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Diebstahlschutz-Systeme

So machen Sie Ihr Auto vor Dieben sicher

Autodiebstahl, Autoklau Foto: dpa 28 Bilder

Wer sein Auto vor Diebstahl schützen will, sollte nicht nur auf die Wegfahrsperre vertrauen. Erst verschiedene Diebstahlschutz-Maßnahmen machen das Fahrzeug wirklich sicher. Wir zeigen in unserer großen Übersicht, was wirklich gegen Langfinger hilft.

11.07.2010

Im vergangenen Jahr wurden neun Prozent mehr Autos gestohlen als 2008. Wer nun glaubt, dass dieses Thema nur Besitzer sehr teurer Fahrzeuge etwas angeht, der irrt.

Diese Maßnahmen legen Dieben das Handwerk

Skoda Fabia, VW Golf oder VW Bus sind bei Dieben ebenfalls sehr beliebt. Mit anderen Worten: Vorsorge ist für viele Autofahrer wichtig. Auf Nummer sicher geht man, wenn der Wagen nicht draußen parkt, sondern in einer Garage oder auf einem gesicherten oder bewachten Gelände. Zudem sollte immer kontrolliert werden, ob das Auto auch verschlossen ist. Dies ist besonders bei einer Zentralverriegelung mit Fernbedienung wichtig, denn Funkblocker können die Verriegelung verhindern.

Ansonsten bleiben noch verschiedene Diebstahlschutz-Systeme. Viele Neuwagen verfügen bereits ab Werk darüber, da die Hersteller einiges anbieten. Aber es gibt auch Nachrüstlösungen. Wir stellen die sinnvollsten Systeme vor.

Diebstahlschutz: Batterie abklemmen, GPS-Ortung, Gas-Melder und Co

Neben den Alarmanlagen gibt es noch weitere Diebstahlschutzvorrichtungen, die das Auto effektiv sichern können. Die Firma 2bfirst technologies (www.cadillock.com) zum Beispiel bietet ein System, das über eine Fernbedienung die Stromversorgung im Fahrzeug unterbricht. Montiert wird Cadillock zwischen Autobatterie und Batteriekabel – und zwar so, dass das Gerät kaum von Dieben entfernt werden kann. Dafür wird es mit einer Sicherheitsschraube am Pluspol der Batterie befestigt. Laut Hersteller ist ein gewaltsames Entfernen ohne Beschädigung der Batterie nicht möglich. Der Diebstahlschutz wird ab 99 Euro angeboten, soll auch mit bestehenden Alarmanlagen kombinierbar und sehr schnell zu montieren sein.

Die GPS-Ortung ist eine praktische Sache. Wird das Auto gestohlen, lässt sich über einen Empfänger im Fahrzeug genau der Standort ermitteln. Mittlerweile gibt es verschiedene Anbieter, die beim Diebstahl in der Regel mit den Behörden zusammenarbeiten – sogar europaweit. Ähnlich wie bei den Alarmanlagen gibt es auch hier verschiedenene Versionen, die sich vor allem im Service unterscheiden. Neben den Anschaffungspreis für das Modul (bis zu 1.000 Euro) fallen meist noch monatliche Kosten an. Bei der Firma Cobra etwa beginnt die Gebühr ab 9,90 Euro.

Mechanischer Diebstahlschutz fürs Auto

Auch mechanisch lassen sich Autos vor Diebstahl schützen, zum Beispiel mit der Lenkradkralle. Das Prinzip ist einfach: Eine Strebe wird so angebracht, dass sie das Drehen des Volants verhindert. Diese Einrichtung gibt es bereits ab 20 Euro im Handel. Eine andere Alternative ist die Parkkralle (ab 30 Euro), die das Wegfahren des Autos unterbinden soll. Eine große Auswahl an mechanischem Diebstahlschutz findet sich bei Mast-Eurokrallen-München (www.kfz-kralle.de).

Ortung per Handy: iPhone bietet Schutz vor Dieben

Da das Apple iPhone über einen GPS-Empfänger und Neigungssensor verfügt, eignet es sich auch als Diebstahlschutz-Einrichtung. Dazu ist allerdings ein bestimmtes App notwendig, das es für rund 2,40 Euro im Apple App-Store gibt. Das kleine Programm mit dem Namen iCarAlert benachrichtigt per SMS an eine eingestellte Mobiltelefon-Nummer, sobald eine oder mehrere der einstellbaren Grenzen wie Entfernung, Geschwindigkeit, Neigung der X-Achse oder der Y-Achse überschritten werden. Dazu muss natürlich das iPhone an versteckter Stelle im Auto sein. In welchem Intervall die Position des Autos übermittelt wird, ist einstellbar. Diese Informationen könnten sehr hilfreich für die Polizei sein.

Schutzfolie für Scheiben gegen Auto-Einbruch

Die Schutzfolie allein hält nicht vom Fahrzeugdiebstahl ab, aber sie bereitet dabei Schwierigkeiten. Sie verzögert den Einbruch und kann dadurch eventuell größere Schäden verhindern. Die Folie eignet sich vor allem zum Schutz vor Dieben, die nur Gegenstände aus dem Auto entfernen wollen. Die Autoglas-Folie ist an den vorderen und hinteren Seitenscheiben und an der Heckscheibe zulässig. Der Preis für den Schutz variiert, bei Foliatec (www.foliatec.de) beginnt er je nach Größe der Scheibe ab 20 Euro.

Gesperrte Gänge als Schutz gegen Diebstahl

Lenkrad- und Parkkralle sind nicht die einzigen mechanischen Diebstahlschutz-Einrichtungen. Die Firma Bear-Lock (www.bear-lock.de) hat bereits seit längerem eine so genannte Gangschaltungssperre im Programm. In unserem Test konnte das Produkt überzeugen, da es Minuten dauerte, bis es geknackt war. Die Firma bietet das Produkt für eine Vielzahl von Automodellen an. Der Preis liegt inklusive Einbau zwischen 300 und 400 Euro.

Gasmelder zum Schutz für Wohnmobilfahrer

In den letzten Jahren haben sich die Diebe von Wohnmobilen einen neuen Trick einfallen lassen. Um die Fahrzeuge zu stehlen oder auszurauben, kommen sie nachts und verwenden Betäubungsgas. Somit sind die Insassen ausgeschaltet. Doch dagegen hat die Firma Waeco mit dem Gerät MagicSafe MSG 150 eine Schutzeinrichtung entwickelt. Dabei handelt es sich um einen so genannten Gas-Melder.

Laut Hersteller soll er alle gängigen Betäubungsgase erkennen und dann optisch sowie akustisch Alarm schlagen. Das Produkt erfordert fast keinen Einbauaufwand, es wird an die Zwölf-Volt-Steckdose angeschlossen und kostet 99 Euro.

Auto-Alarmanlagen zur Innenraumüberwachung

Bei Alarmanlagen für das Auto gibt es mittlerweile eine große Auswahl. Einfache Systeme sind bereits ab 50 Euro im Handel und lösen bei Erschütterungen aus. Noch mehr Schutz versprechen Anlagen, die dazu per Ultraschall den Innenraum überwachen und über die Zentralverriegelung aktiviert beziehungsweise deaktiviert werden. Der Preis beginnt bei rund 200 Euro. Neuerdings werden diese Systeme auch auf die Fahrzeugelektronik (Can-Bus) abgestimmt, was noch mehr Funktionen ermöglicht. Zum Beispiel werden SMS verschickt, wenn das Auto aufgebrochen wird, oder auch Positionsangaben übermittelt. Solche Geräte kosten mindestens 400 Euro.

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