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Diese Marken starten auch bei der MM 2007

Foto: www.bresciafoto.it 38 Bilder

Neben den bekannten Marken bereichern vor allem auch immer die Exoten das Starterfeld. Eine Übersicht.

08.05.2007 Powered by

AC Der 1955er Ace Bristol (Nr. 261) wird von Mario Tomasoni gesteuert, er nahm an der Mille Miglia 1956 teil.

RILEY Der Brooklands von 1928 (Nr. 29), der auch in diesem Jahr mit Ferruccio Nessi und Valerio Bocelli (achter Platz in der Gesamtwertung 2006) im Rennen ist, gehört Percy Riley und nahm mit dem Fahrer Edgar Machure an der Tourist Trophy 1928 und ’29 teil.

Federico und Filippo Buratti bringen den CISITALIA 202 D von 1952 (Nr. 207) ans Licht, der an der Mille Miglia 1952 mit Carlo und Piero Dusio teilnahm; im ersten Teil des Rennens waren sie unter den ersten in der Gesamtwertung, waren dann aber gezwungen aufzugeben wegen Problemen an der Kupplung, einem Schwachpunkt des Fahrzeugs, das nicht immer in der Lage ist, die hohe Leistung des Motors um die 185 PS zu absorbieren.

Unter den kleineren Marken ragt der ERMINI 1100 Sport aus dem Jahr 1951 (Nr. 272) mit einer Karosserie von Motto hervor, der mit Calmieri-Pieratelli an der Mille Miglia 1951 und mit Rogai-Righini an der MM 1952 teilnahm.

Der RALLY ABC von 1928 (Nr. 36), den Massimo und Elena Campailla ins Rennen bringen, ist eines der 18 Exemplare mit dem exklusiven 12-Ventil-Motor von Chapius Dornier, mit dem die Lombarden Sergio Carnevali und Aldo Conconi bei der MM 1931 Dritte in der 1,1-Liter-Klasse wurden.

Selten ist auch der FRAZER NASH Super Sports von 1929 (Nr. 43) der Briten Patrick Blakeney und Tom Edwards: Er ist mit einem Meadows-Motor ausgestattet und nahm seit 1930 erfolgreich an verschiedenen Rennen teil, darunter der Rallye Montecarlo 1935 mit dem Piloten Agabeg Montefiore.

Helmut und Sandra Rothenberger gehen an den Start mit dem INVICTA 4.5 S-Type aus dem Jahr 1931 (Nr. 85) mit einem kräftigen 130 PS Motor und 4,5-Liter Hubrauim: Mit seinem kurzen Fahrgestell und Radstand nannte sein Hersteller ihn Gulliver.

Eine wahre Rarität ist der LAGONDA V12 Le Mans von 1939 (Nr. 89), der von den Holländern Berend und Jet Hulshoff angemeldet wurde: Mit seiner wertvollen ästhetischen Linie, ein Ergebnis von raffinierten aerodynamischen Studien, klassifizierte er sich mit dem Team Charles Brackenbury und Arthur Dobson bei den 24 Stunden von Le Mans 1939 auf dem dritten Platz.

Erstrangig ist auch der LAGONDA LG 45 Rapide von 1936 (Nr. 100), der vom Hersteller für zahlreiche Rennen konstruiert wurde: Das Verdienst seiner Teilnahme an der Mille Miglia 2007 kommt den Holländern Macko Laqueur und Jan Carel Kingma zu.

Mehrfacher Sieger ist der LG 45 Rapide von 1936 (Nr. 128), der heute mit Richard Lisman und Clive Doyle ins Rennen geht: 1936 war er erster seiner Kategorie beim GP Frankreich, holte glänzende Ergebnisse bei der Rac Tourist Trophy, in Donington Park, in Le Mans, markierte den Stundenrekord in Brooklands - das erste Auto, das die 100 Meilen im Dauerrennen erreichte.

Über Prestige verfügt der MORETTI 750 Sport aus dem Jahr 1953, der bei der Mille Miglia 1955 von Balzarini-Lanza und im Jahr darauf von Azzurro Mancini gesteuert wurde und an den 24 Stunden von Le Mans mit Gastone Crepaldi und Lino Fayen teilnahm: Wir sehen ihn in Aktion mit der Schweizerin Gabriella Binkert am Steuer, Nr. 278.

Eine kühne Sportvergangenheit hat der NASH-HEALEY Le Mans von 1952 (Nr. 342), den wir in den Händen des spanischen Politikers Miguel Arias erleben werden: Er nahm als Coupé an der Mille Miglia 1952 teil, geriet in einen Unfall, wurde als Spider wieder aufgebaut und errang den dritten Platz bei den 24 Stunden von Le Mans.

Eine Rarität ist der RILEY MPH PROTOTYPE von 1933, einer der 17 Prototypen, die weltweit im Verkehr sind, der eine außergewöhnliche Leichtigkeit und einen Motor mit 1.750 ccm vorweist: Unter der Nr. 103 ist er mit den Holländern Bob Meijer und Rob Nolet im Rennen.

Valerio Marinelli und Claudio Gnutti sitzen im OSCA MT4 2AD 1500 aus dem Jahr 1954 (Nr. 160), dem Exemplar, mit dem Louis Chiron 1954 in Montecarlo fuhr und das zahlreiche Rennen mit dem Veronesen Giulio Cabianca (er gewann die Corsa Torricelle) und dem Brescianer Domenico Lo Coco (gewann die Coppa Cantoni Brescia) absolvierte. Der 1955er OSCA MT4 ist mit der Nr. 286 präsent, angemeldet von Carlo Dolcini: Das Fahrzeug kann eine siegreiche Vergangenheit in Caserta, Giro di Sicilia, Mugello und Mont Ventoux vorweisen.

Ein identisches Exemplar, aber von 1953, finden wir unter der Startnummer 192, es erreichte brillante Ergebnisse in zahlreichen Classics in den USA zwischen 1953 und 55.

Ein weiteres analoges Modell ist das des Spaniers Carlos De Miguel, Nr. 251, das mit Risotti den GP von Modena 1951 und zahlreiche Rennen mit den Gentlemen Bott, Makins und Battibocca gewann. Der deutsche Fahrer Oskar Reiss bringt den Osca 2000 S von 1954 (Nr. 237) ins Rennen, mit dem Roberto Sgorbati die 12 Stunden von Messina 1954 gewann.

Unter den am meisten bewunderten Barchettas sehen wir den SIATA 750 Sport aus dem Jahr 1951 (Nr. 188) mit Sylvia Oberti am Steuer, die bisher (seit 1982 bis 2006) immer allein fuhr und diesmal mit Beifahrerin Susie Croul antritt.

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