Nach der Edo-Behandlung stehen dem V12-Motor im Enzo rund 700 Pferdestärken zur Verfügung. 40 mehr als der 660-PS-Basisvariante. Erreicht wird das Leistungsplus durch technische Anleihen beim Enzo-Sondermodell FXX. Edo verbaut im Basis-Enzo einen ähnlichen Fächerkrümmer, der zusammen mit Sportkatalysatoren, der neuen Abgasanlage und dem Sportluftfilter die Mehrleistung generiert.
So gestärkt spurtet der Edo-Enzo in rund 3,5 Sekunden auf 100 km/h, in 9,5 Sekunden auf 200 km/h und erreicht nach 22 Sekunden die 300 km/h-Marke. Die Höchstgeschwindigkeit soll über 370 km/h liegen.
Verschiedene Kupplungsbeläge
Um Schaltzeiten auf Formel 1-Niveau zu realisieren, spendieren die Ahlener der Getriebesteuerung eine neue Software. Darauf abgestimmt kann für die Sportkupplung sogar zwischen Straßen- und Rennstrecken-Belägen gewählt werden. Den sportlicheren Bedürfnissen angepasst wurde auch das Fahrwerk, dass neben der Hebefunktion für mehr Bodenfreiheit zusätzlich über eine einstellbare Druck- und Zugstufendämpfung verfügt.
Um den Sound des V12 voll genießen zu können, hat Edo die Edelstahl-Auspuffanlage mit einer Zusatzfunktion ausgestattet: Per Knopfdruck lassen sich vom Volant aus die Auspuffklappen steuern und dadurch die Geräuschentfaltung - im Zusammenspiel mit dem Gaspedal steuern.
Der Tuner krönt sein Ferrari-Portfolio mit besonderen Vielspeichenfelgen, die in verschiedenen Farbvarianten lackiert werden können. Darauf sitzen auf den Vorderachse 265/35er Gummis in 19 Zoll und hinten 20 Zöller im 335/30er Format.






