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Die Stars vom Autosalon Paris 2010

Die Highlights auf dem Autosalon in Paris

Audi quattro concept Paris 2010 Foto: SB-Medien 132 Bilder

Der Automobilsalon in Paris wird 2010 DAS Highlight des Autojahres. Kurz vor der offiziellen Eröffnung der "Mondial de l´Automobile", stehen einige Highlights und Neuheiten des Autosalons fest. Wobei besonders die deutschen Autohersteller in Paris ein Neuheitenfeuerwerk abbrennen werden.

09.10.2010 Holger Wittich

Der Star auf dem Audi-Stand dürfte aber der neue A7 werden. Das erste viertürige Audi Coupé auf Basis des längsmodularen Baukastens von A4 und A6 bringt zweifellos das Potenzial zum Beau seiner Klasse mit: Der A7 ist stilsicher geformt und verfügt auf einer Länge von 4,95 Metern auch über ein gutes Platzangebot für vier Personen - sieht man einmal von der eingeschränkten Kopffreiheit im Fond ab, was auf das Konto des abfallenden Daches geht. Ab Juli kann das Modell zu Preisen von rund 53.000 Euro bestellt werden, die Auslieferung erfolgt im November. Erhältlich sind der 3.0 TFSI und der 3.0 TDI.

Rundgang über den Autosalon Paris 6:19 Min.

Volvo V60 zielt auf den BMW 3er Touring

Als neuer Audi A4 Avant- und BMW 3er Touring-Konkurrent positioniert sich auf dem Pariser Autosalon der neue Volvo V60 auf Basis des S60. Das sportlich geformte Heck orientiert sich am Design des XC 60 und verrät mit schräg stehender Heckscheibe, dass es hier mehr um Lifestyle als Nutzwert geht. Das neue Volvo-Modell ist schon ab November zu haben, und zwar in vier unterschiedlichen Motorisierungen: als 2.0T (203 PS), als allradgetriebener T6 (304 PS) sowie als Zwei- und 2,4-Liter-Diesel mit 163 und 205 PS. In Vorbereitung befindet sich auch ein 1,6-Liter-Diesel, der 115 PS leistet und so stark auf Sparsamkeit getrimmt wurde, dass sich die Verbrauchswerte im Bereich von vier Litern bewegen sollen. Die Kombimodelle V50 und V70 bleiben daneben im Angebot.

Mercedes zeigt neuen CLS

In Paris debütiert bereits die zweite Generation des Mercedes CLS, die ab November verkauft wird - optisch deutlich verändert mit stark konturierten Radläufen. Die neue Generation basiert auf der aktuellen E-Klasse und wächst im Radstand um zwei Zentimeter auf 2,87 Meter. Durch längere Überhänge vorne und hinten überragt der CLS die E-Klasse in der Länge mit 4,92 Metern aber deutlich. Die Motoren entstammen der neuen Move-Generation, die über mehr Drehmoment verfügt, gleichzeitig aber um über 20 Prozent sparsamer geworden ist. Der V8 wurde im Hubraum von 5,5 auf 4,6 Liter reduziert, hat jetzt aber 435 statt 388 PS. Der Sechszylinder im 350 CGI bleibt im Hubraum unverändert und leistet nun 306 statt 292 PS.

Dazu gesellen sich bei den Stuttgartern aber noch zahlreiche andere Premieren. So dürfen sich die Besucher des Automobilsalons in Paris auf das Mercedes S-Klasse Coupé - bisher als Mercedes CL bekannt - freuen. Außerdem wird das Tuch vom Mercedes SLS AMG Roadster gezogen. Diverse neue Motorisierungen, Hybrid-Versionen und eine Elektro-A-Klasse ergänzen den Mercedes-Stand in Paris.

Volkswagen auf dem Autosalon Paris mit neuem VW Passat

Das VW-Mittelklassemodell Passat wird in Paris zeitgleich als Limousine und Kombi vorgestellt und verfügt über eine Fülle neuer Assistenzsysteme. Der Abstandsregeltempomat kann im Notfall eigenständig bis zum Stillstand bremsen, der Toter-Winkel-Assistent warnt vor einem gefährlichen Spurwechsel. Eine Kamera erkennt Verkehrszeichen und spielt sie ins Cockpit ein, während die dynamische Fernlichtregulierung aus dem Touareg für situationsgerechte Beleuchtung sorgt. In der Länge wächst der Passat nur marginal, das Kofferraumvolumen des Variant bleibt sogar unverändert. Auch am Motorenprogramm ändert sich wenig: Der 1,6-Liter-Benziner entfällt, Basistriebwerk ist der 1,4-Liter-TSI (122 PS), gefolgt vom 1,8-Liter-TSI (160 PS) und dem Zweiliter-Turbo, der jetzt 211 (bisher 200 PS) leistet. Bei den Dieseln stehen zunächst der 1,6-Liter-TDI (105 PS) sowie der 2,0-Liter-TDI mit 140 und 170 PS zur Wahl. Bei den Selbstzündern zählt eine Start-Stopp-Automatik zum Serienumfang. Von Anfang an wird es auch die Erdgasvariante Ecofuel mit 150 PS starkem 1,4-Liter-Motor geben, der durch Turbo und Kompressor doppelt aufgeladen wird. Verkaufsstart ist im November.

BMW zeigt X3 auf dem Automobilsalon in Paris

Auf dem Pariser Autosalon ist auch die Serienversion des neuen X3 zu sehen, der vor allem einen verbesserten Federungskomfort bietet und deutlich größer geworden ist. Der Offroader ist um acht Zentimeter auf 4,65 Meter gewachsen, hat im Gewicht aber 25 Kilogramm verloren, was in erster Linie auf das Konto dünnerer Bleche geht. Als Motoren stehen zum Verkaufsstart im November der 35i (306 PS) und 20d (184 PS) zur Wahl, als Extra gibt es ein Head-up-Display.

Der viertürigen Studie Gran Coupé, die BMW im Frühjahr auf der Peking Motor Show gezeigt hat, folgt im Herbst eine zweitürige Variante, die einen Ausblick auf ein konkretes Serienmodell gibt: den Nachfolger des 6ers, der 2011 anrollt. Obwohl es den Zweitürer zuerst als Cabrio und dann als Coupé geben wird, zeigt BMW in Paris zunächst die geschlossene Variante. Der 6er übernimmt mit dem Modellwechsel die Technik von 5er und 7er und deren Angebot an Multimedia- und Assistenzsystemen. Aufgefrischt wird auch das Motorenangebot: Der 630i wird durch den 635i (306 PS) ersetzt, im 650i löst die aktuelle 407-PS-Version den alten V8 mit 367 PS ab. Natürlich befindet sich auch ein M6 in Vorbereitung, künftig aber nur noch mit acht statt zehn Zylindern.

Schon ab Oktober ist der überarbeitete Mondeo als Limousine und Kombi im Handel, die sich optisch deutlich von ihrem Vorgänger unterscheiden - auch wenn es sich nur um ein Facelift handelt. Die Scheinwerfer wurden gestrafft, der untere Lufteinlass spürbar vergrößert. Zu den wichtigsten Veränderungen zählen auch stärkere Motoren: Der Zweiliter-Benziner wird dann in der Spitzenversion 240 PS leisten. Bei den Dieseln kommt über dem Zweiliter-TDCi ein 2,2-Liter zum Einsatz, der es auf rund 200 PS bringt. Hochwertigere Materialien sollen den Innenraum aufwerten.

Citroen präsentiert C4 und DS4 in Paris

Das neue Citroen Crossover-Modell auf C4-Basis sieht dem Audi Q5 verdächtig ähnlich - und zielt auch genau in dieses Segment. Citroen DS4-Merkmale: auf einem Ständer aufgesetzte Außenspiegel, coupéartig abfallendes Dach und hintere Türgriffe, die sich im dritten Seitenfenster verstecken. Die Portale selbst sind sehr schmal geschnitten und machen den Zustieg in den Fond nicht ganz einfach. Zum Serienumfang des Basis-Diesels HDi 90 zählt eine Start-Stopp-Automatik, als Extra gibt es eine Toter-Winkel-Überwachung und ein automatisches Notrufsystem.

Doppel-Nachfolger Peugeot 508

Aus zwei mach eins: Unter diesem Motto ersetzt der neue Peugeot 508 sowohl 407 als auch 607. Die neue Variante wird es als Limousine und Kombi geben, ab 2012 auch als Allroad mit einer um fünf Zentimeter höher gesetzten Karosserie, Unterfahrschutz und elektrisch zuschaltbarem Allradantrieb. In der Länge misst der 508 rund 4,85 Meter und zielt damit auf Opel Insignia und Ford Mondeo. Als Antrieb steht auf der Benzinerseite ein 1,6-Liter-Turbo mit 200 PS bereit. Der 2,2-Liter-Diesel verfügt über etwas mehr als 220 PS. Verkaufsstart ist 2011, im Jahr darauf folgt eine Hybrid-Variante.

Aufgefrischter Mini

Mit leichten optischen Retuschen und neuen Dieseln geht der Mini nach der Sommerpause an den Start. Die PSA-Selbstzünder mit 1,6 Liter Hubraum werden durch den BMW-Diesel mit 1,4 Liter ersetzt, der in den zwei Leistungsstufen 90 und 112 PS angeboten wird. Die stärkere Variante kommt so auch in den Genuss von mehr Drehmoment: Statt 240 sind es dann stattliche 270 Newtonmeter, die für ein sehr spontanes Ansprechverhalten sorgen dürften. Damit wird hier die gleiche Triebwerksgeneration eingesetzt wie im Countryman. Zusätzlich wertet Mini den Innenraum auf und sorgt mit neuer Front- und Heckschürze auch äußerlich für frischen Wind.

Bei Saab könnte der 9-5 Kombi oder aber der Saab 9-4x in Paris stehen. Alle Neuheiten auf dem Autosalon in Paris sehen Sie auch in unserer Tabelle, die wird ständig für Sie aktualisieren.

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