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Eiskratz-Tipps

So kratzen Sie richtig

Winter - Eiskratzen - Auto - Scheibe Foto: Fotolia 6 Bilder

Wenn der Winter kommt, dann bricht auch wieder die Zeit der Eiskratzer an. Doch Vorsicht: Wer ein paar Dinge bei zugefrorenen Fahrzeugscheiben nicht beachtet, kann Kratzer im Glas verursachen. So geht es richtig.

28.11.2014 Henning Busse

Wer nicht kratzen will, der sollte sein Fahrzeug abdecken. Dann können die Scheiben erst gar nicht zufrieren. Spezielle Planen oder Folien werden im Internet schon ab zehn Euro verkauft. Da das Auto vor Fahrtantritt immer komplett von Schnee und Eis befreit sein muss, riskiert man somit auch kein Bußgeld. Allerdings muss man die Plane abends am Auto fixieren. Je nach Abdeckung kann das dauern.

Auf die Qualität des Eiskratzers achten

Eiskratzer sind günstig, oft bekommen Autofahrer sie als Werbegeschenk. Falls nicht, gibt es Kratzer schon ab einem Euro im Handel. Doch die Qualitätsunterschiede zwischen Billig- und Premiumprodukten, die ab fünf Euro ansetzen, sind groß. Tipp: Gute Eiskratzer bestehen aus stabilem Kunststoff, haben eine Sägezahnkante zum Entfernen von dicken Eisschichten und eine glatte Eisschabekante. Nicht schlecht wäre auch eine Gummilippe zum Entfernen von Wasserfilmen oder ein Schneebesen.

CD-Hülle oder Scheckkarte bringen wenig

Oft sind die alten Tricks die besten – aber nicht immer. Wer die Scheckkarte als Eiskratzer nutzen will, sollte das lieber lassen. Danach ist die Karte in der Regel kaputt. Genauso wenig rücken ein Kochfeldschaber sowie eine CD-Hülle der Eisschicht wirkungsvoll zu Leibe. Mehr noch: Wer diese Gegenstände einsetzt, kann die Scheibe verkratzen.

Scheibenwischer immer vom Eis befreien

Auch die Gummilippen der Scheibenwischer setzen im Winter schnell Eis an. Darauf sollte man beim Kratzen achten. Denn vereiste Wischer können ebenfalls Kratzer auf der Scheibe hinterlassen – vor allem, wenn sie mit Straßendreck in Berührung kommen. Es gibt mittlerweile Eiskratzer im Handel, mit denen man auch die Wischerblätter reinigen kann.

Scheiben-Entfroster und Eiskratzer als wirkungsvolles Team

Bei hartnäckigen Eisschichten ist eine Kombination aus Eiskratzer und Scheiben-Enteiser zu empfehlen. Der Entfroster löst das Eis auf den Scheiben, und mit dem Eiskratzer kann dann der Rest erledigt werden. Das schont die Verglasung. Lack und andere Bauteile werden von den Enteisern in der Regel nicht angegriffen.

Je nach Einsatzzweck die Kanten wechseln

Die Seite mit der geriffelten Kante ist gut geeignet, um Eis von der Scheibe zu kratzen. Danach kann man die glatte Seite verwenden, indem man von oben nach unten schabt. Allerdings sollte man mit dem Eiskratzer immer vorsichtig umgehen. Nicht zu viel Druck auf ihn ausüben, denn das sorgt nur für Kratzer in der Scheibe.

Kein heißes Wasser zum Auftauen verwenden

Es ist dringend davon abzuraten, die Scheiben des Fahrzeugs mit heißem Wasser zu enteisen. Denn der starke Temperaturwechsel verursacht sehr oft Spannungsrisse in der Verglasung. Auch lauwarmes Wasser kann bereits diesen negativen Effekt hervorrufen.

Schmutzpartikel können Kratzer verursachen

In der Eisschicht befindet sich häufig auch reiner Straßendreck, der beim Kratzen wie Schleifpapier wirkt und sichtbare Kratzer in der Verglasung hinterlässt. Deshalb beim Abstellen des Autos die Waschanlage betätigen und somit die Scheibe säubern. Das reduziert das Risiko deutlich.

Abdeckfolie verwenden

Wer nicht kratzen will, der sollte sein Fahrzeug abdecken. Dann können die Scheiben erst gar nicht zufrieren. Spezielle Planen oder Folien werden im Internet schon ab 10 Euro verkauft. Da das Auto vor Fahrtantritt immer komplett von Schnee und Eis befreit sein muss, riskiert man so auch kein Bußgeld. Allerdings muss man die Plane abends am Auto fixieren – je nach Abdeckung kann das dauern.

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