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Eifel Classic 2009

Grußwort von Paul Pietsch

Paul Pietsch

Paul Pietsch, Mitbegründer der Motor Presse Stuttgart, war einst erfolgreicher Rennfahrer. Er startete 1939 auf seinem Maserati, lag zeitweise in Führung und wurde hinter Rudolf Caracciola und H.P. Müller Dritter. Jetzt freut er sich über die Rückkehr zu den Wurzeln des Verlags.

01.10.2009 Powered by

Der Auftakt zur 1. Eifel Classic findet auf der Nürburgring-Nordschleife statt, einer Rennstrecke, die seit ihrer Eröffnung 1927 von jedem Fahrer gehörigen Respekt verlangt. Dabei ist die Nordschleife aber gleichzeitig nicht nur die schwierigste, sondern auch die schönste und eindrucksvollste Rennstrecke der Welt. Erfolge zählen hier sozusagen doppelt.

Ich selbst musste als Rennfahrer auf der Nordschleife in den Dreißiger und Fünfziger Jahren das eine oder andere Mal Lehrgeld zahlen, doch werden diese Erinnerungen überstrahlt von den hier erlebten persönlichen Triumphen. 1939 bildete der herrliche Eifel-Kurs die eindrucksvolle Kulisse meines wohl besten Grand-Prix-Rennens. Zeitweise konnte ich damals den Großen Preis von Deutschland sogar anführen; nach zweimaligem Kerzenwechsel an meinem Maserati beendete ich das Rennen dann hinter Rudolf Caracciola auf Mercedes-Benz und H. P. Müller auf Auto Union als Dritter.

Der Motorsport hat in der von mir 1946 mitbegründeten Motor Presse Stuttgart immer eine besondere Rolle gespielt. Seit Jahren veranstaltet unser Haus mit den Zeitschriften Motor Klassik und auto motor und sport nun bereits Oldtimer-Rallyes, die Silvretta Classic und die Sachsen Classic. Mit ihrer dritten Rallye, der in diesem Jahr zum ersten Mal ausgetragenen Eifel Classic, kehrt die Motor Presse gewissermaßen zu einer ihrer frühen Wurzeln zurück.

Mögen alle an der Eifel Classic Beteiligte, Aktive wie Zuschauer, ein erlebnisreiches Klassiker-Wochenende zwischen Nürburgring und Luxemburg verbringen. Ich wünsche Ihnen das gleiche Vergnügen beim Fahren auf der Nordschleife, wie ich es einst erleben durfte.

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