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Eifel Classic 2009

Bernd Rosemeyer wird geehrt

Foto: dpa

Am ersten Rallyetag der ersten Eifel Classic (1. bis 3. Oktober) wird im historischen Fahrerlager eine Skulptur zu Ehren des Auto-Union-Rennfahrers Bernd Rosemeyer enthüllt.

28.09.2009 Powered by

Während der ersten Eifel Classic wird am 1. Oktober nach der ersten Etappe "Nordschleife" in der Stefan-Belluf-Straße/Championsallee am Nürburgring eine Skulptur zu Ehren des ehemaligen Auto-Union-Rennfahrers Bernd Rosemeyer enthüllt.

Am 14. Oktober wäre Bernd Rosemeyer, einer der erfolgreichsten Rennfahrer, 100 Jahre alt geworden. Auf dem Nürburgring gewann Rosemeyer 1936 und 1937 das Eifelrennen und feierte am 26. Juli 1936 beim Großen Preis von Deutschland einen seiner größten Triumphe auf Auto Union: Mit rund vier Minuten Vorsprung kam er vor Team-Kollege Hans Stuck ins Ziel. Im gleichen Jahr wurde er Europameister.
 
Bei der feierlichen Enthüllung zu Ehren seines Vaters wird Bernd Rosemeyer Junior anwesend sein, der bei der Eifel Classic Premiere in einem Audi Urquattro mitfahren wird.
 
Die tragische Rekordfahrt im Januar 1938
 
Bernd Rosemeyer war der erste Rennfahrer, der die 400 km/h-Marke auf öffentlichen Straßen übertraf. Am 26. Oktober 1937 erreichte er mit dem Silberpfeil Auto Union Typ R 406,32 km/h auf der Autobahn Frankfurt-Darmstadt - einem Teil der heutigen A5. An gleicher Stelle kam es im Jahr darauf am 28. Januar 1938 während eines erneuten Rekordversuchs zum tödlichen Unfall. Rudolf Caracciola ging zuerst auf die Strecke und übertraf mit 432 km/h die alte Bestmarke Rosemeyers. Caracciola warnte seinen Markenkollegen vor den schlechten Bedingungen, doch der sportliche Ehrgeiz wog schwerer.

Rosemeyer stieg in das Rekordauto und soll zu seinem Mechaniker Wilhelm Sebastian gesagt haben: "Du kannst versichert sein, ich merke es alleine, wenn es nicht geht. Ich will nur noch mal rantasten." Bei etwa 440 km/h wurde sein Auto Union Typ R vom Seitenwind erfasst und von der 8,5 Meter breiten Fahrspur getragen. Rosemeyer überschlug sich mehrfach und starb sofort an der Unfallstelle.

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