In Deutschland sind Dodge-Modelle aus dem Handel verschwunden, lediglich der Freemont wird unter dem Label Fiat weiter angeboten. In den USA geht der Fiat-Chrysler-Konzern nun den umgekehrten Weg. Der neue Dodge Dart wird seine Weltpremiere auf der Detroit Motor Show feiern.
Dodge Dart mit Alfa Giulietta-Plattform
Als erstes Modell der Chrysler-Gruppe verwendet die Kompakt-Limousine eine Fiat-Plattform, die des Alfa Romeo Giulietta, die für den Dart verlängert und verbreitert wurde. Damit soll der Dart den geräumigsten Innenraum seiner Klasse bieten. Das Motorenangebot für den Dodge Dart umfasst drei Benzin-Motoren - einen Zweiliter-16V-Vierzylinder mit 160 PS, einen 1,4-Liter-Turbo mit Multiair-Technologie und ebenfalls 160 PS sowie einen 2,4-Liter-Vierzylinder Multiair-Technologie und 184 PS. Als Getriebeoptionen stehen je nach Motorisierung ein manuelles Sechsganggetriebe, ein Doppelkupplungsgetriebe mit sechs Fahrstufen sowie ab 2013 eine Neungang-Automatik von ZF zur Wahl.
Beim Design bleibt der Dodge Dart den typischen Dodge-Linien treu. Nach Europa werde das Modell für die Kompaktklasse zwar nicht kommen, sagte Fiat-Chef Sergio Marchionne. Dennoch habe das Auto eine Bedeutung für den europäischen Markt: "Nur mit den Stückzahlen des US-Markts sind wir in der Lage, auch für Fiat ein neues Modell in diesem Segment zu entwickeln", erklärte der Vorstandschef. Wer wissen wolle, wie der nächste Bravo aussehen könne, der solle sich den Dart, der auch in einer sportlichen R/T-Version angeboten werden soll, schon einmal sehr genau ansehen.






