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Dörr Motorsport beim 24h-Rennen

Ring-Premiere für den Pirelli-Porsche

Team, VLN, Porsche 911 GT3 Cup 997, Dörr Motorsport, #051 Foto: SB-Medien 31 Bilder

Dörr Motorsport baut sein Nordschleifen-Engagement aus. Bevor das hessische Rennteam 2012 möglicherweise mit einem McLaren MP4-12C GT3 an den Start geht, setzt Dörr beim 24h-Rennen am Nürburgring 2011 unter anderem einen Alpina B6 GT3 sowie einen Porsche 911 GT3 Cup ein. Mit dabei im Pirelli-Porsche ist sport auto-Testredakteur Christian Gebhardt.

24.05.2011 Christian Gebhardt Powered by

Z4 GT3, Z4 Coupé oder M3 GT4 - Rennwagen mit dem BMW-Logo haben das Langstrecken-Team von Dörr Motorsport in den vergangenen zwölf Jahren zu einem erfolgreichen Team in der VLN -Langstreckenmeisterschaft und beim 24-Stunden-Rennen auf der Nordschleife gemacht. "Wir ergänzen unser Team nun um ausgewählte weitere Rennfahrzeuge – 2012 gehen wir möglicherweise mit dem McLaren MP4-12C GT3 an den Start", sagt Teamchef Rainer Dörr, der ab sofort auch den McLaren-Vertrieb für den neuen Straßen-Supersportwagen MP4-12C am Standort Frankfurt in der sogenannten Klassikstadt leitet.

VLN Ergebnis 2. Rennen 2011: Sternschnuppe bei der 24h-Vorbereitung 6:12 Min.

Starke Konkurrenz für Pirelli-Porsche 911 GT3 Cup

Doch bevor die GT3-Version des britischen Supersportwagens über die Nordschleife fegt, setzt Dörr Motorsport mit Unterstützung von Pirelli neben den bekannten BMW-Speerspitzen erstmals einen  Porsche 911 GT3 Cup ein. "Der GT3 Cup ist eines der idealsten Fahrzeuge für die Nordschleife, sonst würden hier oben am Ring nicht so viele davon rumfahren", erklärt Uwe Retzbach, der den Cup-Einsatz als technischer Leiter in den Reihen von Dörr Motorsport betreut.

Die Konkurrenz für den Pirelli-Porsche 911 GT3 Cup könnte nicht stärker sein. Das 2009er-Cupmodell, trifft beim diesjährigen 24h-Rennen am Nürburgring in der SP7-Klasse für Fahrzeuge über 3,5 Liter bis vier Liter Hubraum auf zahlreiche Cup-Fahrzeuge der Jahrgänge 2010 und 2011. In der SP7 sind nicht weniger als 25 Wagen genannt. "Der Wagen ist erst wenige Kilometer gelaufen - wir nutzen die VLN-Läufe vor dem 24-Stunden-Rennen, um den Wagen optimal auf die Nordschleife abzustimmen", erklärt Technikmann Retzbach.

Mit Bilstein-Fahrwerk und Renn-ABS fit für den Nordschleifen-Marathon

Für den Nordschleifen-Einsatz modifizierte das Team den Pirelli-GT3 Cup vor allem im Fahrwerksbereich. Statt des serienmäßigen Cup-Fahrwerks von Sachs kommen Bilstein-Dämpfer mit H&R-Federn zum Einsatz. "Anders als bei den Sprintrennen im Carrera- oder Supercup liegt der Wagen auf der Nordschleife 8 bis 10 Millimeter höher und verfügt über rund 10 Millimeter mehr Ausfederweg", erklärt Martin Flick, Bilstein-Entwicklungsingenieur im Bereich Motorsport, der die Abstimmungsarbeiten am Fahrwerk des Pirelli-GT3 Cup unterstützt.

Während der Cup-Porsche auch auf der Nordschleife weiterhin von dem werkseitig verbauten 3,6-Liter-Boxermotor mit 420 PS angetrieben wird, setzt Dörr Motorsport neben dem modifizierten Fahrwerk, auch auf andere Reifen. Statt auf die im Porsche Carrera Cup und Supercup üblichen Michelin-Pneus vertraut Dörr wie beim allen anderen Fahrzeugen im Team nun auf Pirelli-Bereifung. "Durch unser Engagement unter anderem beim Porsche-Team von Land Motorsport haben wir in den letzten Jahren vielfältige Erfahrungen im Porsche-Bereich sammeln können. Wir eine Reifen-Konstruktion entwickelt, die auf dem Porsche auf der Nordschleife sehr gut funktioniert", erklärt Thomas Michel, Leiter Reifenentwicklung und technischer Account-Manager bei Pirelli.

15.000 Schaltvorgänge beim Langstrecken-Härtetest

Feintuning am Pirelli-GT3 Cup bestimmt ansonsten die Vorbereitung. Anders als in den Porsche-Markenpokalen geht das Team auf der Nordschleife mit einem Renn-ABS an den Start. "Gerade bei ständig wechselnden Wetterverhältnissen in der Eifel ist das sinnvoll", sagt Uwe Retzbach. Während das sequenzielle Sechsganggetriebe technisch unangetastet bleibt, ergänzen die Techniker den 997 Cup mit einem Zwischengasgestänge, um das Getriebe während der rund 15.000 Schaltvorgänge beim 24h-Rennen optimal zu schonen. "Außerdem rüsten wir das Fahrzeug natürlich für den nächtlichen Einsatz mit Xenon-Beleuchtung auf", verrät Fahrer Markus Grossmann, ein weiteres wichtiges Detail für den Nordschleifen-Marathon. Der Reifen-Testfahrer von Pirelli und Ex-Zakspeed-Pilot zählt mit zwölf 24-Stunden-Rennen auf der Nordschleife zu den erfahrensten Piloten im Team. sport auto-Testredakteur Christian Gebhardt startet 2011 zum fünften Mal beim Langstrecken-Klassiker auf der Nordschleife.

Dörr Motorsport mit Großaufgebot beim 24h-Rennen

"Wie mit allen anderen Fahrzeugen, wollen wir auch mit dem Porsche im Gesamtklassement am Ende weit vorne stehen", gibt Teamchef Rainer Dörr die Marschroute vor. Die Chancen auf eine vordere Platzierung stehen für Dörr Motorsport nicht schlecht - insgesamt gehen sieben Fahrzeuge, darunter mit dem BMW Z4 GT3 und einem brandneuen Alpina B6 GT3 zwei Top10-Anwärter, beim 24h-Rennen auf der Nordschleife an den Start.

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