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Elvis Presleys Autos

Der King feiert 75. - wir seine Autos

Elvis Autos Foto: Hersteller/dpa 57 Bilder

Der King of Rock'n'Roll ist auch der König der Autoverrückten. Angeblich kaufte er bei dem Cadillac-Dealer seines Vertrauens an einem Tag 14 Autos, für sich, seine Freunde und eine nette Frau, die im Showroom traf. Am 8.1. wäre Elvis Presley 75 Jahre alt geworden.

08.01.2010 Powered by

Elvis Presley ist autoverrückt. „Ist“? – Natürlich ist, denn wie viele ahnen und manche wissen, feiert die Rock-Ikone heute ihren 75. Geburtstag. Wo, können wir zwar auch nicht sagen. Ob in Tennessee, in der Karibik oder doch im Himmel, wo die E-Gitarren schraddeln. Was wir allerdings zeigen können, sind die Autos des King.

Lieblingsmarke Cadillac, BMW Isetta, Messerschmitt und andere Ausrutscher

Nach seinem ersten Nummer-1-Hit „Heartbreak Hotel“ im Jahr 1956 kaufte sich Elvis Presley sein erstes Auto. Und es musste ein Cadillac sein. Dieser Marke war er besonders verbunden, ein Großteil seiner unzähligen Autos trug das Logo von Cadillac.

Als er seinen Militärdienst im hessischen Friedberg antrat, lernte Elvis auch die heimischen automobilen Produkte kennen. Es gibt Aufnahmen, die ihn in einer BMW Isetta zeigen, einen Messerschmitt Kabinenroller hat er ebenfalls gesteuert und vom BMW 507 leaste er zwei Exemplare.

Lieblingsauto: Stutz Bearcat

Begeistert war der King von dem eigenwillig designten Stutz Bearcat. Er erhielt das erste Exemplar, das je gebaut wurde und fuhr alle drei Generationen des US-Zweisitzers. Sein erster Bearcat, der sich von den späteren Serienmodellen in einigen Details unterschied, erlitt einen Totalschaden, wurde allerdings trotzdem aufwendig wieder aufgebaut.

Als Bearcat-Fan gehörte Elvis zu einer illustren Runde von Fans des als Coupé und Cabrio gebauten Stutz. Unter anderem fuhren auch Sammy Davis Junior, Muhammed Ali, Lucille Ball und James O'Donnell den heute raren Wagen. Das letzte bekannte Photo, auf dem die Musiker-Legende zu sehen ist, zeigt ihn am Steuer seines Stutz Bearcat III am 16. August 1977.

Luxus pur: Mercedes 600, Rolls-Royce und dicke Limos

1970 kaufte sich Elvis ein echtes automobiles Statement: Einen Mercedes-Benz 600. Der damals als das beste Auto der Welt galt und bei Stars und Promis hoch in der Gunst stand. Der Mercedes machte sich gut neben den drei Rolls-Royce, die Elvis ebenfalls besaß: Ein Silver Cloud II, ein Phantom V sowie ein Silver Cloud III. Neben den europäischen Prestigeobjekten besaß Elvis viele Luxuslimousinen aus amerikanischer Produktion. Lincoln Executive, Cadillac Series 75 und Series 60, Lincoln Continental Mark V und andere standen dem King zur Verfügung.

Warum Elvis seinen De Tomaso Pantera erschoss

Neben dem luxuriösen Gleiten, war Elvis auch von sportlichen Autos angetan. So besaß er einen Ford Thunderbird. Was er von dem De Tomaso Pantera hielt, zeigte Elvis auf typisch amerikanische Art. Auf seinem Grundstück in Memphis/Tennesseee schoss er wutentbrannt mit einer Pistole auf den Sportwagen, nachdem dieser nicht anspringen wollte. Das Auto, das er für seine damalige Freundin Linda Thompson für 2.400 S-Dollar kaufte, kann samt Einschusslöchern im Petersen Museum in Los Angeles besichtigt werden.

Ein Jahr vor seinem Tod kaufte sich der durch Drogenmissbrauch stark gezeichnete Elvis Presley für 20.583 US-Dollar einen Ferrari Dino 308 GT4 Baujahr 1975 – in der Farbe Schwarz und aus zweiter Hand. Dieser Ferrari kann auf dem Graceland-Anwesen besichtigt werden.

Großzügige Geschenke an Fremde und Elvis letztes Auto

Elvis Presley ist wohl auch wegen seiner Großzügigkeit immer noch einer der beliebtesten Musiker. Es passierte öfters, dass er so gut gelaunt war, dass er wildfremden Menschen, Fans oder Groupies Geschenke machte – manchmal auch Autos.

Sein letztes Auto kaufte Elvis Presley kurz vor seinem Tod. So spektakulär sein eigenes Leben sein Ende nahm, so unspektakulär ist Elvis' letztes Auto: Ein Cadillac Seville, der zweifarbig in Burgund und Silber lackiert war. Einzig der Innenraum entsprach dem King: Edles weißes Leder. Weiß waren auch die Bestattungswagen, die den Leichnam des im Alter von 52 verstorbenen Elvis Presley zu seinem Musoleum auf Graceland brachten.

Ob der King noch lebt oder nicht - eine Frage bleibt: Was würde er heute für Autos fahren?

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