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E10-Kraftstoff

Gabriel will Klarheit

Foto: ams/Avia

Millionen Autofahrer sollen nach dem Willen des Bundesumweltministeriums vor starken Spritverteuerungen bewahrt werden, die sich mit höherem Bioanteil im Kraftstoff 2009 ergeben könnten.

12.02.2008

Die Autohersteller müssten jetzt Klarheit schaffen, wieviel Autobesitzer - bei Erhöhung des Ethanol-Anteils im Benzin von fünf auf zehn Prozent - auf den teureren Super-Plus-Kraftstoff umsteigen müssten. Dieser Umstieg ist nach Auskunft von Werkstätten und aus der Autobranche möglicherweise für Millionen Autofahrer solcher Fahrzeuge nötig, die die agressivere Biospritmischung nicht vertragen werden. Für Super-Plus liegt der Preis derzeit zwischen sechs und zwölf Cent pro Liter über dem Normal- und Superbenzin.

Der Verband der Automobilhersteller (VDA) habe mehrfach erklärt, dass er "nach intensiver Prüfung und Abstimmung mit seinen Herstellern" von 375.000 vom Umstieg betroffenen Fahrzeugen ausgehe, heißt es in einer Presseerklärung des Ministeriums. Anderslautende Angaben einzelner Unternehmen und Werkstätten hätten in den letzten Tagen zur Verunsicherung der Verbraucher geführt. Der VDA und die Automobilimporteure (VDIK) seien deshalb für die kommende Woche zu Fachgesprächen eingeladen, um die Zahl 375.000 erneut zu überprüfen. Das Ministerium werde die geplante Verordnung "solange nicht in Kraft setzen, wie es Unsicherheiten hinsichtlich der Zahl der betroffenen Pkw gibt".

Am Vortag hatte auch der VDA erklärt, dass er die Zahl mit den Autoherstellern noch einmal überprüfe. Man gehe jedoch von deutlich weniger als einer Million Fahrzeuge aus.

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