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Drogen im Straßenverkehr

Die gesetzlichen Bestimmungen

Drogenschnelltest Foto: dpa

Wer im Zusammenhang mit Drogen auffällig wird, läuft immer Gefahr seine Fahreignung und damit auch den Führerschein zu verlieren, auch wenn das Drogendelikt nicht im Zusammenhang mit dem Straßenverkehr stand.

04.01.2012 Uli Baumann

Wer unter Drogen steht, kann nicht sicher Auto fahren, das ist der Standpunkt des Gesetzgebers. Wer also polizeilich mit Drogen erwischt wird, muss damit rechnen, durch die Fahrerlaubnisbehörde zur Vorlage eines ärztlichen Gutachtens aufgefordert zu werden. Legt man kein Gutachten vor, ist die Fahrerlaubnis weg. Zudem droht ein sofortiges Fahrverbot und ein sofortiger Führerscheinentzug.

Generell haben alle Drogen Auswirkungen auf die Fahrtauglichkeit, wir haben hier die Wirkungen der am stärksten verbreiteten Drogen wie Haschisch, Opiate, Kokain und Crack, Amphetamine und Designerdrogen und Halluzinogene zusammengefasst.

Drogen schränken die Fahrtauglichkeit ein

Unter Haschischeinfluss weiten sich die Pupillen und die Blendungsempfindlichkeit nimmt zu. Zudem wird man schläfrig und zittrig, die Koordination wird gestört sowie die zeitliche und räumliche Wahrnehmung getrübt.

Der Konsum von Opiaten schränkt die Koordination der Augenbewegungen ein, verlangsamt die Informationsverarbeitung und Handlungsprozesse und setzt die Aufmerksamkeit und die Konzentration herab. In der Entzugsphase treten Angstzustände und Wahnvorstellungen auf, die Aufmerksamkeit und die Konzentration sind herabgesetzt.

Unter Kokain- oder Crack-Einfluss neigt man zu einem extremen Risikoverhalten, Selbstüberschätzung, mangelnder Konzentration sowie aggressiven Fahr- und Verhaltensweisen.

Wirkungen von Amphetamine und Designerdrogen, die für die Fahrtüchtigkeit relevant sind, sind unter anderem eine erhöhte Risikobereitschaft, Fehleinschätzungen und Erschöpfungszustände mit einem nicht zu unterdrückenden Schlafbedürfnis.

Halluzinogene führen zu Überaktivität, Wahrnehmungstrübungen, Sinnestäuschungen bis hin zu zeitweiligem Realitätsverlust.

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