Jetzt auch für: iPhone, iPad, Android und Windows
Marken
Themen
Artikel
Videos
Baureihen
Alle Treffer mit anzeigen

Elektroauto e-Wolf E2

Extremsportwagen als Beschleunigungsstar

e-Wolf e2 Foto: e-Wolf 21 Bilder

Noch ist er eine Vision. Eine Vision, deren Formensprache stark an den Ferrari Enzo erinnert. Aber schon 2011 soll der e-Wolf E2 Realität werden. Vier Elektromotoren mit jeweils 100 kW sollen den Allradler zu Höchstleistungen treiben.

01.10.2009 Powered by

Nachdem die Firma aus Neuenrade mit dem e-Wolf E1 bereits ein fahrfertiges Rennmobil mit Straßenzulassung auf die Räder gestellt hat, ist das nächste Projekt in Planung: Ein Extremsportwagen mit Elektroantrieb.

e-Wolf E2 49 Sek.

Teilnahme an 24-Stunden-Rennen im Visier

Der e-Wolf E2 soll 2011 auf den Markt kommen und weniger als 900 Kilogramm wiegen. Den Antrieb übernehmen vier Elektromotoren, je einer pro Rad und jeweils 100 kW stark. Das maximale Drehmoment: mindestens 1.000 Nm. Das von e-Wolf proklamierte Ziel: ein Sportwagen mit einem Beschleunigungsvermögen an der Grenze des technisch Machbaren. Die fahrdynamischen Werte des Zweisitzers sollen nicht nur Autofans beeindrucken, die vier Elektromotoren sind direkt miteinander gekoppelt. Und: Ein Renneinsatz bei einem 24-Stunden-Rennen schließen die „Wölfe“ nicht aus.

Die Batteriekapazität soll bereits nach einer 30-minütigen Ladezeit 80 Prozent betragen, die Reichweite beziffert e-Wolf auf über 300 Kilometer. Für den nötigen Sportwagen-Sound sorgt ein spezielles Soundmodul, welches das rein physische Fahrerlebnis durch das akustische ergänzen soll.

Die Kundschaft scheint man bei e-Wolf vornehmlich im Nahen Osten sowie in Japan zu vermuten, denn auf diese Gebiete werden sich die Marketingmaßnahmen des Unternehmens zunächst konzentrieren.

e-Wolf E1 in unter fünf Sekunden auf Tempo 100

Der „kleine Bruder“ des E2 hört auf den Namen E1 und wird ebenfalls von einem Elektromotor angetrieben, der es auf 110 kW bringt. Die Energie bezieht er aus einer Li-Tec-Batterie, deren Cerio-Flachzellen besonders leistungsfähig sein sollen. Zudem zeichnet sich die Batterie durch ihr geringes Volumen und ihr niedriges Gewicht aus. Eine Zelle soll gerade einmal ein Kilogramm auf die Waage bringen, insgesamt sind 84 Flachzellen verbaut. Weitere Pluspunkte sollen die lange Lebensdauer von zehn Jahren sowie die Reichweite von über 300 Kilometern sein. Der Monoposto-Renner, dessen Chassis aus Karbon und Aluminium besteht, soll in unter fünf Sekunden auf Tempo 100 sprinten. Die Höchstgeschwindigkeit ist auf 250 km/h begrenzt.

Kommentar schreiben

Es ist noch kein Kommentar vorhanden. Seien Sie der Erste und sagen Sie und Ihre Meinung.

Neues Heft
Empfehlungen aus dem Netzwerk