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Elektroautos von BMW

Megacity-Vehicles mit BMW-Logo

Foto: Schulte-Nextline 8 Bilder

Der Autobauer BMW will seine geplanten neuen Stadtfahrzeuge unter der Kernmarke BMW fahren lassen. Vom Roller übers Dreirad bis hin zum konventionellen Auto ist dabei nichts ausgeschlossen.

04.08.2009

"Wir haben uns die Frage gestellt, was unsere stärkste Marke im Konzern ist und das ist BMW", sagte Vorstandschef Norbert Reithofer am Dienstag (4.8.) bei einer Telefonkonferenz. 

Keine vierte BMW-Marke geplant

Die neuen Fahrzeuge, bei BMW "Megacity-Vehicles" genannt, sollen daher als BMW-Submarke ähnlich wie der hauseigene Veredler BMW M geführt werden. Die Einführung sei bis Mitte des nächsten Jahrzehnts geplant. Zunächst werde BMW ein vierrädriges Fahrzeug mit Elektroantrieb anbieten. Eine neue Marke sei kein Thema mehr. "Das schließt aus, dass wir eine vierte Marke haben werden." Vom Roller übers Dreirad bis hin zum konventionellen Auto ist aber nichts ausgeschlossen. Unterdessen wurde bekannt, dass die Submarke "BMW i" heißen wird.

"Es wird überraschende Lösungen geben", kündigte Reithofer im Mai auf der Hauptversammlung an. Nur soviel ist bekannt: Es soll eine ganze Modellfamilie werden, bestückt sowohl mit Elektro- als auch mit sparsamen Verbrennungsmotoren. "Dieses Fahrzeug soll den Auftakt für die ganze Familie extrem emissionsarmer Fahrzeuge bilden. Stellen Sie sich sowohl Ein- als auch Zweispurfahrzeuge vor."  Weitere Einzelheiten solle es im Laufe des Jahres geben.

Zahlreiche Skizzen und Modellzeichnungen geistern bereits durchs Internet. Manche Autofans glauben bereits an eine Auferstehung der legendären Isetta, andere an eine Neuauflage des überdachten Rollers C1, möglicherweise als Dreiradkonzept mit Neigetechnik. BMW bestätigt nichts davon, hütet sich aber auch, irgendeines der Gerüchte zu dementieren. Scheibchenweise Informationen erhalten schließlich die Spannung.   

Bei Elektroantrieben drückt BMW ohnehin aufs Tempo

In New York, Los Angeles, Berlin und München kurven bereits Strom-Minis durch die Straßen. Mit den Feldversuchen will man Erkenntnisse über die Lebensdauer des Akkus, über Ladezeiten, Stromverbrauch, Reaktion auf Hitze, Kälte und vieles mehr sammeln. Die sollen dann in das neue Megacity-Auto einfließen. Der Lieferant für die Batterien steht mittlerweile auch fest. Sie sollen von der Firma SB LiMotive kommen, einem Gemeinschaftsunternehmen von Bosch und Samsung.    

BMW muss bei Elektrofahrzeugen allerdings auch gezwungenermaßen Gas geben. Die Vereinigten Staaten sind für die Münchner der größte Absatzmarkt und jeder größere Anbieter muss dort in den nächsten Jahren ein "Zero Emssion Vehicle", also ein Fahrzeug ohne Schadstoffausstoß, anbieten.

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