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Einparktest

Ohne elektronische Hilfen geht fast nichts mehr

Einparksystem Park Assist Volkswagen Foto: Volkswagen

Aktuelle Automodelle sind teilweise so unübersichtlich, dass sie sich ohne elektronische Helfer nicht mehr sicher einparken lassen und beim Abbiegen die Sicht auf Fußgänger stark eingeschränkt ist.

25.08.2010 Sebastian Renz

Im ersten großen Einpark- und Abbiegetest von auto motor und sport, in dem zehn aktuelle Kleinwagen, Mittelklasse- und Oberklassemodelle auf ihre Sichtverhältnisse getestet wurden, gestaltete sich das Einparken auf Sicht mit drei Modellen sehr schwierig: Porsche Panamera, Peugeot 5008 und Honda CR-Z. Umso ärgerlicher ist dabei, dass die Hersteller für die notwendigen elektronischen Helfer teilweise erhebliche Aufpreise verlangen.

Alter 3er-BMW schlägt neue Automodelle

Grund für die Sichtprobleme sind immer breitere Dachsäulen, flache Heckscheiben, unübersichtliche Karosserieformen, große Rückspiegel und feststehende Kopfstützen. Dabei haben sich die Sichtverhältnisse im Vergleich zu früheren Automodellen stark verschlechtert. Denn der Testsieger, ein 25 Jahre alter 3er-BMW (E30), schlug die aktuellen Modelle in allen Belangen. Aufgrund seiner schlanken Dachsäulen, der großen Fensterflächen und der gut einsehbaren Karosserie lässt sich der Oldie auch ohne elektronische Hilfen einfach einparken. Auch die Rundumsicht ist optimal: Die per Laser gemessenen Sichteinschränkungen umfassen beim alten BMW gerade 14 Prozent. Bei den meisten aktuellen Modellen können die Fahrer dagegen rund 25 bis 30 Prozent ihrer Umgebung nicht einsehen, beim Toyota Prius sind es sogar 35 Prozent.

VW Touran ist der Testsieger

Testsieger unter den aktuellen Autos war - nach dem 3er, der von 1982 bis 1990 gebaut wurde - der VW Touran, der sich auch ohne Helfersysteme sehr gut aufgrund seiner kompakten und gut überschaubaren Karosserie einparken lässt. Auch beim Abbiegen ist die Rundumsicht bei dem Familienauto gut. Knapp dahinter folgen der Audi A1, das Mercedes E-Klasse Cabrio und der VW Tourareg. Nur mit größeren Einschränkungen überstanden der Toyota Prius, der Opel Insignia und der BMW 5er Touring den Test, die deutliche Schwächen bei der Kurven- und Abbiegesicht aufweisen.

Honda CR-Z ist der Testverlierer

Auf dem letzten Platz landete der Honda CR-Z. Wegen breiter C-Säulen und der flachen, geteilten Heckscheibe sieht der Fahrer nach schräg hinten gar nichts, direkt nach hinten kaum etwas. Der Vorletzte im Text, der Peugeot, lässt sich sogar mit dem Parklückenassistent, der 500 Euro extra kostet, nur schwer einparken. Der Porsche Panamera hat ein so zugebautes und dadurch unübersichtliches Heck und weitere Sichteinschränkungen durch die Fondkopfstützen, dass der Fahrer das Auto nur mit der 1.131 Euro teuren Rückfahrkamera sicher parken kann.

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