Jetzt auch für: iPhone, iPad, Android und Windows
Marken
Themen
Artikel
Videos
Baureihen
Alle Treffer mit anzeigen

Ecclestone verteidigt Kurswechsel

42 Bilder

Eine Woche vor dem Großen Preis von Europa auf der Traditionsstrecke Nürburgring hat Bernie Ecclestone den Kurswechsel hin zu Stadtrennen in der Formel 1 verteidigt.

15.07.2007 Powered by

"Wenn ich das Hotel verlasse und sofort an der Strecke bin, finde ich das toll", sagte der Formel-1-Chef in einem Interview mit dem Magazin "Der Spiegel". Während als weiterer Kandidat für ein Stadt-Spektakel Las Vegas wohl nicht mehr in Frage kommt, bestünde in Paris die Option, im Euro Disney zu fahren, erklärte er. Allerdings hätten ihm auch die Streckenbetreiber in Magny-Cours eine Mail geschrieben, in der sie mitteilten, dass sie weiter machen wollen. Das Rennen vor zwei Wochen auf dem französischen Rennkurs galt vorerst als das letzte dort.

Rennkalender in Bewegung

Eine Angabe, wie viele Rennen der Kalender der "Königsklasse" im kommenden Jahr umfasst, wollte Ecclestone nicht machen. In Deutschland ist 2008 der Hockenheimring Gastgeber, am Nürburgring ist dann Pause. Beide Strecken einigten sich auf Grund finanzieller Probleme auf diese alternierende Lösung. Neu hinzu kommen im kommenden Jahr Singapur und Valencia. 2009 findet in Abu Dhabi erstmals ein Formel-1-Rennen statt, Indien soll ebenfalls in den Markt einsteigen, wenn eine Strecke gebaut worden ist. "Wir wollen eine Weltmeisterschaft austragen, keine Europameisterschaft", sagte Ecclestone.

In der WM liegt vor dem 10. von 17 Läufen am kommenden Sonntag (22.7.) Shootingstar Lewis Hamilton mit 70 Punkten in Führung. Zweiter ist Titelverteidiger und McLaren-Mercedes-Kollege Fernando Alonso. Er hat einfach eine schlechte Phase", meinte Ecclestone über den zweimaligen Weltmeister aus Spanien. "Es ist eben unglücklich gelaufen für Fernando. Das war unvorhersehbar", sagte der Brite mit Blick auf den Wechsel Alonsos von Renault zu McLaren-Mercedes. Wie lange Ecclestone indes selbst noch die Strippen in der Formel 1 ziehen möchte, verriet der 76 Jahre alte Milliardär nicht. "Ich habe keinen Zeitpunkt ins Auge gefasst, wann ich aufhöre", sagte er.

Kommentar schreiben

Es ist noch kein Kommentar vorhanden. Seien Sie der Erste und sagen Sie und Ihre Meinung.

Neues Heft
Empfehlungen aus dem Netzwerk
3D Felgenkonfigurator
Anzeige