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Die Woche der Ausreden

Foto: dpa 62 Bilder

Kimi Räikkönen klagt über seinen Ferrari, Fernando Alonso wähnt eine heruntergefallene Lampe als Ursache für die durchwachsene Vorstellung in Bahrain.

18.04.2007 Powered by

Kimi Räikkönen sieht die Lage bei Ferrari kritisch: "Wir müssen besser werden", sagt der Finne nach seinem dritten Platz in Bahrain. "Es lässt sich nicht leugnen, dass wir Probleme in der Qualifikation haben. Unser Renntempo ist gut, aber auf einer schnellen Runde sind wir nicht da, wo wir sein müssten."

Dass Räikkönen die erste Person Plural verwendet, ist insofern ein wenig verwunderlich, weil dem Ferrari-Team bisher kaum eine Schwäche in der Qualifikation nachzuweisen ist. Bei drei Rennen stand jeweils ein Ferrari auf der Pole Position. Räikkönens Problem ist weniger die Abstimmung des F2007 sondern eher die Schnelligkeit des Teamkollegen.

Kimi Räikkönen: Regelmäßig kleine Fehler

Dass Felipe Massa in den vergangenen beiden Grand Prix schneller war als der teuer eingekaufte Finne lässt sich auch kaum mit einem geringeren Quali-Gewicht erklären. In Bahrain hatte Massa lediglich zweieinhalb Kilogramm weniger Sprit an Bord (für eine Runde), in Malaysia tankte der Brasilianer auch nur zwei Runden eher als Räikkönen.

Gerade Kimi Räikkönen ist dafür bekannt, dass er nicht der allergrößte Fahrzeugabstimmer ist, zudem baut der Finne seit Jahren regelmäßig kleine Fehler in seine schnellen Quali-Runden ein. Räikkönen wartet nun auf neue Teile, die ihm und dem Ferrari vor dem Großen Preis von Spanien (13.5.) weiterhelfen sollen.

Fernando Alonso: "Auto benahm sich seltsam"

Der nächste angeschlagene Champion nach dem Bahrain-Wochenende heißt Fernando Alonso, und der hat eine noch ausgefallenere Theorie, warum ihm die Ferrari, sein Teamkollege und Nick Heidfeld im BMW den Schneid abkauften.

Eine am Freitagabend herunterkrachende Deckenlampe in der McLaren-Box beschädigte Alonsos Renner so, dass der Frontflügel ausgetauscht werden musste. "Möglichweise ist nach der Reparatur etwas nicht richtig eingestellt worden", orakelt der Weltmeister. "Seitdem benahm sich das Auto seltsam. Es machte keinen Unterschied, ob ich harte oder weiche Reifen aufgezogen hatte."

Ein bisschen seltsam muss der McLaren des Champions aber schon vor der Havarie benommen haben, denn Alonso war schon am Freitag vor dem Rennen klar langsamer als die anderen Topfahrer.

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