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Drei Verletzte bei Wurfattacken

Gullydeckel und Erdklumpen auf Autos geworfen

Autobahnbrücke Gullydeckel, Unfall Foto: dpa

Bei Attacken mit einem Gullydeckel und einem Erdklumpen sind am Wochenende auf Autobahnen in Hessen und im Saarland drei Menschen verletzt worden. Die Täter konnten in beiden Fällen unerkannt entkommen.

24.09.2012 dpa

Auf der Autobahn A5 nahe dem hessischen Bad Homburg hatte in der Nacht zum Sonntag ein Erdklumpen die Windschutzscheibe auf der Beifahrerseite eines Autos durchschlagen. Der 20-jährige Fahrer verlor die Kontrolle und prallte mit dem Wagen gegen eine Leitplanke.

Autofahrer im Glück

Er und eine 18 Jahre alte Mitfahrerin auf der Rückbank erlitten einen Schock und leichte Verletzungen. Der 22-Jährige Beifahrer musste schwer verletzt in eine Klinik gebracht werden. Die Spurenlage deute eindeutig darauf hin, dass der Klumpen mutwillig von der Brücke geworfen wurde, sagte ein Polizeisprecher am Sonntag.
 
Großes Glück hatten Fahrer und Beifahrer eines Lastwagens auf der Autobahn A 8 entkamen im saarländischen Neunkirchen. Wie die Polizei berichtete, hatten Unbekannte in der Nacht zum Samstag einen Gullydeckel von einer Autobahnbrücke geworfen. Das rund 20 Kilogramm schwere Wurfgeschoss verfehlte nur knapp die Windschutzscheibe und prallte vom Dach des Lastwagens ab. Zwei nachfolgende Autos konnten nicht mehr rechtzeitig bremsen und fuhren über den Deckel. Dabei wurden die Fahrzeuge schwer beschädigt.
 
Erst im Juli hatte ein Unbekannter nachts von der Brücke über die A 8 einen ähnlichen Gullydeckel geworfen. Obwohl dieser die gesamte Beifahrerseite eines Transporters aufriss, war es dem 50 Jahre alten Fahrer gelungen, sicher anzuhalten. Auch er blieb unverletzt.
 

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