Eagle E-Type Lightweight Speedster: Im E-Type gegen Porsche 911 Turbo

Eagle E-Type Lightweight Speedster

Der Eagle E-Type Lightweight Speedster soll das gleiche Leistungsgewicht besitzen wie ein Porsche 911 Turbo. Und dabei ist er viel stilvoller.

Beim diesjährigen Salon Privé (22. bis 24. Juni) soll der Eagle E-Type Lightweight Speedster vorgestellt werden. Ein radikal auf Leichtbau getrimmter E-Type, der auf Basis eines Exemplars aus den 1960ern aufgebaut wurde.

Leichtgewicht aus Aluminium und edlen Bauteilen

Entstanden ist der nur einen Meter hohe E-Type Lightweight Speedster bei dem britischen E-Type-Spezialisten Eagle, der sich bereits seit 30 Jahren um die legendären Sportwagen kümmert und schon 2009 mit seinem E-Type Speedster für Aufsehen sorgte. Bei dem Lightweight Speedster gehen die Eagle-Entwickler nun noch einen Schritt weiter. Auf der Basis eines originalen Jaguar E-Type aus den 1960er-Jahren stellten sie einen nur 1.008 Kilogramm schweren Sportwagen auf die breiten 16-Zoll-Felgen, die vorne sechs und hinten 7,5 Zoll messen und mit 225/55er- sowie 245/55er-Reifen bestückt sind.

Die Pneus müssen ein Drehmoment von 460 Nm und eine Leistung von 314 PS auf die Straße bringen, die der 4,7-Liter-Reihensechszylinder bereit stellt. Für den Sprint auf 100 km/h werden weniger als fünf Sekunden angegeben, die Höchstgeschwindigkeit soll bei mehr als 260km /h liegen. Eingebremst wird der Eagle E-Type Lightweight Speedster von Vierkolben-Festsätteln aus Aluminium, die die gelochten und innenbelüfteten Scheiben im Format 315/280 Millimeter in die Zange nehmen.

Über Preise gibt es bisher noch keine Aussagen, für Juni sind allerdings weitere Informationen angekündigt worden.

Vorgeschichte - der etwas andere E-Type

Der Amerikaner Rick Velaj wollte einen "etwas spezielleren" E-Type und wandte sich an Paul Brace von den britischen E-Type-Spezialisten Eagle aus London. Brace nahm einen Stift und zeichnete ein paar schwungvolle Linien, die Rick so gut gefielen, dass er den Auftrag zum Bau dieses E-Type Speedsters gab. Von vornherein war vereinbart worden, dass es kein Kosten- und Zeitlimit gab - beste Voraussetzungen für die Entwickler und Designer von Eagle.

Nahtlose Karosserie

Fast alle Karosseriekomponenten wurden von Hand hergestellt, die Aluminium-Karosserie basiert auf einem Body von RS Panels, wurde allerdings aufwändig bearbeitet. Die Radkästen und auch die Spur wurden verbreitert, die Schweller wurden flacher und die gesamte Bodengruppe tiefer gelegt. Und für den amerikanischen Besitzer wurde der Ausschnitt für das Kennzeichen auf amerikanische Maße angepasst. Das Ergebnis überzeugt mit einem nahtlosen Finish und deutlich bulligerem Auftritt.

Innenraum mit Luxus und Komfort

Innen werden die Passagiere des E-Type Speedster von edlem Leder mit Ziernähten und viel Aluminium empfangen. Der Spagat zwischen dem klassischen Ambiente und der Moderne gelingt. Hier das klassische Holzlenkrad und Smiths-Instrumente, dort das moderne Autoradio im strukturierten Aluminiumblech. Eine elegante Lösung fiel den Entwicklern von Eagle auch für den Handbremshebel ein - er verschwindet einfach unter einem mit Leder bezogenen Deckel in der Mittelkonsole. 

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kkl

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