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E-mobil mit dem Handy

Smartphone-Apps für Elektro- und Hybridautos

Smartphone Foto: Hans-Dieter Seufert 5 Bilder

Nahezu alle Hersteller von Elektro- oder Hybridfahrzeugen bieten inzwischen auch nützliche Smartphone-Apps an, die das alltägliche Leben mit der Elektromobilität vereinfachen. Ein Überblick über aktuelle Applikationen und deren Möglichkeiten.

18.04.2012 Michael von Maydell

Liebling, ist das Auto schon geladen?" Ein Blick aufs Handy. "Ja. Schatz." "Und auch schön warm?" "Oh, hab ich vergessen." Ein Tastendruck. "So – jetzt aber. In fünf Minuten ist er innen 22 Grad warm." So oder so ähnlich könnte die morgendliche Frühstückskommunikation einer E-Auto-Familie ablaufen.

Hersteller wie Audi, Mercedes, Nissan oder Renault haben längst die entsprechenden Apps für ihre Fahrzeuge entwickelt und bieten sie kostenlos auf verschiedenen Servern für iPhone oder Android-Geräte an. Vernetzt über gesicherte Server, hat der Besitzer via Mobilfunk so immer Zugriff auf die wichtigsten Daten seines Elektromobils wie Ladezustand, Restladedauer oder die aktuell mögliche Reichweite.

Zudem lassen sich meist auch Heizung oder Klimaanlage vorab aktivieren. Vorteil hier: Die benötigte Energie zieht sich das Auto aus dem heimischen Stromnetz und nicht aus der Batterie. Ebenso ist es möglich, den Ladezeitpunkt zu definieren. Ist der Strom nachts günstiger, dann lohnt es sich, seine App entsprechend einzustellen.

Nissan Leaf-App zeigt nächste Ladestation an

Sind die Kinder zur Schule gebracht, alle Einkäufe erledigt und nur der (vermutlich längere) Besuch bei der Schwiegermutter noch zu absolvieren, dann zeigt beispielsweise ein für den Nissan Leaf programmiertes App die nächste Ladestation am Zielort an.

Hersteller wie Audi gehen sogar einen Schritt weiter und optimieren die geplante Navigationsroute, abhängig vom Höhen- und Fahrerprofil sowie dem errechneten Energieverbrauch, und führen rechtzeitig vor dem Stillstand zur Ladestelle.

Selbst Stromanbieter sind bereits aktiv im App-Geschehen. Unter dem Label "e-kWh" hat RWE beispielsweise ein Programm entwickelt, das nicht nur zur nächsten Ladestation navigiert, sondern auch – nach der Registrierung – eine Station freischaltet, verschiedene Wahlmöglichkeiten zum Tarif erstellt und final die anfallenden Kosten berechnet. Die Rechnung kommt ganz altmodisch per Post.

Eines sollten App-Nutzer allerdings im Blick haben: den Ladezustand des eigenen Handys. Denn wenn der Akku alle ist, geht auch der Kontakt zum Auto verloren.

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