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Einigung bei Opel

Keine Kündigungen

Foto: dpa

Update ++ Eisenach nicht Teil des Sparpakets ++ Beim verlustreichen Autohersteller Opel soll es keine betriebsbedingten Kündigungen und Werksschließungen geben. Darauf habe sich das Management des Mutterkonzerns General Motors (GM) mit den Arbeitnehmervertretern geeinigt, teilte der Gesamtbetriebsratsvorsitzende Klaus Franz am Mittwoch (8.12.) in Rüsselsheim mit.

08.12.2004

"Unser gemeinsames Ziel ist es, die Restrukturierung sozialverträglich zu gestalten und für die Zukunft faire Bedingungen für die Vergabe von Produktionskapazitäten in Europa zu erreichen", erklärte Franz.

Die Vertragsparteien hätten sich darauf verständigt, nicht nur einseitig durch Kosteneinsparungen, sondern auch über verstärkte Marketing- und Verkaufsaktivitäten in Europa den Erfolg im europäischen Wettbewerb zu suchen.

Für die zukünftige Auslastungen der Werke und als Antwort auf die Strategie des Standortwettbewerbs von GM Europa wurde ein erster Kriterienkatalog vereinbart. GM will in seinem defizitären Europa-Geschäft rund 12.000 Stellen abbauen, davon 10.000 allein bei Opel.

Eisenach nicht Teil des Sparpakets

Das Opel-Werk in Eisenach bleibt nach Betriebsratsangaben von den Einsparungen des Mutterkonzerns General Motors in Europa weitgehend verschont. "Eisenach ist im Moment nicht Teil des Sparpakets", sagte Betriebsratschef Harald Lieske. Geplant sei nur, durch Fluktuation oder Altersteilzeit frei werdende Stellen nicht wieder zu besetzen. Das Opel-Werk, das in diesem Jahr nicht ausgelastet ist, gehört mit rund 1.800 Beschäftigten zu den größten Industriearbeitgebern in Thüringen.

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