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Die zweite Etappe

Lackpflege auf sächsisch

Foto: Hardy Mutschler 36 Bilder

"Der sächsische Landregen pflegt Lack und erhält die Substanz" - was viele Einwohner des Landes schon immer wussten, ist nun untrügliche Gewissheit. "Das bestätigt jetzt eine von Motor Klassik in Auftrag gegebene Studie", scherzt Malte Jürgens, Chefredakteur von Motor Klassik, weiter.

17.08.2007 Powered by

Und so können die Oldtimerfreunde am zweiten Rallyetag (17.8.) den vereinzelten Regenschauern auch etwas Positives abgewinnen: Es ist ja alles zum Wohl des Automobils. Auch Dieter Schmidt aus Zwickau lässt sich die gute Stimmung nicht nehmen: “Seit drei Jahren komme ich, um die ganzen schönen Autos zu gucken.“ Seine Frau fügt hinzu: "Wenn die offenen Wagen bei solchem Wetter fahren müssen, ist das schon traurig, aber der Himmel wird ja schon wieder blau."

Der Experte stellt die Raritäten vor

Schon ab etwa 07:00 Uhr füllt sich der Zwickauer Platz der Völkerverständigung mit Oldtimern und Fans. Johannes Hübner vom AvD weiß den Zuschauern zu jedem Fahrzeug etwas zu erzählen. Ob es reine Daten sind, wie die Höchstgeschwindigkeit des FMR Tiger, "140 km/h, ein Käfer lief zu der Zeit gerade mal 100", oder Lobeshymnen auf die akustischen Äußerungen eines Sechszylinder 914 - Hübner kennt alle Details. Um 07:31 Uhr rollt das erste Auto von der Startrampe. Jetzt sind 235 Kilometer der Etappe "75 Jahre Vier Ringe" zu absolvieren.

Rund 66 Kilometer schöne Landstraßen führen zum DKW-Werk in Zschopau, wo die vierte Wertungsprüfung des Tages ansteht. Weiter geht’s nach nach Seiffen zur Mittagspause. Am Haus des Gastes warten dort bereits viele Oldtimerfreunde, die dem Korso heftig zuwinken und während der Mittagspause einen genauen Blick auf Horch, Ferrari und Co. werfen.

Mittlerweile ist das Wetter freundlicher und die letzten 110 Kilometer des Tages werden noch besser gelaunt unter die Räder genommen. Schöner Abschluss der Etappe ist die Augustusbrücke in Dresden. Hier wird der letzte Auftrag des Tages erfüllt: die Abgabe der Bordkarten.

Und jetzt beginnt das Vergnügen außerhalb des Fahrzeugs: Dresden lädt zum Stadtfest und eins ist jawohl klar: die Sachsen Classic-Teilnehmer lassen sich auch hier nicht lumpen.

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