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Preisentwicklung Neuwagen

Autokäufer investieren mehr

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Krise hin oder her, die Deutschen geben von Jahr zu Jahr mehr Geld für neue Autos aus. Nach den ersten fünf Monaten im Jahr 2011 sind es mit 25.740 Euro rund 3,3 Prozent mehr als im letzten Jahr, und unter dem Strich so viel wie noch nie.

25.06.2011

Nach einer Studie des Center  Automotive Research an der Universität Duisburg-Essen (CAR) lassen sich die Deutschen ihre Neuwagen derzeit soviel kosten, wie noch nie zuvor.

Nach der CAR-Studie bezahlen Mercedes-Kunden in Deutschland durchschnittlich den höchsten Kaufpreis. 2010 lag dieser bei 38.252 Euro. In den ersten fünf Monaten von 2011 liegt der Preis bei 41.065 Euro. Das ist eine Steigerung von 7,4 Prozent.

Höchste Preissteigerung bei Dacia, Peugeot und Mini

Ganz oben auf der Liste der CAR-Studie steht der rumänische Hersteller Dacia. Von wegen Billigmarken-Image. Dacia-Kunden sind bereit für ihren Neuwagen 12,7 Prozent mehr zu bezahlen, als noch ein Jahr zuvor. Der Durchschnittsneuwagenpreis stieg von 10.758 Euro auf 12.121 Euro.

Mit 9,2 Prozent Steigerung folgt Peugeot und liegt nun bei einem Durchschnittspreis von 19.954 statt wie im Vorjahr noch bei 18.274 Euro.

Auch Mini-Käufer werden deutlich spendabler. Mit acht Prozent Steigerung platziert sich Mini auf dem dritten Rang. 2010 lag der Durchschnittspreis schon bei satten 20.853 Euro, der Durschnitt von Januar bis Mai liegt bei 22.514 Euro.

Nur 0,2 Prozent Steigerung bei Audi und Smart

Zurückhaltender geben sich Audi- und Smart-Käufer. Beide Marken konnten ihren Durschnittserlös dieses Jahr nur um 0,2 Prozent steigern. Bei Audi sind es 2011 36.281 Euro, die im Schnitt für einen Neuwagen aus Ingolstadt ausgegeben werden. Für den gesunkenen Durchschnittswert macht CAR den Kleinwagen Audi A1 verantwortlich.

Zur Einsteigermarke hat sich Skoda gemausert. Ein Skoda-Käufer gibt im Durchschnitt mittlerweile 19.466 Euro aus. Das sind 357 Euro mehr als der Opel-Käufer hinblättert.

Der Neuwagen-Durschnittspreis ist dieses Jahr bisher um insgesamt 3,3 Prozent auf 25.740 Euro gestiegen. Das sind 827 Euro mehr als im vorigen Jahr, die der Deutsche im Schnitt für einen Neuwagen ausgibt. Der Durchschnittspreis errechnet sich aus den Listenpreisen der verschiedenen Modellvarianten, gewichtet nach Verkaufsvolumen.

Durchschnittspreis im Jahr 1980 lag bei 8.420 Euro

1980 lag der Mittelwert noch bei 8.420 Euro, 20 Jahre später waren es 20.410 Euro. Vor 31 Jahren lag der Mehrwertsteuersatz allerdings bei 13 Prozent, heute werden bekannterweise 19 Prozent abkasiert.

Bis auf wenige Ausnahmen stieg der von Kunden bezahlte Neuwagenpreis von Jahr zu Jahr. 2009 fiel er im Vergleich zum Vorjahr durchschnittlich um ganze zwölf Prozent auf 3.078 Euro ab. Mit einer Wiederholung ist allerdings erstmal nicht zu rechnen, denn für diesen Preissturz war die Abwrackprämie verantwortlich.

Die derzeitig gute Konjunktur ist wohl mit ein Grund dafür, dass die Kompakt- und Kleinwagenverkäufe leicht zurückgegangen sind. Der Anteil dieser Segmente belief sich 2010 noch auf insgesamt 53,4 Prozent und liegt 2011 bisher bei 48,7 Prozent.

Niedrigere Rabatte, längere Lieferzeiten

Zurückgegangen sind auch die Neuwagen-Rabatte - und zwar um rund 1,5 Prozent. Ironischerweise könnte der Eindruck entstehen, dass manche Händler das mit längeren Lieferzeiten ausgleichen möchten. VW und Audi haben die längsten Lieferzeiten, die im Schnitt bei vier Monaten liegt. Auf spezielle Modell, wie beispielsweise den Golf Blue Motion muss ein Käufer sogar bis zu über sieben Monaten warten.

Gestiegen sind allerdings die Käufe von Dienstwägen, die in der Regel teurer sind als die Fahrzeuge für den privaten Gebrauch.

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