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e.Go Life wird in Aachen gebaut

Elektroauto ab 16.000 Euro

e.Go Life Foto: e.GO Mobile AG 10 Bilder

Die e.GO Mobile AG hat jetzt auf der CeBIT in Hannover das Elektroauto e.Go Life vorgestellt. Der Kleinwagen kann ab Mai bestellt werden und soll knapp 16.000 Euro kosten. Gebaut wird das Modell in Aachen.

25.04.2017 Uli Baumann 1 Kommentar

Die aus einem Forschungsprojekt der Hochschule RWTH Aachen hervorgegangene e.GO Mobile AG will mit dem jetzt vorgestellten e.Go Life die Elektromobilität voranbringen - und zwar über den Faktor Preis. Der soll nämlich nur 15.900 Euro kosten und natürlich prämienfähig sein. Die E-Auto-Prämie beträgt derzeit 4.000 Euro. Damit würde der Elektrozwerg unter dem Strich nur 11.900 Euro kosten. Bereits ab Mai ist der e.Go Life bestellbar, ausgeliefert wird ab Frühjahr 2018.

Der e.Go Life kommt als Zweitürer mit einer 2+2-Sitzkonfiguration. Er misst in der Länge 3,35 Meter, in der Breite 1,70 Meter und in der Höhe 1,57 Meter. Das Design wirkt wie eine Mischung aus glattgelutschtem VW Lupo und VW Up. Ohne Batterien soll das Leergewicht bei 650 kg liegen. Die Reichweite der 14,4 kWh großen Batterie wird mit 100 km angegeben. Wird der 19,2 kWh große Akku gewählt, so sollen bis zu 130 km machbar sein. Den 22 kW starken Elektroantriebsstrang liefert Bosch. Den Spurt von Null auf 50 km/h soll der e.Go Life in 4,9 Sekunden schaffen.

Die Serienfertigung des e.Go Life startet im Frühjahr 2018 im Triwo-Technopark in Aachen. Das Land Nordrhein-Westfalen unterstützt die Produktionsstätte mit rund 3,6 Millionen Euro - insgesamt liegt die Investionssumme der Triwo AG bei 25,7 Millionen Euro. Deren Gebäude wird dann an die e.Go Mobile AG vermietet. Insgesamt umfasst das Fertigungsgelände 16.000 Quardatmeter, jährlich sollen dort 10.000 Fahrzeuge entstehen.

Neuester Kommentar

Als Stadtauto geht er noch durch, aber auf dem Land wo die nächste größere Einkaufstadt 50 km entfernt ist nicht zu gebrauchen. In der Stadt fehlen dann die Lademöglichkeiten. Auf dem Land braucht man mindest 300 km Reichweite die auch im Winter erreicht werden.

Peter Backes 26. April 2017, 13:11 Uhr
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