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Dritte Motor Klassik-Rallye

Auf den Spuren von Paul Pietsch

Foto: Motor Klassik

Auf den Spuren der Rennlegende Paul Pietsch: Motor Klassik startet 2009 mit der Eifel Classic die dritte Oldtimer-Rallye.  Vom 1. bis 3. Oktober 2009 führt die neue Eifel Classic vom Nürburgring über drei Traditions-Rennstrecken und gut 500 Kilometer durch die Eifel bis nach Luxemburg.

15.10.2008 Powered by

Auf den Spuren des Verlagsgründers Paul Pietsch

Motor Klassik, das Oldtimer-Magazin der Motor Presse Stuttgart, startet am 1. Oktober 2009 neben der Silvretta Classic und der Sachsen Classic eine dritte Rallye für historische Automobile: die Eifel Classic Rallye. Sie führt über drei Traditions-Rennstrecken und mehr als 500 anspruchsvolle Kilometer durch die landschaftlich reizvolle Eifel und Luxemburg.

Start auf der Nordschleife

Die Eifel Classic startet auf der legendären Nordschleife. „Es gibt in Deutschland einen wirklichen Rennstrecken-Mythos – den Nürburgring“, begründet Malte Jürgens, Chefredakteur von Motor Klassik, die Wahl des Startortes. Damit knüpft die Motor Presse Stuttgart gleichzeitig an die eigene Unternehmens-geschichte an. Verlagsgründer Paul Pietsch ist einer der Helden der ersten Silberpfeil-Epoche, eines seiner denkwürdigsten Rennen fand hier statt: 1939 fuhr er mit seinem Maserati gegen die überragenden Silberpfeile, lag in Führung und wurde nur wegen technischer Probleme Dritter. „Es gibt keine Strecke, die uns aus der Tradition heraus näher liegt als die Nordschleife“, sagt Jürgens. „Mit der Eifel Classic schließen wir den Kreis zum Kern der Motor Presse Stuttgart – der Begeisterung für den Motorsport.“


Die sportliche Oldtimer-Rallye

Der zweite Rallye-Tag beginnt auf der Grand Prix-Strecke des Nürburgrings, den Abschluss bilden am dritten Tag die Prüfungen auf der Rennpiste von Colmar-Berg in Luxemburg. Allerdings geht es auch bei der Eifel Classic nicht um die schnellste Zeit: Wie die beiden Schwestern Silvretta und Sachsen Classic ist die Eifel Classic in erster Linie eine Gleichmäßigkeits- und Zuverlässigkeits-Prüfung. „Dieses Konzept, das nicht auf Höchstgeschwindigkeit, sondern auf höchste Präzision abzielt, hat erheblich mehr Nachfrage nach Startplätzen hervorgebracht, als wir mit den beiden bestehenden Rallyes anbieten können“, so Jürgens. Um sie von Silvretta und Sachsen Classic abzugrenzen, bekommt die Eifel Classic durch die Einbeziehung der drei Rennstrecken aber eine sportlichere Note.

Besondere Augenweide für Fahrer und Zaungäste bietet ein Parc Fermé: In der historischen Kulisse des alten Fahrerlagers am Nürburgring vermittelt die Aufstellung der voraussichtlich 150 Teilnehmer-Fahrzeuge die Atmosphäre historischen Renngeschehens aus unterschiedlichen Dekaden.

Etablierte Rallye-Klassiker: Silvretta Classic und Sachsen Classic

Die 12. Silvretta Classic Rallye Montafon mit ihrem hochklassigen Teilnehmerfeld wird im kommenden Jahr vom 2. bis zum 4. Juli 2009 im Hochgebirge ausgetragen. In diesem Jahr führte die 11. Austragung drei Tage lang über 620 Kilometer durch alpine Traumkulissen. 186 Teilnehmer, 56 verschiedene Marken von 1923 bis 1988 mit 41 Vorkriegsfahrzeugen fuhren mit. Die „Königsetappe“ führte am zweiten Tag auf 330 Kilometer rund um das Silvretta-Massiv, über die Silvretta-Hochalpenstraße durch das Paznauntal und die traumhaften Dörfer des Unterengadin nach Davos und Liechtenstein.

Die Sachsen Classic Rallye, die deutsche Mille Miglia, wird vom 13. bis zum 15. August 2009 zum siebten Mal gefahren. In diesem Jahr waren 186 Teams aus zwölf Ländern dabei, in Fahrzeugen von 1903 bis 1988 mit einer Motorisierung von 6,5 bis 400 PS. Wieder säumten tausende begeisterter Zuschauer die 669 Kilometer lange Strecke. Über 40 Fahrzeuge stammten aus Jahrgängen vor 1945. Im Teilnehmerfeld waren 57 zum Teil längst ausgestorbene Marken: Sachsens größtes Oldtimer-Museum auf Achse als Reminiszenz an die zweite Wiege des deutschen Automobilbaus. Die Rallye führte durch Sachsen, die Tschechische Republik und Polen. Landschaftliche Highlights, Schlösser und Klöster wurden angefahren. Den Höhepunkt bildete die spektakuläre Durchfahrt der Dresdener Altstadt. Das Finale ging bei der Gläsernen Manufaktur des Volkswagen-Konzerns, Mitveranstalter der Sachsen Classic, über die Bühne.

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