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DTM-Rennergebnis Nürburgring 2009

Audi-Vierfachsieg beim Eifel-Rennen

Nürburgring 2009 Foto: Wolfgang Wilhelm 35 Bilder

Beim sechsten DTM-Saisonlauf auf dem Nürburgring hat Audi den zweiten Vierfachsieg der Saison gefeiert und damit Mercedes im Titelkampf klar distanziert. Sieger beim Rennen in der Eifel war Martin Tomczyk, der vor seinen Markenkollegen Timo Scheider und Mattias Ekström ins Ziel kam.

16.08.2009 Powered by

Den Audi-Triumph in der Eifel komplettierte Markus Winkelhock, der im Audi-Jahreswagen auf den vierten Platz fuhr. Vorjahres-Champion Scheider eroberte dank seines dritten Saisonpodiums mit nun 35 Punkten die Führung in der Gesamtwertung von Mercedes-Mann Gary Paffett zurück. Der Brite erlebte wie seine ganze Mannschaft ein verkorkstes Wochenende und fiel als Achter mit nun 29 Zählern auch noch hinter Ekström (34) auf Gesamtrang drei zurück.

6. Lauf zur DTM auf dem Nürburgring 4:02 Min.

Audi triumphiert vor 86.000 Zuschauern

„Die Doppel-Führung in der Meisterschaft ist eine sehr gute Basis für die zweite Saisonhälfte. Ich freue mich, dass der Martin wieder so zurückgekommen ist“, sagte Audi-Motorsportchef Wolfgang Ullrich. Tomczyk, der vor 86.000 Zuschauern über das gesamte Rennwochenende makellose Leistungen gezeigt und Audi im Qualifying die achte Pole Position nacheinander gesichert hatte, war außer sich vor Freude. „Es war ein fantastisches, einfaches Rennen. Einfach perfekt. Ich bin so verdammt glücklich, das könnt ihr gar nicht glauben“, rief der 27-Jährige nach seiner Zieldurchfahrt in 1:10:19,195 Stunden via Boxenfunk zu.

Angesichts von Rang fünf des Briten Jamie Green als beste Platzierung blieb dem Gegner nicht mehr als Wunden lecken. „Wir waren nicht siegfähig“, sagte Mercedes-Motorsportchef Norbert Haug, der sich wenigstens über den zweiten Punkterang von Ralf Schumacher freuen durfte. Von Startplatz 15 fuhr der Kerpener bis auf Rang sieben vor.

Heiße Anfangsphase mit Gerangel und Kollisionen

Besonders in der Anfangsphase lieferten sich die Top-Piloten auf dem 44 Grad warmen Asphalt heiße Gefechte. Tomczyk gewann das Startduell, dahinter zwängte sich der Startdritte Ekström in einem kompromisslosen Tür-an-Tür-Duell an dem vor ihm losgefahrenen Mercedes-Rivalen Bruno Spengler vorbei. Während der dahinter lauernde Scheider das Gerangel nutzte und sich an beiden vorbei auf Rang zwei vorschob, verlor Spengler ein Aerodynamikteil und fiel einen weiteren Platz zurück.

„Wenn man schon mal den Schwung hat, kann das passieren“, sagte der zweifache DTM-Champion Ekström lapidar. Sein Kontrahent sah die Szene weniger locker. „Mattias ist mir ordentlich in die Kiste gefahren“, klagte Spengler. „Das ist schade, weil ich sowas von ihm nicht erwartet habe. Ich hoffe, die nächsten Rennen werden ein bisschen sauberer.“

Pechvogel des Rennens: Gary Paffett

Pech hatte auch Paffett. Der als Tabellenführer in die Eifel gekommene Gary Paffett drehte sich nach einem Schubser von Audi-Frau Katherine Legge. Nachdem der britische Titelkandidat im Qualifying wegen technischer Probleme nicht über Startplatz 16 hinausgekommen war, beendete er das Rennen nach 48 Runden à 3,629 Kilometer (Renndistanz: 174,192 Kilometer) als Achter.

Nach der anschließenden Safety-Car-Phase beruhigte sich das Rennen an der Spitze. Tomczyk, Scheider, Ekström setzten sich kontinuierlich ab und auch die obligatorischen Boxenstopps änderten nichts an der Reihenfolge an der Spitze und das Audi-Quartett fuhr das Rennen souverän ins Ziel.

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