Kopf-an-Kopf-Rennen entscheidet der Virage vor allem deshalb für sich, weil er mit 0,7 Prozent deutlich weniger negative Bewertungen sammelt als der Aventador (3,2 Prozent).

Kleinwagen mit Design-Sprung

Bei den Cabrios gelingt Mercedes ein weiterer Sieg: Der SLS AMG Roadster landet mit 51,1 Prozent ganz oben auf dem Treppchen, dahinter folgen mit großem Abstand Aston Martin Virage Volante (33 Prozent) und Mercedes SLK (19,2 Prozent).

Auch wenn gerade bei Sportwagen traditionell viel Wert auf Design gelegt wird, registrieren die Teilnehmer der Autonis-Wahl die größten Fortschritte in puncto Styling bei den Kleinwagen (42 Prozent), gefolgt von Kompakt-SUV (34 Prozent) und der Mittelklasse (31 Prozent). Bei Sportwagen liegt die Quote nur bei 24 Prozent. Eher Stiefkinder in Designfragen – zumindest nach dem Urteil der auto motor und sport-Leser – sind die Luxusklasse (zehn Prozent) sowie die Vans (fünf Prozent). Diese vor allem auf maximales Raumangebot ausgelegten Modelle lassen den Designern offenbar wenig Spielraum für ein aufregendes Styling.

Erstaunlich konservativ erscheinen die Teilnehmer, wenn es um das Thema Elektroauto geht. Bemühungen, die Stromer auch optisch von der Masse der Verbrenner abzuheben, können sich die Hersteller offenbar schenken: Lediglich 19 Prozent finden, dass ein Elektroauto mit einer eigenständigen Optik aufwarten muss.

Einen Hang zum Bekannten zeigen die Leser auch bei der Beurteilung der Gestaltungskunst der Hersteller: Die Hitliste dominieren die deutschen Premiummarken. Alfa Romeo erobert als beste Importmarke den fünften Rang.

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Dieser Artikel stammt aus diesem Heft
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