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Droht Mercedes ein Markenstreit?

Chinesischer Autobauer Chery protestiert wegen EQ

Mercedes Elektroauto SUV Paris Teaser 23 Bilder

EQ, das ist die neue Marke für Elektromobilität von Mercedes. Doch ein chinesischer Autobauer rebelliert. Weil dessen E-Auto denselben Namen trägt. Jetzt droht Mercedes Ungemach aus China.

24.03.2017 Andreas Haupt 1 Kommentar

Selbst der neue Formel 1-Rennwagen führt die zwei Buchstaben im Namen: Mercedes F1 W08 EQ Power+. Es geht um EQ – die neue Produktmarke von Mercedes. Darunter will die Premiummarke künftig ihre Elektromodelle anbieten.

Chery eQ ist ein E-Auto für chinesischen Markt

Auf dem für E-Autos besonders wichtigen chinesischen Markt könnte Mercedes mit seiner EQ-Strategie allerdings auf Probleme stoßen. Weil sich ein heimischer Autobauer bedroht fühlt und die eigenen Rechte tangiert sieht. Chery Automobile Co Ltd. reichte deshalb Beschwerde beim chinesischen Amt für Markenschutz gegen die Namensgebung der Mercedes-Submarke ein. Das berichtet die Nachrichtenagentur Reuters.

Demnach vertreibt Chery seit zwei Jahren unter der Bezeichnung eQ ein eigenes zweitüriges Elektroauto. Die Befürchtung: Sollte Autogigant Mercedes mit EQ weitläufig auf dem chinesischen Markt ausrollen, und die Bezeichnung im Namen seiner künftigen E-Modelle führen, drohen Chery Einbußen. Das Amt für Markenschutz dürfte die Beschwerde prüfen.

Mercedes äußert sich offiziell in einem knappen Statement zu der Streit-Thematik. Man habe die Medienberichte über die Marke "EQ" in China zur Kenntniss genommen. "Wir haben im Sommer 2016 Markenschutz für EQ bei den zuständigen Institutionen beantragt."

Es ist zu hören, dass Chery selbst noch nicht auf Mercedes zugegangen ist, um über den Problemfall EQ zu sprechen. Kommuniziert wird vielmehr über die Medien. Die Mercedes-Juristen sollen einer möglichen Beschwerde derzeit eher gelassen entgegen sehen. Weil künftige EQ-Modelle mit einem Zusatzkürzel versehen werden sollen. Wie zum Beispiel Power+ im Namen des F1-Silberpfeils. Deshalb bestehe keine akute Verwechslungsgefahr zwischen den eigenen E-Autos und dem eQ von Chery, argumentieren die Juristen. Es ist davon auszugehen, dass Mercedes eine friedliche und außergerichtliche Lösung anstrebt. Womöglich gegen eine Kompensationszahlung. Ein Gerichtsstreit gegen ein chinesisches Unternehmen in China gilt als heikel.

Neuester Kommentar

Dieser Chery eQ hiess doch vor Kurzem noch Chery QQ3 Ev. Ist übrigens auch als Verbrenner verfügbar, heisst dann u.a. QQ3, in Chile aber IQ, in Russland Chery Sweet, im Iran MVM 110 und in Italien Dr. Zero usw. Jedenfalls, dieses unter multiplen Identitäten vermarktete Fahrzeug trieb einst GM zur Weissglut, weil es sich um eine 1:1-Kopie des immerhin von Giugiaro gestylten und 1998 eingeführten Daewoo Matiz handeln soll.

mathias 25. März 2017, 01:26 Uhr
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