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Drohendes Überholverbot

Foto: Daniel Reinhard

Die Piloten der Formel 1 befürchten in der neuen Saison langweilige Rennen, weil die neue Drehzahlbegrenzung auf 19.000 Umdrehungen pro Minute nach den Erfahrungen der ersten Trainingsfahrten ein Überholen erschwert.

28.02.2007 Powered by

Bei den Testfahrten für die neue Saison mussten sich die Fahrer oft rundenlang hinter einem langsameren Fahrzeug anstellen, bis sie überholen konnten. Dafür verantwortlich machen die Rennställe das neue Drehzahllimit: Dadurch liegen die sechs Triebwerke der Formel 1 in einem Bereich von nur 20 PS sehr eng beisammen.

Die Topspeed-Unterschiede betragen gerade sechs km/h. "Ab dem vierten Gang sind die Motoren in ihrer Leistungskurve praktisch gleich“,kritisiert der australische Pilot Mark Webber vom Team Red Bull Racing."Damit ist es fast unmöglich, auf der Geraden auf ein anderes Auto aufzuholen, um so in den Windschatten zu gelangen.“

Felipe Massa: Aerodynamik entscheidet

Ferrari-Pilot Felipe Massa kritisiert: "Zum Ausscheren und Vorbeiziehen fehlt die Extra-Power, die über die Drehzahl kommt. Für einen höheren Topspeed brauchst du ein aerodynamisch effizienteres Auto.“

Dass in der ebenfalls drehzahlbegrenzten GP2-Serie nach Lust und Laune überholt wird, lässt sich als Gegenargument nicht anführen.  Den Fahrern der Nachwuchsformel unterlaufen mehr Fehler, und ihnen fehlen technische Hilfen wie Traktionskontrollen und verstellbare Differenziale.

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