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Druck auf Chrysler wächst

Foto: Daimler-Chrysler

Der Autokonzern Daimler-Chrysler verstärkt nach einem Pressebericht den Druck auf den Chef der angeschlagenen US-Tochter Chrysler, Tom LaSorda. Chrysler werde aber eventuell erst im Auftaktquartal 2007 einen Umstrukturierungsplan vorlegen, berichtet das "Wall Street Journal Europe" unter Berufung auf Branchenkreise.

10.11.2006

Konzernchef Dieter Zetsche hatte am Donnerstabend (9.11.) in Stuttgart gesagt, LaSorda habe sein Vertrauen. Zur Frage, wann der Sanierungsplan von Chrysler veröffentlicht werde, sagte Zetsche: "Wir werden etwas ordentliches präsentieren." Man werde den Plan in Ruhe ausarbeiten. Zur Frage, ob eine Trennung von Chrysler zur Debatte stehen könnte, antwortete der Daimler-Chrysler-Chef: "Dazu ist alles gesagt, was zu sagen ist."

Wenn der defizitäre US-Autobauer im laufenden Schlussquartal 2006 aber kaum Fortschritte in Richtung Profitabilität mache, gefährde LaSorda seine Position, schreibt die US-Zeitung. Daimler-Chrysler erwartet, dass sich Chrysler bis Jahresende der Gewinnschwelle annähert, nachdem die US-Tochter im dritten Quartal die Konzernbilanz mit einem Verlust von 1,16 Milliarden Euro belastet hatte.

Chrysler erwäge unter anderem, sein Werk in Newark (Delaware) zu schließen. Dort produziert der Autobauer laut der Zeitung einen Dodge-Geländewagen (SUV), der sich schlecht verkauft. Außerdem laufe das Werk nur acht Stunden täglich. Aber die Ausarbeitung eines Plans, der große Änderungen vorsehe, könnte Wochen dauern, berichtet die Zeitung unter Berufung auf mit der Sache vertrauten Personen.

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