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DWS fordert Daimler-Chrysler-Trennung

Foto: Daimler-Chrysler

Die Fondsgesellschaft DWS hat ein Ende der Ehe von Daimler und Chrysler gefordert. "Wenn Chrysler am Ende zum Scheidungsrichter geführt würde, wären wir sehr dankbar", sagte DWS-Vertreter Henning Gebhardt am Mittwoch (4.4.) auf der Hauptversammlung des Unternehmens in Berlin.

04.04.2007

Obwohl es zwischenzeitlich nach einer Erholung bei Chrysler ausgesehen habe, sei mittlerweile der Eindruck entstanden, "dass Chrysler dauerhaft den Anschluss zu verlieren droht". Die Entwicklung, dass sich die amerikanischen Konsumenten bei steigenden Spritpreisen von schweren, Sprit schluckenden Fahrzeugen abwenden würden, sei schließlich absehbar gewesen.

Gebhardt nahm auch die Kursentwicklung der Daimler-Chrysler-Aktie aufs Korn. Ungeachtet des Aufschwungs in den letzten Wochen reflektiere der Verlauf im Jahr 2006 "die traurige Entwicklung des Unternehmens". Während der Deutsche Aktienindex (DAX) um 22 Prozent zugelegt habe, sei Daimler-Chrysler nur auf ein Plus von zwölf Prozent gekommen. "Die traurige Bilanz seit der ’Hochzeit im Himmel’ mit Chrysler im Jahre 1998: ein Kursverlust von fast 30 Prozent." Erst die "erfreuliche Ankündigung" des Vorstandes, dass die Ehe mit Chrysler vielleicht keine Zukunft mehr habe und auch eine Scheidung nicht ausgeschlossen werde, habe zu der jüngsten Kursrally geführt.

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